GQW-Ta­gung 2016

Die digitale Revolution der Industrie 4.0 verändert Unternehmen und die Beziehungen zu ihren Kunden und Lieferanten grundlegend. Das Internet der Dinge vernetzt den Material- und Informationsfluss über Bereichs- und Unternehmensgrenzen hinweg und führt zu wesentlich flexibleren, aber auch weniger planbaren Fertigungsabläufen. Um dieses Defizit beherrschen zu können, besteht der Wunsch nach einer 100%igen Transparenz aller Entwicklungs- und Produktionsprozesse bei einer gleichzeitig bestmöglichen Verwirklichung des Null-Fehler-Ideals.

Die Realisierung dieser Ziele in einem sich dynamisch verändernden Unternehmensumfeld erfordert eine tiefgreifende Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements. Gemeinsame Geschäftsprozesse und Qualitätsstandards, ein integriertes Managementsystem für Risiken, Prozesse, Qualität und Compliance sowie eine enge Verzahnung aller am Produktlebenszyklus beteiligten Akteure im Qualitätsmanagement stellen wesentliche Voraussetzungen für die Entwicklung eines Qualitätsmanagements 4.0 dar.

Die GQW-Tagung 2016 hatte es sich zum Ziel gesetzt, den Status Quo der Entwicklung des Qualitätsmanagements 4.0 zusammenzutragen sowie Potenziale und zukünftige Herausforderungen des Qualitätsmanagements 4.0 zu diskutieren. Die GQW-Tagung 2016 stand daher unter dem Leitthema:

                Qualitätsmanagement 4.0 - Status Quo! - Quo vadis?

Zahlreiche Experten haben am 25. und 26. Februar 2016 aktuelle Themen aus Wissenschaft und Praxis diskutiert und in begleitenden Unternehmensbesichtigungen "live" erleben können.

Den Best-Paper-Award dieser wissenschaftlichen Fachtagung wurde Bianca Backes von der Bergischen Universität Wuppertal überreicht.

Der Tagungsband kann hier erworben werden.

Kon­takt zur Ta­gung

+ 49 561 804-4672