Neuer Beitrag zum Begriff der "Studierfähigkeit" von Magdalena Fellner
Die Studierfähigkeit ist ein zentrales, jedoch konzeptuell unscharfes Konstrukt im Hochschulbereich, das sowohl empirische als auch normative Dimensionen aufweist. Unterschiedliche Auffassungen über ihre Entstehung, Messung und Bedeutung führen zu widersprüchlichen Operationalisierungen und Forschungsergebnissen, insbesondere bei nicht-traditionellen Studierenden. Diese Begriffsinkonsistenz beeinflusst nicht nur die wissenschaftliche Diskussion, sondern auch die Gestaltung von Studienprogrammen und Hochschulpolitik. Der Beitrag von Magdalena Fellner analysiert die zentralen Spannungen und plädiert für eine kritische, kontextsensitive und theoretisch fundierte Begriffsarbeit, um eine inklusive und evidenzbasierte Hochschulbildung zu stärken.
Fellner, Magdalena. (2026). Der Begriff der „Studierfähigkeit“ zwischen Inklusion und Exklusion. In Astrid Albert & Bastian Ronge (Hrsg.), Zukunft der Hochschule: Band 15. Studieren in erster Generation: Erfahrungsberichte und theoretische Schlaglichter (S. 79–88). transcript. https://doi.org/10.14361/9783839477885-079