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23.11.2022 | Ver­öf­fent­li­chun­g | Ver­kehr und Mo­bi­li­tät

Neue For­schung zur Si­cher­heit von Frau­en im ÖPNV in Afri­ka ver­öf­fent­licht

Die Forscherin Azeb T. Legese vom Fachgebiet Radverkehr und Nahmobilität hat ein Paper veröffentlicht in dem die Sicherheit von Frauen in öffentlichen Verkehrsmitteln in Mekelle, Tigray (Afrika) untersucht wird.

Zusammenfassung:

  • Frauen sind bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel geschlechtsspezifischer Gewalt und Belästigung ausgesetzt.
  • Die Sicherheit von Frauen ist oft gefährdet, vor allem aufgrund kultureller Normen und Werte, die sich in ihren täglichen Fahrten widerspiegeln.
  • Trotz der Fortschritte beim Rechtsschutz ist die Belästigung von Frauen und Mädchen immer noch weit verbreitet.
  • Aufgrund repressiver kultureller Normen und schwacher rechtlicher und regulatorischer Rahmenbedingungen werden Belästigungen nur selten gemeldet.
  • Belästigungen im öffentlichen Personennahverkehr können durch ethische Schulungen, Sensibilisierung und strenge Mechanismen zur Durchsetzung der Vorschriften verhindert werden.

Link zur Veröffentlichung: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S2213624X2200205X?dgcid=author