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Von rea­len und ima­gi­nier­ten Räu­men. Map­ping the Ar­chi­ve // Ka­ri­na Nim­mer­fall

Der radikal erweiterte Raumbegriff seit dem sogenannten „Spatial Turn” eröffnet Möglichkeiten für eine künstlerische Praxis, die auf die Vielschichtigkeit unserer gelebten Umwelt reagiert: gebaute Architektur in ihrer materiellen Form, Repräsentationssysteme im Kontext medialer Bilder und des Archivs sowie der imaginäre Raum kultureller, sozio-politischer und ideologischer Konzeptionen. Bezugnehmend auf Theorien, die annehmen, dass sich diese Räume nicht nur wechselseitig bedingen, sondern überlagern und zusammen den Raum schaffen, den wir erleben, stellt der Vortrag eine Auswahl an Projekten zur Diskussion, die sich an der Schnittstelle von künstlerischer Feldforschung, Datenbank des Archivs, Display und Ausstellungsraum mit Konzeptionen um die Konstruktion von Wirklichkeit, Zeitlichkeit und Geschichte befassen.

Karina Nimmerfall ist bildende Künstlerin und Professorin für disziplinüberschreitende künstlerisch-mediale Praxis und Theorie am Department Kunst und Musik der Universität zu Köln. Zahlreiche internationale Ausstellungen u. a. in der Camera Austria, Graz; MAK Center for Art and Architecture, Los Angeles; BAWAG Contemporary, Wien; Bukarest Biennale 3; Francisco Carolinum, Linz; und 8. Havanna Biennale. Ihre Arbeit wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Stipendium für Zeitgenössische deutsche Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung (2018).

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