Carla Pavel

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Graduiertenkolleg INTERFACH

Standort
Untere Königsstr. 86 (Durchgang zur Mosenthalstr)
34125 Kassel
Raum
Untere Königsstraße 86, Raum 2028

Akademischer Werdegang

 

Seit 02/2025               DFG-Graduiertenkolleg INTERFACH (2. Kohorte)

Arbeitstitel des Promotionsvorhabens: 

Schulische Dissensordnungen. Epistemische Problematisierungen im unterrichtlichen Sprechen der Grundschule 

 https://interfach.de/personen/kollegiatinnen/ds-test-0226/

 

10/2019 – 06/2023    M.A. Bildung und Erziehung: Kultur - Politik – Gesellschaft 

                                   Eberhard Karls Universität Tübingen

 

08/2021 – 01/2022    ERASMUS-Studienaufenthalt, Uppsala Universitet (Schweden), Studienschwerpunkt Sociology of Education 

 

01/2021 – 07/2021    Tübinger Forum für Wissenschaftskulturen zum Thema Wahrheit und Wissenschaft, interdisziplinäres Studienkolleg Jahrgang 2020/2021

 

10/2014 – 01/2019    B.A. Lehramt an Grundschulen (Deutsch, Mathematik, Musik)

Universität Duisburg-Essen & Folkwang Universität der Künste

Schulische Dissensordnungen. Epistemische Problematisierungen im unterrichtlichen Sprechen der Grundschule (Arbeitstitel)

Das Dissertationsvorhaben interessiert sich für solches Wissen im Grundschulunterricht, das situativ zwischen Diskutabilität und Fixiertheit oszilliert. Es fragt nach der Beschaffenheit und Funktionalität epistemischer Problematisierungen, die sich an den Vollzügen von Unterricht und den mit diesen verwobenen (materialisierten), epistemisch in der Regel binär strukturierten Schulwissensordnungen situativ brechen. Eingebettet ist die Untersuchung in ein kommunikationstheoretisch fundiertes sowie praxistheoretisch informiertes Unterrichtsverständnis.

Auf der Grundlage einer ethnografischen Forschungshaltung stehen solche Situationen im Fokus des Interesses, in denen Wissen im Grundschulunterricht von Schüler:innen als dissensfähig hervorgebracht wird. Als eine Spielart der unterrichtlichen Dissensartikulation neben weiteren wird dabei das mündliche, als fachlicher Gegenstand der Auseinandersetzung gerahmte Argumentieren im Deutschunterricht relevant. Um diese spezifische Varietät des Phänomens zu verstehen, werden in einem breiteren Duktus zudem die (fachlichen) Facetten unterrichtlichen Sprechens entfaltet und kartiert.

Die empirische Grundlage der Arbeit bilden sowohl ethnografische Protokolle als auch zu multimodalen Transkripten verfertigte Videodaten aus Feldforschungen in zwei Grundschulklassen desselben Jahrgangs. 

Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE)

Symposium Deutschdidaktik (SDD)