Ba­che­l­or­pro­jekt | do­ku­men­ta-Stadt Kas­sel Trans­for­med | hy­bri­der Stadt­bau­stein

Kassel ist die Stadt der documenta, eine der weltweit bedeutendsten Ausstellungen für zeitgenössische Kunst. Die aktuell rege geführte Diskussion im Rahmen der „Kulturkonzeption Kassel“, wie die documenta-Stadt Kassel auch zwischen den documenta Events, als „KunstStadt“ entwickelt werden kann, ist Ausgangspunkt für das Semesterprojekt.

Basierend auf der Forderung von Expert*innen, die die „Rückbesinnung auf das documenta-Motiv als Kasseler Errungenschaft und Beuysʼ Idee der ‚Sozialen Plastik’ als ein verbindendes Narrativ für die zukünftige Kulturentwicklung Kassels“ sehen (Forderung des 3. Kulturworkshops April 2018), sowie der artikulierte Bedarf nach Arbeits- und Präsentationsräumen für Künstler, werden die Student*innen für die documenta-Stadt Kassel programmatische und räumliche Visionen eines „hybriden Stadtbausteines“ entwickeln und einen Beitrag zu diesem spannenden Diskurs leisten.

Ausgehend von der individuellen Sicht der Student*innen auf die documenta-Stadt Kassel mit ihren spezifischen Qualitäten, Orten, Angeboten und Narrativen werden ausgewählte Eigenschaften/Elemente/… des „genius loci“ in eine hybride Gebäudestruktur transformiert.

Der Entwurfsprozess wird mit einem Kurzprojekt „Warm-Up“ gestartet, schrittweise strukturiert und begleitet. Es wird im Rahmen der Projektarbeit ein Arbeiten „mit allen Mitteln“, mit Algorithmen und Strohhalmen, mit analogen und digital fabrizierten Modellen, mit Bildern, Filmen, Sounds und Sprache forciert. Ein Entwerfen durch „Learning by Doing“.

Ziel ist es, anhand der erarbeiteten Projekte, die potentielle Strahlkraft der ausgewählten Standorte und Programme für die nachhaltige Entwicklung einer zukünftigen „KunstStadt“ Kassel zur Diskussion zu stellen.


Se­mi­nar | ge­ni­us lo­ci | do­cu­men­ta-Stadt Kas­sel

Kassel ist die Stadt der documenta, eine der weltweit bedeutendsten Ausstellungen für zeitgenössische Kunst. Wir haben uns gefragt wie der „Geist“ der jeweiligen documenta in den öffentlichen Raum übersetzt wurde und welche Spuren dieser „Geist“ in der Stadt Kassel hinterlassen hat.

Das Seminar dient als begleitende, thematische Vertiefung der Projektarbeit.

Die Student*innen haben sich jeweils mit einer documenta und einem permanenten dokumenta-Kunstwerk beschäftigt.

Ziel ist es den „Geist“ der jeweiligen documenta und ihre Manifestation in der Stadt zu erfassen und in Form einer Stadtkarte umzusetzten.