Chi­ra­le Struk­tu­ren

In fast allen Gebieten der Grundlagenwissenschaft und Angewandten Wissenschaft spielt die Chiralität eine wichtige Rolle, da das Zusammenspiel chiraler Objekte häufig von ihrer Händigkeit abhängt.  Bekannte Beispiele aus der Molekülwissenschaft sind die Wechselwirkung eines chiralen Medikamentes mit den entsprechenden chiralen Rezeptoren im menschlichen Körper und den sich daraus ergebenden unterschiedlichen Folgereaktionen, sowie die Wechselwirkung zirkular polarisierten Lichtes mit chiralen Molekülen die unterschiedlichste chiroptische Effekte hervorruft.  Das erste Beispiel verdeutlicht die Wichtigkeit ultraempfindliche und schnelle Analysemethoden zu entwickeln, während das zweite einen bequemen Weg dazu aufzeigt.  CINSaT-Gruppen arbeiten an der Synthese, grundlegender theoretischer Beschreibung und neuartigen Detektionsmethoden wechselwirkender chiraler Systeme - auch jenseits der Molekülwissenschaft.  CINSaT-Mitglieder können chirale Systeme mit strukturiertem Licht vom XUV bis in den THz Bereich beleuchten, wobei die zeitliche Präzision bis in den Zeptosekundenbereich reicht.

Schwer­punkt­spre­cher

Prof. Dr. Philipp Demekhin

Assoziertes Mitglied

Demekhin, Philipp
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Universität Kassel
Fachbereich 10 - Naturwissenschaften & Mathematik
Institut für Physik
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