Research

Our research profile is interdisciplinary and future-oriented. It focuses on four key areas: Economic Behavior and Governance (EB&Go), Digital Transformation (DITRA), Skills Acquisition & Entrepreneurship (KENT) and Sustainability, Energy and Environment (NEU). They deal with the central challenges of our time and highlight topics of particular social, economic, scientific, legal, technological, environmental and educational relevance. Our economic and legal research is international and interdisciplinary. Committed to the overarching research profile of the University of Kassel, we develop innovative collaborative research initiatives and maintain strategic partnerships with leading (inter)national research institutes. Fortunately, the volume of evaluated third-party research funding has steadily increased.

News from research

09/25/2025

Neuer Artikel erschienen: Die Rolle interner Change Agents bei der digitalen Transformation im öffentlichen Sektor

Digital TransformationImage: Adobe Stock Looker_Studio

Neue Veröffentlichung  Navigating Digital Transformation? The Guiding Role and Socialization Processes of Change Agents in Public Sector Organizations  im Journal Public Administration erschienen.

Worum geht es?

In dieser Studie wird untersucht, wie change agents aus der Linie der Organisation (sogenannte Digitallotsen) in Organisationen des öffentlichen Sektors wirken, wenn digitale Transformationsprozesse angestoßen und umgesetzt werden. Untersucht werden insbesondere die Sozialisationsprozesse dieser Akteure – wie sie Orientierung finden, wie Rollen und Verantwortlichkeiten entwickelt werden – und in welcher Weise sie führend eingreifen, um Wandel zu gestalten. 

Kernbefunde:

  • Change Agents benötigen nicht nur technisches und organisatorisches Wissen, sondern auch ein starkes Verständnis dafür, wie Veränderung sozial eingebettet wird: also wie Menschen in der Organisation die Rolle des Change Agenten wahrnehmen, wie Vertrauen aufgebaut wird, und wie informelle Netzwerke genutzt werden.
  • Die Etablierung klarer Kommunikationswege und Unterstützungsstrukturen ist entscheidend, damit Veränderungsprozesse nicht allein über Druck oder Top-Down-Vorgaben laufen, sondern über Beteiligung und Legitimation.
  • Sozialisationsphasen – also die Zeit, in der Change Agents ihre Rolle kennenlernen, Erfahrungen sammeln und sich vernetzen – wirken stark auf ihre Fähigkeit, Wandel wirksam zu führen. Je besser diese Phasen gestaltet werden, desto erfolgreicher gelingt die Transformation.

Implikationen für die Verwaltungspraxis:

  • Öffentliche Verwaltungen sollten Change Agents von Anfang an mehr einbinden — nicht nur als Ausführer, sondern als Gestalter des digitalen Wandels.
  • Programme zur Weiterbildung und zum Mentoring von Change Agents sind lohnend, insbesondere mit Fokus darauf, wie Beziehungen und Vertrauen innerhalb der Organisation aufgebaut werden.
  • Es sollte klare Strukturen geben, die Rolle, Aufgaben und Erwartungen von Change Agents definieren, aber auch Raum für Anpassung bieten, denn digitale Transformation ist selten linear und benötigt Flexibilität.

Major fields of research

Di­gi­­tal Tran­s­­for­­ma­­ti­on (DI­T­­RA)

Ac­qui­­ring Skills & En­­­tre­pre­­neurship (KENT)

Eco­­no­­mic Be­ha­viour & Go­­ver­­­nan­ce (EB&Go)

Sustai­na­­bi­­li­­ty, En­­er­gy and the En­­vi­ron­­ment (NEU)

Research institutions

Funding

Graduate support FB07

Research and graduate funding (centrally provided information)

Promotion