Genius Ose Edokpa

Institut


Forschungscluster

2 - Partnerschaften in der globalen Wirtschaft - Landwirtschaft


Supervisor

Prof. Dr. Patricia Northover, University of West Indies


PhD Projekttitel

Playing in the park: Exploring the dynamic performance of Jamaican Agroparks


Abstract

Der jamaikanische Agrarsektor ist vielfältigen Belastungen ausgesetzt, die sowohl durch endogene als auch durch exogene Kräfte verursacht werden und von geringer Produktivität über den Klimawandel bis hin zu den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie reichen. Die Agropark-Initiative könnte jedoch eine nachhaltige Lösungsstrategie als Antwort auf die komplexen globalen und lokalen sozioökonomischen und ökologischen Belastungen bieten, denen der lokale Agrarsektor ausgesetzt ist. Zwar gibt es keine genaue Definition dessen, was ein Agropark ist, doch lässt sich ein Agropark als ein Cluster aus Pflanzen- und/oder Tierproduktion sowie anderen damit verbundenen wirtschaftlichen Aktivitäten an einem bestimmten Standort definieren, bei dem ein hohes Maß an Wissen und Technologie als wesentlicher Input genutzt wird. Seit dem Start dieser Initiative im Jahr 2012 hat das jamaikanische Agropark-Modell bei der Erreichung seiner eigenen Entwicklungsziele wohl nur begrenzten Erfolg gehabt. Daher ist es notwendig geworden, die Faktoren zu untersuchen, die das transformative Potenzial des Agroparks behindern oder fördern – einer Initiative, die eine Kombination aus vielschichtigen Innovationen und der Zusammenarbeit verschiedener Interessengruppen erfordert.

Die Methodik dieser Studie basiert auf der institutionellen Ökonomie, der Systeminnovationstheorie, der Industrieökologie und der Theorie der Ressourceneffizienz. Unter Verwendung einer Methodik des eingebetteten Fallstudienansatzes wird eine Nicht-Wahrscheinlichkeitsstichprobe für die eingehende Analyse von zwei (2) ausgewählten Fallstudien herangezogen. Die Neue Institutionelle Ökonomie (NIE) wird herangezogen, um zu ermitteln, wie institutionelle Faktoren den Erfolg oder Misserfolg von Agroparken beeinflussen, und die Theorie der Ressourceneffizienz wird zur Analyse der den Agroparken zur Verfügung stehenden Ressourcen verwendet. Darüber hinaus wird eine Fehlerbaumanalyse (FTA) eingesetzt, um die wahrscheinlichen Risiken sowie die Ursachen für deren Erfolge oder Misserfolge aufzudecken und zu bewerten.


Bildungsweg

  • 2017: Master of Science, The University of West Indies Jamaika, mit dem Schwerpunkt Agrarunternehmertum.

  • 2012: Bachelor of Agriculture, University of Benin, Nigeria, mit den Schwerpunkten Agrarökonomie und landwirtschaftliche Beratung


Berufserfahrung

  • seit 2016: Stellvertretender Koordinator, International English Language Testing System (IELTS), Universität der Westindischen Inseln, Campus Mona
  • 2015–2016: Projektbeauftragter, Environmental Health Foundation
  • 2012–2013: Mitarbeiter der Hotline, Programm „Agricultural Transformation Agenda in the Ges“, Gusau, Bundesstaat Zamfara, Nigeria.