Veranstaltungen
Veranstaltungshinweis: Schauspiel "vor die hunde (UA)" am 16.05.2026, 20:00 Uhr im Staatstheater Kassel. Nachgespräch zur Geschichte der ehemaligen Deutschen Kolonialschule in Witzenhausen
Am 16.05.2026 um 20:00 Uhr wird das Stück "vor die hunde (UA)" im Staatstheater Kassel gezeigt, welches sich mit der Verflechtungsgeschichte Deutschlands und Brasiliens beschäftigt.
Im Anschluss der Vorstellung wird es ein Nachgespräch mit Laura Kohlmaier (Dramaturgin) und Johnny Ibraimo (Projektkoordination Erinnerungskonzept) zur Geschichte der ehemaligen Deutschen Kolonialschule in Witzenhausen geben. Von Witzenhausen aus brachen Kolonisten unter dem Motto „Mit Gott für Deutschlands Ehr‘, daheim und überm Meer“ in überseeische Gebiete auf. Was dieser Ort über die Zeiten bedeutet und wie mit diesem Erbe umgegangen wird, werden wir im Gespräch zum Thema haben.
Weitere Infos und Tickets:
www.staatstheater-kassel.de/play/vordiehundeua-3217
Hinweis: kostenloser Eintritt für Studierende der Universität Kassel (Dank Kulturticket) - Registrierung und Ticketbuchung nur online möglich! siehe dazu:
www.staatstheater-kassel.de/page/kulturticket
Programmheft (online):
digiphs.staatstheater-kassel.de/vor-die-hunde-ua
Film „Kolonialismus made in Göttingen“ am 8. Mai 2026 im Capitol Kino Witzenhausen
Im Anschluss an den Film (ca. 21:00 Uhr) findet ein moderiertes Gespräch statt mit :
- Sarah Böger (Filmproduzentin)
- Johnny Ibraimo (Student FB 11 Ökologische Agrarwissenschaften Universität Kassel, witzenhausen postkolonial)
- Jan Erik Schulz ( Wiss. Mitarbeiter FG Neuere und Neueste Geschichte Universität Kassel, Forschungsschwerpunkt Kolonialgeschichte, Postkolonialismus, Umgang mit kolonialen Überresten und postkoloniales Engagement)
- Katharina Jung (Moderation)
Der Film verbindet historische Aufarbeitung mit aktuellen Herausforderungen: Welche kolonialen Spuren finden sich heute noch? Wie wirken sich koloniale Rassismen auf die Erinnerungskultur aus? Wie erleben Schwarze Menschen das Leben in Göttingen und Umgebung? Und welche Rolle spielte der Standort Göttingen im europäischen Kolonialismus?
Ausstellung "Das Album. Koloniale Familiengeschichte aufarbeiten - aber wie?"
Ausstellung "Das Album. Koloniale Familiengeschichte aufarbeiten - aber wie?"
Vom 19. 01 - 31.01.2026 wird die Ausstellung "Das Album. Koloniale Familiengeschichte aufarbeiten - aber wie?" im Foyer des Dekanatsgebäudes (Altes Kloster | Mensa) präsentiert. Die Ausstellung richtet den Fokus auf koloniale Fotografien und Bildarchive aus einer sehr persönlichen Perspektive – nämlich der eigenen Familiengeschichte– und verfolgt den Ansatz, diese rassismus-kritisch aufzuarbeiten.
Am Freitag den 23. Januar um 14.00 Uhr wird Nicolai Messerschmidt bei einer Tour von seinen Erfahrungen mit seiner Auseinandersetzung und dem Erstellungsprozess der Ausstellung berichten. Im Anschluss wird Gelegenheit geben für Fragen und Austausch.
Was? Ausstellung "Das Album. Koloniale Familiengeschichte aufarbeiten - aber wie?"
Wann? 19. - 31. Januar 2026
23. Januar um 14.00 Uhr Rundgang mit Nicolai Messerschmidt
Wo? 1.OG FOYER
DEKANATSGEBÄUDE
ALTES KLOSTER | MENSA
UNI CAMPUS
STEINSTR. 19
37213 WITZENHAUSEN