Personen
Sarah Wheat (M.A.)
Wissenschaftliche Mitarbeiterin I Fachgebiet Geschichte und Theorie der Architektur
Biografie
Sarah Wheat ist derzeit Gastdozentin für Architekturgeschichte an der Universität Kassel. Ihre Forschung konzentriert sich auf interkulturelle Interaktionen in Architektur und Design im 19. und 20. Jahrhundert. Ihre Forschung beinhaltet Fragestellungen des Feminismus, des Orientalismus, der Globalisierung der “Moderne”, der Diaspora deutschsprachiger Architekten vor und während des Zweiten Weltkriegs in Gebieten außerhalb der USA sowie des Zusammenspiels vom wissenschaftlichen und spirituellen Verständnis der architektonischen Moderne. Sie erlangte ihren M.A. im Fachbereich “Modern and Contemporary Art History” vom The School of the Art Institute of Chicago (SAIC) im Jahr 2016 mit ihrer Thesis zum Thema “The Architect as Nomad: Bruno Taut’s Architekturlehre (1938)”. Sarah ist Doktorandin im Fachbereich Kunstgeschichte an der University of Michigan, ihre Dissertation setzt sich mit Orientalismus und Feminismus innerhalb der Architektur- und Designgeschichte in den USA, in der Türkei und in Deutschland um 1900 auseinander.
Sie hat bei “Kulturprojekte Berlin” und der Terra Foundation for American Art in Chicago gearbeitet. Zu ihren Veröffentlichungen gehört ein Kapitel in Expanding Dialogues of Diaspora: Manifestations of Middle Eastern Architecture in the Americas für die Reihe Critical Studies in the Architecture of the Middle East der Intellect/ University of Chicago Press (erscheint 2021). Zu den jüngsten Tagungsbeiträgen gehören “The Turkish Style Cosey Corner: Islamic Objects and Spaces in the American Parlor, 1885-1910” und “The Architectural Document: the Hudson Motor Car Company Factory Portfolio and the Albert Kahn Associates Archive.” Sie ist Empfängerin des Rackham Humanities Fellowship (2020/21) und des Weiser Center for Emerging Democracies Fellowship (2019).