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Eine Veranstaltung des Forschungsverbund für Sozialrecht und Sozialpolitik (FoSS) und des Promotionskolleg JUST - Gerechte und Nachhaltige Transformation
Wann? 25.11.2026, 18 Uhr
Wo? Ort wird noch bekannt gegeben.
Mit: Prof. Dr. Olaf Deinert (Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Arbeits- und Sozialrecht an der Georg-August-Universität Göttingen)
Tagungsankündigung: Strategische Prozessführung im Behindertenrecht
Alle Informationen auch zusammengefasst in diesem pdf.
Veranstalter: Promotionskolleg JUST der Universität Kassel in Kooperation mit dem Hugo Sinzheimer Institut
Datum: 04.12.2026, 10 bis 16.30 Uhr
Ort: Main Forum, Frankfurt am Main
Am 4.12.2026 veranstaltet das durch die Hans-Böckler-Stiftung geförderte Promotionskolleg JUST (Universität Kassel; Prof. Felix Welti) in Kooperation mit dem Hugo Sinzheimer Institut für Arbeits- und Sozialrecht (HSI) eine rechtswissenschaftliche Tagung zu strategischer Prozessführung im Behindertenrecht. Strategische Prozessführung braucht Ressourcen, geeignete Fälle und die Zusammenarbeit von Anwaltschaft, Verbänden, Zivilgesellschaft und Wissenschaft. Diese Tagung bringt entscheidende Akteur:innen zusammen und wird anhand eines aktuellen Gerichtsverfahrens zum Mindestlohn in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen (WfbM) aufzeigen, welche rechtlichen Hebel in Zukunft verstärkt genutzt werden können.
Die Referierenden sind prominente Akteur:innen aus dem Bereich der strategischen Prozessführung sowie Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis. Teilnehmende werden u.a. sein (Stand: Juli 2026): Dr. János Fiala-Butora von der University of Galway, der über Beschwerdeverfahren vor dem UN-Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen und seine anwaltschaftlichen Erfahrungen mit strategischer Prozessführung berichten wird, Prof. Felix Welti, Professur für Sozial- und Gesundheitsrecht, Recht der Rehabilitation und Behinderung von der Universität Kassel sowie Dr. Ernesto Klengel, Direktor des HSI.
Zudem werden grundsätzliche Fragen strategischer Prozessführung im Bereich der
Rechte von Menschen mit Behinderungen diskutiert:
- Welche Möglichkeiten bietet strategische Prozessführung im Behindertenrecht
- Welche Chancen bieten Verbandsklagen bei der Durchsetzung der Rechte von
Menschen mit Behinderungen? - Wie können Gewerkschaften, Wissenschaft, Anwaltschaft, Sozial- und
Behindertenverbände gemeinsam mit Betroffenen rechtliche und politische
Veränderungsprozesse unterstützen und vorantreiben? - Welche internationalen Erfahrungen und menschenrechtlichen Perspektiven –
insbesondere im Kontext der UN-Behindertenrechtskonvention – lassen sich
für Klageverfahren fruchtbar machen?
Die Tagung richtet sich an Akteur:innen aus Wissenschaft und Praxis, insbesondere aus Gewerkschaften, Sozial- und Behindertenverbänden, der Antidiskriminierungs- und Menschenrechtsarbeit, der Anwaltschaft sowie der universitären und außeruniversitären Forschung. Gern gesehen ist auch die Beteiligung des wissenschaftlichen und anwaltschaftlichen Nachwuchses.
Das vollständige Programm wird zeitnah auf der Website des JUST-Kollegs veröffentlicht.
Anmeldung: Eine Anmeldung ist bis zum 01.10.2026 unter just[at]uni-kassel[dot]de möglich. Aufgrund der begrenzten Teilnehmendenzahl wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Fahrtkosten für Teilnehmende können nicht übernommen werden. Die Veranstaltung findet zum Teil in englischer Sprache statt. Eine Übersetzung im Rahmen von Diskussionsbeiträgen wird ermöglicht.
Ansprechpersonen:
Karoline Riegel (JUST-Kolleg Universität Kassel)
Lara Schmidt (JUST-Kolleg Universität Kassel; BSP Business & Law School)
Save the Date: Vom 07.-09.April werden wir in Kassel die jährlich stattfindende Promovierendentagung der Hans-Böckler-Stiftung ausrichten.
“Apocalypse Now? Gegenwartskonflikte zwischen dystopischen Um- und sozial-ökologischen Aufbrüchen”