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Unserem Verständnis nach können wir die Bedrohungen unseres Ökosystems, sowie die Herausforderung hin zur Nachhaltigkeit nicht unter Ausschluss der dort lebenden Gesellschaft betrachten. Deshalb sehen wir Agrarlandschaften als Sozial-ökologische Systeme, in denen es zahlreiche Wechselwirkungen zwischen natürlichen und sozialen Prozessen gibt und in denen Natur und Gesellschaft sich gegenseitig geprägt haben.

v.l.n.r.: Prof. Dr. Tobias Plieninger, Dr. Cristina Quintas-Soriano, Franziska Wolpert, Tianyu Guo, Irene Holm Sørensen, Dr. María García-Martín, Dr. Yves Zinngrebe, v.s.: Graeme Dean, Pramila Thapa, Malin Tiebel, Dr. Mario Torralba, Nicole Zeuner, Lukas Flinzberger. Es fehlen: Sonja Klinger, Stefanie Bartols, Dr. Christian Bunn, Dr. Miguel A. Cebrián-Piqueras und Dr. Zahed Shakeri.

Übergeordnetes Ziel unserer Gruppe - angeschlossen an die Universität Kassel und die Universität Göttingen - ist es, die Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft und anderen Formen des Landmanagements durch ein vertieftes Verständnis der Zusammenhänge von Biodiversität, Ökosystemdienstleistungen und Landschaftsveränderungen zu fördern.
Unsere Forschung entspringt aus der aufstrebenden Wissenschaft der sozial-ökologischen Systeme, des Landnutzungswandels und der Nachhaltigkeitswissenschaft auf Landschaftsebene. Die folgende Aufzählung gibt Einblick in unsere Betätigungsfelder:

  • Wir behandeln aktuelle Umweltthemen von globaler Relevanz anhand einer Reihe von Fallstudien, die im Landschaftsmaßstab durchgeführt werden. Die Untersuchungsgebiete werden strategisch so ausgewählt, dass sie die wichtigsten Gradienten der Umwelt- und Landnutzungsgeschichte umfassen. Dies ermöglicht sowohl einen standortübergreifenden Vergleich als auch die Berücksichtigung regionaler Landnutzungssysteme.
  • Unsere Forschung ist kollaborativ und interdisziplinär und verbindet natur- und sozialwissenschaftliche Ansätze mit Ökosystemdienstleistungen, Forschung auf Landschaftsebene sowie Landmanagement.
  • Wir konzentrieren uns auf Interaktionen zwischen verschiedenen Ökosystemdienstleistungen: Bereitstellung (z.B. Pflanzenbau), Regulierung (z.B. Kohlenstoffbindung, Erosionsschutz) und kulturelle Dienstleistungen (z.B. Erholung, Werte des Kulturerbes). Dieser Wirkungsbereich ist umfassend und ermöglicht die Analyse verschiedener Trade-offs und Synergien zwischen der land- und forstwirtschaftlichen Produktion, zivilisatorischen Anforderungen, der biologischen Vielfalt und der Bereitstellung immaterieller Ökosystemdienstleistungen.
  • Unsere Forschung umfasst Grundlagen- und angewandte Forschung und ist für verschiedene Politikbereiche rund um Landnutzung, Landschaften und Ökosystemdienstleistungen relevant.

Unsere Gruppe arbeitet mit Netzwerken, Instituten und Gruppen zusammen, die weltweit führend in der Nachhaltigkeitswissenschaft sind, wie dem Stockholm Resilience Centre, dem Helsinki Institute of Sustainability Science und der Division of Society & Environment der University of California in Berkeley.

Weitere Informationen finden Sie auf research gate.

Neuigkeiten

In diesem Sommersemester bieten wir folgende neue Module an:

"Ecosystem services and Agriculture" und die Exkursion "Sustainable agricultural practices in the Mediterranean region".

Mehr dazu unter der Rubrik "Lehre".

Auch veranstalten wir in diesem Sommer das Agrar-ökonomische Seminar unter dem Titel "social-ecological perspectives on land use", Dienstags von 16.15-17.45 Uhr. Nähere Informationen finden Sie auf unserem Flyer.

 


Hier finden Sie eine englischsprachige Präsentation über unser Fachgebiet

presentation_SES-group.pdf