M. Sc. Tom Ring

▶ Massenaufgelöste Bestimmung des Zirkulardichroismus
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Institut für Physik
Experimentalphysik III
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Bild von M. Sc. Physik Tom  Ring

Aktuelles Forschungsthema im Team Chiralität:

Massenaufgelöste Bestimmung des Zirkulardichroismus

Zirkulare Mehrphotonenanregung eines chiralen Moleküls

Die Stärke der Absorption zirkular polarisierten Lichts hängt von der Händigkeit eines chiralen Moleküls ab (Zirkulardichroismus). Der damit einhergehende Unterschied in der Ionisationsausbeute nach Mehrphotonenanregung schlägt sich in der Signalstärke der Flugzeit-Massenspektren nieder. Dies eröffnet die Möglichkeit einer massenaufgelösten Bestimmung des Zirkulardichroismus.

Dazu wird die Differenz der Ausbeute nach Ionisation mit links- und der nach Ionisation mit rechts-zirkular polarisiertem Licht (normiert auf das Gesamtsignal) betrachtet. Diese sogenannte Anisotropie ist wellenlängen- und intensitätsabhängig jedoch charakteristisch für eine bestimmte Händigkeit eines Moleküls.

Weiterhin handelt es sich um ein schnelles Verfahren mit direktem Zugang zur Chiralität bereits während der Messung. Im Zusammenspiel mit der großen Bandbreite des Femtosekundenlasers eröffnet dies die Möglichkeit die chirale Analyse künftig mit der Methodik der Pulsformung zu koppeln und chiroptische Effekte zu optimieren.