Walnussanbau skalieren
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Walnüsse sind seit langem in Deutschland heimisch, die verzehrten Nüsse kommen jedoch ganz überwiegend aus anderen Ländern. Seit einigen Jahren haben engagierte Walnussbäuerinnen und -bauern begonnen, das Potenzial des Anbaus in Deutschland zunehmend für sich zu erschließen. Bei der 10. Zusammenkunft Deutscher Walnussbauern der IG Nuss, Sektion Frucht, als Veranstaltung zusammen mit dem Projekt NuPiWi des Fachgebiets Ökologischer Land- und Pflanzenbau der Universität Kassel soll die Skalierung des Walnussanbaus im Mittelpunkt stehen. Am 20. März kann dafür eine Walnussfruchtfläche mit langjährig etabliertem Bestand in Westeregeln besichtigt werden, die von Vivian Böllersen bewirtschaftet wird. Von Winston Beck kommt ein Impuls zu Veredelungsmethoden - vielleicht gerade auf wasserschwachen Standorten eine zusätzliche Option?
In Loburg kann eine Fläche von über 50 ha Walnussbäumen am 21. März besichtigt werden, bei der Robert Dahl die üblichen Größenordnungen in Deutschland überschritten hat. Was von der Fläche für eine Skalierung des Anbaus mitgenommen werden kann, dazu können wir mit Ulf Dryzmala diskutieren. Andere Impulse können Peter Schwalbach zu intensivem Nussanbau und Shari Huwer zu neu gedachter Walnuss-Vermarktung geben. Für eine Skalierung kann der Aufbau von neuen Wertschöpfungsketten einen Beitrag leisten. Die Diskussion der Impulse ist an verschiednen Stationen vorgesehen, die frei gewechselt werden können, damit mehr Diskussionszeit in kleineren Gruppen vorhanden ist. Den Tag abrunden sollen Kurzberichte zum Walnussanbau in Süddeutschland, in der Mitte Deutschlands und in Nordostdeutschland. Am 22. März wird die Besichtigung einer weiteren Walnussfläche in Werben angeboten, wo Bewässerung und Technik im Mittelpunkt stehen: Für welche Arbeiten lassen sich Roboter einsetzen?
Diese Tagung im näheren / weiteren Umland von Magdeburg soll Impulse und Erfahrungsaustausch ermöglichen, um den Walnussanbau in Deutschland zu skalieren.