Dan­cing Struc­tu­res

Die Aufgabe im Projekt ‚Dancing Structures’ im Sommersemester 2017 bestand darin Objekte für eine tänzerische Auseinandersetzung zu entwerfen. Diese baulichen Strukturen sollten als Kulisse, Raum oder Requisite für ein Tanz-Event dienen. Es gabt keine vordefinierten Anforderungen an Größe oder Funktion. Vielmehr sollten im Entwurfsprozess gemeinsam mit zwei Tänzern die Anforderungen und Möglichkeiten ausgelotet werden.

Vorgeschlagen wurden allerdings drei Konstruktionsprinzipien bzw. Fertigungsverfahren:
  1. kraftschlüssige, lineare Holzverbindungen, welche mittels einer 5-Achs Fräse gefertigt werden können
  2. Betonschalungen aus (gekrümmt-) gefalteten, planaren Materialien, welche erst aufgrund ihrer Geometrie die Steifigkeit erhalten die sie benötigen um dem Staudruck des Frischbetons zu widerstehen
  3. nachhaltige und wiederverwendbare Schalungssysteme – aus Sand und Wachs – für herausfordernde Betongeometrien. Die Schalungen werden mittels digitaler Produktionswerkzeuge wie beispielsweise der mehrachsigen CNC-Fräse geformt.

Betreuung: Prof. Manfred Grohmann, Anne Liebringshausen, Matthieu Götz, Moritz Rumpf
Teilnehmende Studierende: Ali Amirsoleimani, Finn Cawalla, Emanuel Cojocariu, Larissa Deutsch, Tim Ehmer, Harun Faizi, Sinah Frank, Andreas Goebert, Sinah Hackenberg, Hannah Hagedorn, Tina Heidenreich, Lisa-Marie Horn, Selsela Khorasani, Edwin Koch, Luisa Koeniger, Lara Lepper, Ruitong Li, Bahareh Mojtahednazari, Marie Müller, Linus Netzband, Milad Ranjbari, Julia Rudolph, Fridtjof Schmidt, Doreen Schmidt, Juliane Stehl, Celine Stemmelen, Valerie Wieczorek und Jiaqi Xu