Wohn­hoch­haus in Frank­furt

Das Thema ‚Wohnhochhaus‘ ist derzeit in aller Munde. So auch in Frankfurt am Main, wo einerseits eine große Nachfrage nach innerstädtischem Wohnraum besteht und andererseits ein hoher ökonomischer Entwicklungsdruck.
 
In der nördlichen Innenstadt weißt der Hochhausentwicklungsplan von 2008 einen Standort für ein Wohnhochhaus auf einem derzeit noch bebauten Grundstück (Stiftstraße/Katzenpforte) aus. Hier soll die benachbarte Hochhausbebauung (Hochhauscluster nördliche Innenstadt) stadtgestalterisch durch ein 60-100m hohes Hochhaus ergänzen werden. Für die Entwicklung des Standortes hat die Stadt Frankfurt das Ziel formuliert Wohnraum für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen zu schaffen. So soll der angestrebte Wohnungsmix eine Vielfalt an Wohnungs- und Haushaltsgrößen und auch geförderten Wohnungsbau ermöglichen. In den unteren Geschoßen (Sockel) soll das Programm durch Gastronomie und Einzelhandel ergänzt werden.
 
Neben der Organisation vielfältiger Wohngrundrisse, unter besonderer Berücksichtigung ihrer Lage oberhalb der umliegenden Bebauung (Aussicht, Orientierung), hatte die vertikalen Erschließung (Planung eines effizienten Kernes) eine besondere Bedeutung. Ein weiteres Augenmerk lag auf dem Tragwerk und Fragen der Aussteifung gegen die hohen horizontalen Lasten in einem Hochhaus. Nicht zuletzt spielten Städtebauliche Aspekte eine zentrale Rolle. Einerseits die Fernwirkung des Hochhauses als zukünftiger Teil der Frankfurter Skyline. Andererseits die Einbettung ins unmittelbare, sich derzeit schnell wandelnde urbane Umfeld. Fragen des öffentlichen oder halböffentlichen Raumes oberhalb des Straßenniveaus blieben nicht unberücksichtigt.

Betreuung: Prof. Manfred Grohmann, Anne Liebringshausen, Moritz Rumpf
Teilnehmende Studierende: Anne Haase, Tuan Tai Truong, Stefanie Umbach, Katja Brakowski, Robert Joksch, Fabian Ritter von Streitberg, Seher Ergisi, Nour Khristin, Qiuhai Lin, Yifan Zhang, Shuwei Zhong, Fabian Jerusalem, Piet Jörg, Philipp Nolte, Analee Barth, Pedro Santos Correa, Amin Estanboli, Firat Altun, Walaa Nezam, Mahmoud Alshawa, Hazal Degirmenci, Runming Liu, Sascha Saidani, Patricia Majluf Irusta, Bella Novitasari, Wajd Hammadeh und Chen Ma