15.03.2026 | Aktuelles | Veranstaltungen

72. Frühjahrskongress zur Menschengerechten Arbeitsgestaltung war ein voller Erfolg!

Arbeit menschengerecht gestalten – aber wie?


Kongress in Kassel zur Menschengerechten Arbeitsgestaltung: 400 Anmeldungen aus der DACH-Region Deutschland, Österreich und Schweiz. Vom 11. bis 13. März richtete das Fachgebiet Arbeits- und Organisationspsychologie (A&O) an der Universität Kassel, unter Leitung von Prof. Dr. habil. Oliver Sträter, den 72. Frühjahrskongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (GfA) aus. 

Das Rahmenthema des Kongresses „menschengerechte Arbeitsgestaltung“ ist so bedeutend, dass gut 400 Teilnehmende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Kassel kamen. Im Kern ging es um die aktuellen Herausforderungen der Arbeitsgestaltung, sei es Sicherheit und Gesundheit oder Produktivität und Nachhaltigkeit im Umfeld neuer technologischer Herausforderungen. Auch der sich rasant verschärfende Wettbewerbin Zeiten dergeopolitischen Transformation war Gegenstand. „Die Arbeitswelt befindet sich derzeit in einem tiefgreifenden Wandel. Umso wichtiger ist es, Arbeit so zu gestalten, dass sie sowohl produktiv als auch gesund und sicher bleibt“, sagte Kongressgastgeber Oliver Sträter.
In Fachgruppen und Vorträgen wurden alle Formen physischer und psychischer Belastung untersucht. Die Themen reichten von Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz und Mensch-Roboter-Kollaboration bis hin zu Themen der Arbeitszeitgestaltung in der Bandbreite von Verkürzung (Stichwort: Viertagewoche) oder Verlängerung (Stichwort: Rente ab 70). Thematisiert wurde auch die längerfristige Perspektive einer gesellschaftlichen Transformation im Rahmen der UN-Nachhaltigkeitsziele und der Wettbewerbsfähigkeit bzw. Resilienz von Unternehmen.
Die Präsidentin der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Isabel Rothe, wurde auf dem Kongress mit der GfA-Ehrenmedaille für ihre Verdienste für die Arbeitswissenschaft ausgezeichnet. Dr. Stefan Ruppert, Vorstandsmitglied von B. Braun Melsungen und dort zuständig für Personal und Recht, hat in seiner Keynote die Bedeutung einer Menschengerechten Arbeitsgestaltung für die gesellschaftliche und demokratische Stabilität einer Gesellschaft betont.

Die Gesellschaft für Arbeitswissenschaft repräsentierte alle Akteure der Arbeitsgestaltung innerhalb der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz). Neben Vertreterinnen und Vertretern aus der Wissenschaft nahmen alle relevanten Stakeholder der Arbeitsgestaltung am Kongress teil, darunter Projektträger des Forschungs- und Arbeitsministeriums, die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Bundesbehörden, Berufsgenossenschaften und Unfallversicherungen sowie Interessenvertretende der Sozialpartner.


Die Gesellschaft für Arbeitswissenschaft und das Kasseler Fachgebiet A&O-Psychologie mit seinem Team unterstützten mit dem Kongress eine gesunde, sichere und produktive Gestaltung und Transformation von Arbeit für eine nachhaltige und stabile Gesellschaft.
 

__________________________________________________________________________________________________________________


Kontakt:
Prof. Dr. habil. Oliver Sträter
Universität Kassel
Fachgebiet Arbeits- u. Organisationspsychologie
Heinrich-Plett-Str. 40
34132 Kassel
E-Mail: straeter@uni-kassel.de
Telefon: 0561804 4210