FAQ Ba­che­lor In­for­ma­tik PO2010

In den Bachelor-Studiengang eingebracht werden können nur:

 

  • Veranstaltungen, die im Modulhandbuch verzeichnet sind
  • von den Informatik-Fachgebieten angebotene Seminare und Projektarbeiten
  • im gewählten Anwendungsgebiet angebotene Seminare und Projektarbeiten (sofern die Anforderungen denen in der Informatik entsprechen)

Für Prüfungen zu Grundmodulen, bei denen der Erstversuch im Sommersemester 2008 oder später unternommen wurde, gilt folgendes: Wird eine solche Prüfung erstmals nicht bestanden, so müssen der zweite Prüfungsversuch innerhalb von 4 Semestern und der dritte Prüfungsversuch innerhalb von 6 Semestern nach dem ersten Nichtbestehen angemeldet und ausgeführt werden. Führt eine entschuldigte Nichtteilnahme zum Überschreiten des Zeitraumes, so muss der Versuch im nächsten Prüfungszeitraum wiederholt werden. Über Ausnahmen entscheidet der Prüfungsausschuss. Diese Regelung gilt nur für die genannten Prüfungen: Prüfungen zu Hauptmodulen und Prüfungen zu Grundmodulen, bei denen der Erstversuch im oder vor dem WS 07/08 lag, können zu einem beliebigen Zeitpunkt wiederholt werden.

In der Prüfungsordnung ist festgelegt, dass die Module Projekt, Seminar, Wahlpflicht Schwerpunkt und Bachelorarbeit dem gleichen Schwerpunkt zugeordnet sein müssen. Dieser wird häufig Bezug zum Anwendungsgebiet haben, darf aber auch einem unabhängig davon gewählten Teilgebiet der Informatik entsprechen. Für die Zuordnung genügt ein inhaltlicher Bezug, formale Kriterien müssen nicht eingehalten werden.

Es ist möglich, statt eines Projekts mit 12CP zwei Projekte zu je 6CP, im gleichen oder verschiedenen Fachgebieten, zu absolvieren. 
Beim Einbringen studentischen Engagements (im Umfang con 3CP) ist auch die Aufteilung 9 + 3 zulässig.

Diese Tätigkeiten können im Umfang von maximal 3 CP in den Modul Schlüsselkompetenzen und zusätzlich im Umfang von 3 CP in den Modul Projekt eingebracht werden. Diese Tätigkeiten werden nicht benotet, d.h. die Modulnote ergibt sich aus der Note der übrigen in den Modul eingebrachten CP. Es gelten folgende Regelungen:

Tutorentätigkeiten müssen sich auf eine Lehrveranstaltung des Studiengangs Informatik beziehen, die von einem Prüfer der Lehreinheit Informatik angeboten wird. Der Prüfer muss die Leistung als bestanden bewerten. Umfänge und Beurteilungskriterien werden vor Aufnahme der Tätigkeit abgesprochen.
Tätigkeiten in der studentischen Selbstverwaltung können nur anerkannt werden, wenn eine aktive Mitarbeit von mindestens 3 Semestern vorliegt. Die gewählte Fachschaft bescheinigt diese Umfänge. Darüber hinaus muss ein Bericht im Umfang von ca. 5 Seiten erstellt und durch den Studiendekan mit bestanden bewertet werden. Der Bericht enthält einen Abriss der durchgeführten Tätigkeiten mit Schwerpunkt auf die persönlichen Leistungen und eine Reflexion. Der Studiendekan kann weitere Prüfer (z.B. Ausschussvorsitzende) zur Beurteilung der Leistung hinzuziehen.

Nein, die Veranstaltung muss für Bachelorstudierende geeignet sein (beim Dozent erfragen). Einige Veranstaltungen richten sich sowohl an Bachelor- als auch an Masterstudierende (mit unterschiedlichen Anforderungen). Achten Sie bei der Anmeldung im HIS-System auf die Kennzeichnung als Bachelor-Veranstaltung!

Das Einbringen weiterer Projekte ist nicht möglich. Weitere Seminare können eingebracht werden, wenn dies im Modulhandbuch vorgesehen ist (z.B. in WP Praktische Informatik).

Laut Prüfungsordnung ist eine Anmeldung erst möglich, wenn Sie alle Grundmodule erfolgreich absolviert haben. Für die Anmeldung benötigen Sie folgende Dokumente:

 

  • Bescheinigung über Betriebspraktikum
  • Schlüsselkompetenz - Scheine, sofern nicht im HIS-System verzeichnet
  • Formular zur Anmeldung der Bachelorarbeit (2-fach und unterschrieben)
  • Angaben zu gewähltem Projekt/Seminar und WP Schwerpunkt, sofern noch nicht absolviert (siehe Prüfungsordnung). Bitte wenden Sie sich für die Anmeldung an Frau Landefeld.

Pflichtveranstaltungen werden in der Regel jährlich angeboten. Für die übrigen Veranstaltungen (Wahlpflicht, Anwendungsgebiet, SRW/Schlüsselkompetenzen) gibt es dagegen keine Garantien, d.h., das Handbuch ist als Liste der im Studium anrechenbaren Veranstaltungen zu verstehen, nicht als alleinige Basis für eine langfristige Studienplanung (anders als das Master-Handbuch).  Obwohl viele Veranstaltungen jährlich oder zweijährlich angeboten werden, sind auch größere Abstände möglich und es kann vorkommen, dass eine Veranstaltung nur in der Vergangenheit angeboten wurde, aber künftig entfällt. Die Veranstaltungen des aktuellen Semesters sind im HIS-LSF verzeichnet. Für eine langfristige Planung können Sie sich nur vorab bei den jeweiligen Dozenten (z.B. des Anwendungsgebiets) erkundigen.