Gleichstellung

Gleichstellung am Fachbereich

Das Thema „Gleichstellung“ rückt spätestens dann auf die Agenda von Organisationen, wenn deren Strukturen dafür verantwortlich sind, dass einzelne Mitglieder der Organisationen gegenüber anderen benachteiligt werden – dies kann Lehrende und Mitarbeitende ebenso aber auch Studierende betreffen. Der Fachbereich Gesellschaftswissenschaften hat sich daher das Ziel gesetzt, die Arbeitsabläufe und -formen ebenso wie Kooperations- und Kommunikationsstrukturen daraufhin zu prüfen, inwiefern sie bestimmte Personen schlechter stellen, so z.B. aufgrund des Geschlechts, eines Migrationshintergrunds, einer Behinderung oder einer besonderen familialen Einbindung.
Das Thema „Gleichstellung“ ist insofern ein „Mega“-Thema, da es in alle Bereiche und Facetten der Universität hineinreicht – und es ist ein Thema, das uns allen Engagement und Sensibilität abverlangt. Gleichstellung ist keine Aufgabe nur eines Dekanats oder einer Kommission, sondern muss als Prinzip von allen Lehrenden, Mitarbeitenden und Studierenden am Fachbereich unterstützt und gelebt werden.

Auf den folgenden Seiten erhalten Sie eine Vielzahl von Informationen über die Projekte, Initiativen und bestehenden Strukturen, die am Fachbereich die Gleichstellung gewährleisten sollen. Sie erhalten Einblick in die verschiedenen Vorhaben ebenso aber auch eine Reihe nützlicher Hinweise auf Unterstützungsangebote und vor allem auf Personen, die Sie ansprechen können, wenn Sie Erfahrungen mit Benachteiligung haben. Das Ziel „Gleichstellung“ gibt, soviel sei eingeschränkt angemerkt, bislang eine Richtung unserer Arbeit vor: Gleichstellung ist bislang (in der Gesellschaft und so auch in der Universität) noch nicht erreicht, soll aber durch das Engagement aller im Fachbereich Tätigen zur Prämisse des Handelns werden. Um die verschiedenen Initiativen und bestehende Abläufe und Prozesse hinsichtlich dieser Zielsetzung zu überprüfen, wurde daher 2012 eine Gleichstellungskommission eingesetzt.

Die Gleichstellungs-Kommission

Die Gleichstellungskommission wird von der Prodekanin des Fachbereichs geleitet. Mitglieder der Kommission sind zudem die jeweiligen Sprecherinnen und Sprecher der Fachgruppen Geschichte, Politikwissenschaften und Soziologie sowie die Institutsleitung der Sportwissenschaft. Hinzu kommen ein Mitglied der Studierendenvertretung, zwei Mitglieder des Akademischen Mittelbaus, ein Mitglied des Verwaltungspersonals und die Frauenbeauftragte des Fachbereichs. In beratender Funktion nimmt die Referentin des Fachbereichs an den Sitzungen teil; außerdem arbeitet der Kommission eine wissenschaftliche Hilfskraft zu.

Die Kommission tagt mindestens einmal pro Semester. Die Beschlüsse der Kommission sind bindend für Fachgruppen und Institut.

Initiativen der Gleichstellungs-Kommission

Die Kommission hat sich zunächst als Aufgabe gesetzt, bisherige Hürden und Chancen auf dem Weg zur Gleichstellung zu identifizieren und entsprechende förderliche Projekte zu initiieren. Hierfür wurden Evaluationsergebnisse genutzt und verschiedene Handlungsfelder identifiziert, die Sie auf den folgenden Seiten einsehen können. Die Kommission hat ein Konzept und einen Zeitplan erstellt, nach dem die verschiedenen Themen angegangen werden sollen. Auf einige Projekte und Veränderungen können wir bereits hinweisen, bitten jedoch um Geduld, dass wir bei anderen Themen noch in der Phase der Konzeptionierung sind.

Zu den bisherigen Initiativen der Kommission zählen:

  • Entwicklung eines Gleichstellungskonzepts
  • Erarbeitung eines Zeitplans
  • Initiierung von Erhebungen zur gegenwärtigen Situation

Darüber hinaus wurde bereits 2013 konkret erarbeitet und beschlossen:

  • diese neue Homepage zum Thema mit vielen Informationen und Hinweisen
  • Informationsbrief der Kommissionsvorsitzenden an den gesamten Fachbereich
  • die Einführung einer geschlechtergerechten Sprache
  • Lehrprojekt für die Förderung der "Schlüsselkompetenz: Gendersenibilität"
  • die Prämisse „Rotationsprinzip der Ämter“, um Arbeitsbelastungen gerechter zu verteilen

Zu folgenden Punkten arbeiten wir im WS 2013/14 neue Projekte und Beschlüsse aus:

  • Informationsbroschüre zur Vermeidung von Diskriminierung und Chancenungleichheit in Berufungsverfahren und Stellenausschreibungen
  • die Prämisse „Mitarbeitergespräch ernst nehmen“, um Vorgesetzte dafür zu sensibilisieren, Benachteilungen zu erkunden und zu beheben
  • Hinweise auf die notwendige Förderung bestimmter Gruppen (z.B. Ermutigung von Frauen zu Master, Promotion und Habilitation)

Die Kommission hat viele weitere Ziele, um die Situation von Studierenden und Beschäftigten zu verbessern. Anregungen und Hinweise auf Diskriminierungen jeder Art sind willkommen.

 

Weitere nützliche und hilfreiche Links zu den Themen

Genderneutrale Formulierungen FB 05

 

 


Weitere Links

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