Isa­bel­le Best

“District hea­ting sys­tems for new re­si­den­ti­al are­as: On the im­pact of sys­tem tem­pe­ra­tures“

In meiner Doktorarbeit habe ich die ökologische und ökonomische Effizienz von Fernwärmesystemen untersucht. Dabei konnte ich zentrale Parameter ermitteln und nachweisen, dass Systemtemperaturen deren Gesamteffizienz enorm beeinflussen. Die Ergebnisse meiner Arbeit sind insbesondere für die Stadtplanung relevant. Denn auf ihrer Basis können neuentstehende Wohnquartiere nachhaltig mit Wärme versorgt werden

Isabelle Best ist eine rheinhessische Frohnatur mit einem ausgeprägten Bewusstsein für die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Daher studierte sie an der Hochschule RheinMain „Umwelttechnik“ und an der Universität Kassel „Regenerative Energien und Energieeffizienz“. Nach dem Master wurde sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Thermische Energietechnik, wo sie an verschiedenen Projekten zu erneuerbarer Wärmeversorgung von Quartieren forschte. Auch in ihrer Freizeit setzt sich Isabelle leidenschaftlich für den Umwelt- und Klimaschutz ein, etwa im Rahmen ihres Engagements bei den Scientists for Future Kassel.

Dass Isabelle nach ihrem Studium noch promovieren würde, war keineswegs von langer Hand geplant, im Gegenteil: Eigentlich wollte sie nur für den Zeitraum eines Projektes an der Universität arbeiten, doch ihr Doktorvater Prof. Vajen konnte sie schließlich überzeugen, eine Promotion zu beginnen. In den folgenden Jahren glänzte Isabelle mit ihrer Forschung und mit ihrem perfekten Zeitmanagement. So verteidigte sie ihre Doktorarbeit am letzten Arbeitstag vor dem Beginn ihres Mutterschutzes.

Isabelle wird der Uni auch weiterhin erhalten bleiben; erst als Post-Doktorandin und perspektivisch als Mitarbeiterin in der aus dem Fachgebiet Solar- und Anlagentechnik ausgegründeten Qoncept Energy GmbH. Hier möchte sie Kommunen und Energieversorger bei der Entwicklung von erneuerbaren Fernwärmekonzepten unterstützen und so mit ihrer Expertise einen messbaren Beitrag zum Umweltschutz leisten. Daher plant sie derzeit auch nicht, Professorin zu werden: „Aber eigentlich wollte ich ja auch nicht promovieren… Also schauen wir mal, was passiert!“