Ab­ge­schlos­se­ne Pro­jek­te

Projekttitel:Evaluation des Ganztagsprogramms Pakt für den Nachmittag an hessischen Grundschulen
Leitung:Prof. Dr. Natalie Fischer und Prof. Dr. Hans Peter Kuhn
Wiss. Mitarbeit:Carina Tillack, Annika Majewski , Uwe Dezhgahi, Selina Mütze
Stud. Mitarbeit:

Marina Bandov, Nadezhda Filippova, Christina Fried, Yannik Himstedt, Lea Stahl, Ann-Sophie Trost, Elisabeth Vollmer

Praktikant*innen:Alexander Hafner, Lea Stahl, Mirjam Papenfuß

Erhebungsleiter*innen in der Bildungsregion Darmstadt-Dieburg:

Kim Jahnke, Linda Pyko, Jasmin Erhardt, Hanna Weimer
Förderung:Hessisches Kultusministerium (HKM)
Laufzeit:01.02.2017 bis 31.03.2020
Abschlussbericht:Ergebnisse der Evaluation und Empfehlungen für Bildungspolitik und Praxis finden Sie im Abschlussbericht der Evaluation „Pakt für den Nachmittag“ (PfdN).
Projektbeschreibung:

Durch den Pakt für den Nachmittag (PfdN), in dem Land und Schulträger gemeinsam ein verlässliches Bildungs- und Betreuungsangebot von 7.30 bis insgesamt 17.00 Uhr und in den Schulferien verantworten, sollen – neben der Vereinbarkeit von Familie und Beruf – insbesondere Bildungsgerechtigkeit und individuelle Förderung unterstützt werden. Voraussetzung ist die Entwicklung eines gemeinsamen pädagogischen Konzepts der Schulen mit den externen Trägern des Bildungs- und Betreuungsangebots). Die Finanzierung wird von Land und Schulträgern gemeinsam gestaltet. Im Schuljahr 2019/20 nehmen 26 von 33 Schulträgern in Hessen und insgesamt 253 Grundschulen am PfdN teil. Die Evaluation bezieht sich auf die Pilotierung des PfdN: Die Schulträger des Landes Hessen hatten 2015/16 zum ersten Mal die Möglichkeit, sich mit ihren Schulen für eine Teilnahme am PfdN zu bewerben. In den ersten beiden Phasen (2015/16 und 2016/17) traten insgesamt 122 Schulen (davon zwei Grundstufen einer Förderschule) aus 16 Regionen dem PfdN bei, welche die Grundgesamtheit der vorliegenden Evaluationsstudie stellen, die in den Schuljahren 2017/18 und 2018/19 umgesetzt wurde. Die Ergebnisse wurden im Prozess an das Land zurückgemeldet und so erfolgten bereits während der Evaluation Nachsteuerungen seitens des Landes in relevanten Bereichen.

Gegenstand der Untersuchung war die Evaluation des PfdN durch Bestandsaufnahme der aktuellen Praxis, der Erfahrungen, der Zufriedenheit und der durch die beteiligten Akteure wahrgenommenen Veränderungen durch den PfdN. Die Evaluation erfolgte auf der Basis eines Mixed-Methods-Designs, es kamen sowohl Dokumentenanalysen, als auch halbstandardisierte Interviews mit Leitungspersonen sowie Gruppendiskussionen in den Steuergruppen und an den Schulen zum Einsatz. Daten von Schulleitungen, Eltern, Lehrkräften und Pädagogischen Fachkräften wurden mittels standardisierter Online-Fragebögen erhoben. Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg, die Bildungsregion Darmstadt-Dieburg und die Stadt Kassel wurden vertieft untersucht. Hier erfolgte eine längsschnittliche Befragung der Schüler*innen von der Jahrgangsstufe 3 zu 4.