Er­hö­hung der En­er­gie­ef­fi­zi­enz in öf­fent­li­chen Lie­gen­schaf­ten durch Be­triebs­op­ti­mie­rung und mo­ne­tä­re An­reiz­sys­te­me

Kurz­be­schrei­bung

Über den Lebenszyklus eines Gebäudes betrachtet werden lediglich etwa 20% der Gesamtkosten durch Planung und Bau, die verbleibenden 80% für den Gebäudebetrieb aufgewendet. Den dominierenden Anteil machen dabei in der Regel die Energiekosten aus. Insbesondere bei den hessischen Hochschulen, die mit einem Anteil von rund der Hälfte des Gesamtenergieverbrauchs der Landesliegenschaften die größte Verbrauchergruppe darstellen, rückt das Thema Energieeffizienz aufgrund stetig steigender Energiepreise auch speziell vor der Zielsetzung der CO2-neutrale Landesverwaltung bis zum Jahr 2030 in den Fokus des Interesses.
Ziel des Forschungsvorhabens ist die Entwicklung einer Strategie zur nachhaltigen Reduzierung des Energieverbrauchs im Hochschulsektor ohne wesentliche Einschränkungen bei Forschung, Lehre und Komfort. Die Umsetzung dieses Ziels soll dabei einerseits durch eine Optimierung bzw. Bedarfsanpassung haustechnischer Anlagen, andererseits durch eine Verhaltensänderung der Gebäudenutzer erfolgen. Im Rahmen des Projekts soll untersucht werden, wie der Energieverbrauch einzelnen Fachgebieten messtechnisch und/oder rechnerisch zugeordnet werden kann, wie monetäre Anreizsysteme in die Hochschulverwaltung implementiert und welche Einsparungen dabei erzielt werden können. Die Übertragbarkeit auf andere Hochschulen und Liegenschaften soll dabei gewährleistet sein.

Laufzeit

2010 bis 2014

Förderung

Gefördert durch die Universität Kassel, Abteilung V – Bau, Technik, Liegenschaften