Ani­mal-Ai­ded De­sign - In­gol­Stadt­Na­tur

Pro­jekt

Animal-Aided Design – IngolStadtNatur

Das Projekt ist offen für Studierende im Master und im fortgeschrittenen Bachelor.

8 SWS, 12 Credits
Modulnummern:
PO 2015: PRO-1.3-01, PRO-1.3-03, PRO-1.3-07, PRO‐2.3‐20 (Profilprojekt LF),   PRO‐2.3‐01, PRO‐2.3‐03, PRO‐2.3‐07
PO 2012: PRO-1.0-04, PRO-2.0-01, PRO-2.0-02, PRO-2.3-10 (Profilprojekt LF)

Lehrende:
Dr. Thomas Hauck
M. Sc. Robert Bischer

Teilnehmer_innen:

max. 10

Zeit und Ort:
Erster Termin ist am 25. April 2017
Dienstag, 14 Uhr

Im Rahmen einer klimagerechten Stadtentwicklung plant die Stadt Ingolstadt die stärkere Einbindung der Donau im Rahmen eines „Stadtpark Donau“. Ziel des Studienprojektes ist es, einen landschaftsarchitektonischen Entwurf für diesen neuen Stadtpark unter besonderer Berücksichtigung von Tierbedürfnissen zu entwickeln und dabei die Forschungsmethode Animal-Aided Design (AAD) anzuwenden. Das Studienprojekt ist eng in das vom Bayrischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz geförderte Forschungsprojekt Animal-Aided Design eingebunden und wird in Kooperation mit Studierenden der TU München-Weihenstephan stattfinden.

Planungskontext:
Die Stadt Ingolstadt hat ein Konzept "Stadtpark Donau" aufgestellt, das die Zielsetzungen und Entwicklungsmöglichkeiten des innerstädtischen Donaubereichs aufzeigt, der durch die Hochwasserdeiche abgegrenzt wird. So sollen Frischluftschneisen und die grüne Infrastruktur aber auch das Kulturangebot und die Erholungsmöglichkeiten der Stadt verbessert werden. Zwei Donau-FFH (Flora-Fauna-Habitat)-Gebiete grenzen direkt an die Stadt, so dass alle Planungen auch eine Durchgängigkeit für verschiedene Tierarten berücksichtigen sollten.
Dieses Konzept kann als ein Vorentwurf für ein Leitbild der Entwicklung des Donauparks betrachtet werden. Das Konzept bezieht ökologische Gesichtspunkte allgemeiner Art ein, berücksichtigt aber im Besonderen weder Tierbedürfnisse, grüne Infrastrukturen noch Belange des Klimaschutzes. Die mögliche und notwendige Vernetzung der FFH-Gebiete wurde in dem Konzept ebenfalls nicht untersucht.
Da das Konzept bisher noch nicht umgesetzt wurde und offen für Ergänzungen und Verbesserungen ist, besteht daher die Möglichkeit, mit dem Studienprojekt fehlende Bausteine u. a. durch die Methode AAD zu ergänzen. Das Studienprojekt zielt darauf ab, über eine geeignete Auswahl von AAD-Zielarten und über die Integration von Tierbedürfnissen in die Entwurfsarbeit für den „Stadtpark Donau“ eine klimagerechten Anpassung und Erhaltung der Stadtnatur im städtischen Donauraum in Ingolstadt zu ermöglichen.

Die Studierenden lernen in dem anwendungsorientierten Projekt die Methode AAD kennen und setzen sich intensiv mit den Möglichkeiten auseinander, naturschutzfachliche Belange in die landschaftsarchitektonische Entwurfsarbeit zu integrieren.