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Verlängern von bandförmigen Werkstoffen

Technologie

Die Erfindung beschreibt eine Technik, die es ermöglicht, zwei bandförmige Materialien stumpf miteinander zu verbinden und selbst mit kleinem Bandspeicher eine kontinuierliche Weiterverarbeitung zu ermöglichen.

Im Vergleich zu anderen Technologien werden verhältnismäßig kalte Fügeverfahren wie Kleben oder Rührreibschweißen eingesetzt, um metallurgische Veränderungen im Bandmaterial zu reduzieren, die eine Weiterverarbeitung erschweren. 

Die Ausführung der Fügeverfahren sieht vor, dass unmittelbar nach der Verbindungbildung die Bandspannung von der Fügeverbindung übertragen werden kann.

Durch den Stumpfstoß, sowie die geringe Aufhärtung, bleiben selbst in der Fügezone die Stanz- und Umformbarkeit weitestgehend erhalten. 

Die Technologie ist insbesondere bei der Produktion von Statoren und Rotoren aus Elektroblech für Elektromotoren von Vorteil.

Diese Technologie bietet Anwendungsmöglichkeiten, wie etwa bei Elektromotoren und Elektrogeräten, in folgenden Industriezweigen:

  • Automobilindustrie
  • Metallverarbeitende Industrie
  • Verpackungsindustrie
  • Luft- und Raumfahrtindustrie

Eigenschaften/ Vorteile

  • kontinuierliche Verarbeitung bandförmiger Materialien
  • verbesserte Stanz- und Umformbarkeit, auch im Bereich der Fügezone
  • gesteigerte Effizienz durch erhöhte Anlagenauslastung
  • gesteigerte Effizienz durch erhöhte Anlagenauslastung

Kontakt

Dipl.-Ing. Ute Emde
Mail: ute.emde[at]uni-kassel[dot]de
Tel. 0561-8041985