Er­pro­bung von Qua­li­täts­si­che­rungs­stra­te­gi­en für den Ein­satz sup­pres­si­ver Kom­pos­te im öko­lo­gi­schen Gar­ten­bau

Ko­ope­ra­tio­nen

  • Institut für Bodenökologie, GSF - Forschungszentrum für Umwelt & Gesundheit, München
  • Biogarten Flechtdorf, Diemelsee-Flechtdorf
  • Humus- & Erdenkontor GmbH, Neu-Eichenberg (http://www.humus-erden-kontor.de/home.php)

För­de­rung

BMVEL, Bundesprogramm Ökologischer Landbau

Lauf­zeit

10 / 2002  bis 12 / 2003

Be­tei­lig­te am FÖL

  • Bernd Kleikamp
  • Christian Bruns

Im vorliegenden Projekt sollen kultivierungsunabhängige Nachweissysteme zur Charakterisierung der Mikroorganismen in Komposten angewendet werden, die auf biochemischen und molekularbiologischen Verfahren basieren. Ziel ist es, für bekannte Schlüsselgene bzw. für entsprechende Mikroorganismen- gesellschaften, die in Komposten ein hohes antagonistisches Potential gezeigt haben (z.B. Trichoderma, Streptomyces spp. und Pseudomonas spp.), Nachweissysteme zu entwickeln, die einerseits zur Qualitätskontrolle von suppressiven Komposten, andererseits zum Monitoring des Herstellungsprozesses eingesetzt werden können. Hiermit soll ein wichtiges grundlegendes Datenmaterial zum Aufbau einer Qualitätssicherungsstrategie von suppressiven Komposten geliefert werden. Das angestrebte Vorhaben ist in 3 Arbeitsschritte gegliedert. In Schritt 1 werden Komposte definiert bezüglich Ausgangs- material und Kompostierungsverfahren hergestellt. Die Komposte werden mittels Standardverfahren auf ihre abiotischen, biotischen und suppressiven Eigenschaften charakterisiert. In Schritt II werden Komposte einer Charakterisierung mit biochemischen und molekularen Fingerprintverfahren unterzogen. In Schritt III werden die gewonnenen Daten hinsichtlich ihrer Aussagekraft für die Beschreibung der suppressiven Qualität der Komposte getestet.