Marius Kemper
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet Kunst und Ökonomien
- Telefon
- +49 561 804-7623
- marius.kemper[at]uni-kassel[dot]de
- Standort
- Zentrum umweltbewußtes Bauen (ZUB)
Gottschalkstraße 28A
34127 Kassel
- Raum
- 2112
- Sprechstunde
nach Vereinbarung
- seit 2024 Promotion im Fach Soziologie, Universität Kassel, mit dem Arbeitstitel: Verwendungsweisen von Theorie. Zur Publikationspraxis der documenta seit 1997
- 2018 - 2022 Studium der Soziologie, Universität Kassel (Abschluss M.A.
- 2013 - 2018: Studium der Soziologie, Universität Kassel (Abschluss B.A.)
Marius Kemper ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet Kunst und Ökonomien. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit dem Verhältnis von Kunst, Theorie und Ausstellung sowie mit den Formen, in denen bestimmte Theorien in der Gegenwartskunst zirkulieren und kanonisiert werden. Ein besonderes Interesse gilt dabei französischen Theorien und ihrer Wirkungsgeschichte. Seine Dissertation untersucht anhand der Publikationspraxis der documenta seit der documenta 10 (1997, Catherine David), wie theoretische Konzepte unter bestimmten redaktionellen und editorischen Bedingungen in materielle und visuelle Formen übersetzt und ästhetisiert werden.
- Kultursoziologie
- Intellektuellensoziologie
- Französische Theorien
- Theoriegeschichte
- Publikations- und Wissensgeschichte von Ausstellungen
- documenta-Forschung
Publikationen
Monographie:
Kemper, Marius (2025): Kojèves verkannte Autorität. Wien; Berlin: Turia + Kant
Aufsätze:
Kemper, Marius (2026): ruangrupa und die Institutionalisierung von Kollektivität in der Gegenwartskunst. In: Zeitschrift für Kultur- und Kollektivwissenschaft 11(2), S. 109-124.
Kemper, Marius (2025): Der lange Sommer der sobat-sobat. In: Bude, Heinz/Mendel, Meron (Hg.): Kunst im Streit. Antisemitismus und postkoloniale Debatte auf der documenta fifteen, Frankfurt a.M., S. 15-34.
Kemper, Marius (2025): „Make friends, not art“ und die Grenzen der Gemeinschaft. In: Bude, Heinz/Mendel, Meron (Hg.): Kunst im Streit. Antisemitismus und postkoloniale Debatte auf der documenta fifteen, Frankfurt a.M., S. 113-150.
Redaktion:
Bude, Heinz (Hg.) (2026): Seeing through China. Mi You und Andreas Schmid im Gespräch mit Heinz Bude. Berlin: Hatje Cantz. (Redaktion, Übersetzung, Korrektorat)
Vorträge
Dezember 2025: „Zauberkünstler. Zur Wirkung Alexandre Kojèves auf Georges Bataille“ an der Universität Osnabrück
November 2024: „Wer sind ruangrupa? Was ist lumbung? Kollektivität zwischen Partizipation und Gemeinschaft“ an der Universität Regensburg
Veranstaltungen
Juni 2026: Organisation und Konzeption der Tagung „Kunst – Ausstellung – Diskurs. Kunst und theoretischer Diskurs auf der documenta und anderen Bühnen der Gegenwartskunst“ (ausgerichtet vom documenta Institut und der Sektion Kultursoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie im Fridericianum, Kassel)
September 2025: Buchvorstellung von „Kojèves verkannte Autorität“ im Gespräch mit Heinz Bude (Hofbuchhandlung Vietor, Kassel)