COWIM - CO2-neutrale Wärmeversorgung Industriepark Kassel Mittelfeld

Kurzbeschreibung

Das Vorhaben COWIM setz an der Schnittstelle der Förderschwerpunkte Quartiere, Wärme- und Kältenetze sowie Industrie und Gewerbe an. Im Fokus steht der systemische Ansatz, nicht jedes Unternehmen alleine zu optimieren, sondern Industriepark-Mittelfeld als Ganzes in den Fokus zu nehmen, und somit eine übergeordnete strategische Planung zur Nutzung von Erneuerbaren Energien und unvermeidbarer Abwärme zu ermöglichen. Die Uni Kassel tritt hier als technologie- und marktneutraler Akteur auf, um die Interessen alle Projektbeteiligten zu koordinieren. Durch den Bottom-Up-Ansatz jede Wärmeübergabestation und den dahinterliegenden Bedarf datengestützt zu bewerten, sollen neue niedrigere Temperaturniveaus ermöglicht werden, die den Verbrauch reduzieren und die Energieeffizienz steigern. Gleichzeitig kann dadurch die Industrie als großer Wärmeverbraucher systemdienlich werden, in dem deutlich niedrigere Rücklauftemperaturen im Wärmenetz erreicht werden. Durch eine neue ggf. prädiktive Regelung, die zu hohe Spitzenlasten vermeidet, kann darüber hinaus die Versorgungssicherheit gesteigert werden. Im Daimler Werk wird durch die systemische Kopplung von Wärme- und Kältebedarf mittels einer Wärmepumpe sowie ggf. Wärme- und Kältespeichern eine wirtschaftliche Alternative zur bestehenden fossilen Wärmeversorgung erarbeitet. Damit soll der Grundstein zur Demonstration von derartigen Wärmewende-Projekte gelegt werden.

 

Laufzeit:

01/2026 bis 12/2026

Förderung:

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)