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23.12.2025

Kristina Dietz forscht im Forschungsverbund „DemoReg“ 2025-2028

Weitere Informationen zur Forschung von Kristina Dietz am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften - Fachgebiet Internationale Beziehungen an der Universität Kassel: https://www.uni-kassel.de/fb05/fachgruppen-und-institute/fachgruppen-und-institute/politikwissenschaft/fachgebiete/internationale-beziehungen-mit-schwerpunkt-lateinamerika/forschung.html

 

Forschungsverbund „DemoReg“  - Herausforderungen der Demokratie in Zeiten ihrer Regression: Zeiten, Räume und Diskurse“

Der vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK) geförderte Forschungsverbund „DemoReg" beschäftigt sich mit den zunehmenden Tendenzen demokratischer Regression. Im Zentrum der Forschung steht die Frage, wie sich demokratische Regression in raum-zeitlicher Perspektive und in diskursiven Kontexten manifestiert und welche normativen, institutionellen, kulturellen sowie historischen Dynamiken ihr zu Grunde liegen. Das Projekt verfolgt vier Ziele: 

1) Die Identifizierung von strukturellen Defiziten in politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Demokratie sowie von Potenzialen für die Stärkung von Demokratie.

(2) Die Bestimmung konkreter Faktoren, die in Strukturen, historischen Pfadabhängigkeiten und begrifflich-kommunikativen Verhältnissen lokaler sozialer Räume verankert sind und demokratische Prozesse und Einstellungen beeinflussen. In diesem Zusammenhang interessieren uns auch systematische Unterschiede zwischen Raum- und Siedlungstypen. 

(3) Die Verbindung von Untersuchungen demokratischer Räume mit Analysen über ihre Zeitlichkeit. Demokratie kommt ohne einen progressiven Zukunftsbezug nicht aus. Zugleich wird sie in regressiven Zeiten an das Ideal einer wiederherzustellenden Vergangenheit geknüpft, die ihren eigenen Grundsätzen widerspricht. 

(4) Die Entwicklung von Handlungsperspektiven zur Stärkung der Demokratie im Rahmen von transdisplinärer, partizipativerForschung gemeinsam mit politischen und gesellschaftlichen Akteur*innen.

Das Fachgebiet von Prof. Kristina Dietz forscht im Rahmen von "DemoReg" gemeinsam im Prof. Bernd Belina (Goethe-Universtität Franfurt), Dr. Reiner Becker (Demokatiezentrum Hessen), Prof. Eva Wegner (Philipps-Universität Marburg) und Prof. Miguel Pellicer (Philipps-Universität Marburg) zu populistisch-diskursiven Konstruktionen von Stadt-Land-Gegensätzen. Ziel ist es, populistische Anrufungen des Landes im öffentlichen Diskurs zu rekonstruieren, um in hessischen Dörfern zu untersuchen, ob, wie und warum diese Anrufungen verfangen. Ausgehend von der Beobachtung weltweiter Tendenzen der Veränderungen von Stadt-Land-Beziehungen im Kontext demokratischer Regression  Die Ergebnisse der Forschung diskutieren wir international vergleichend 

Der Verbund ist Teil des vom Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur aufgelegten Programms „Stärkung der Demokratieforschung Hessen“, welches zum „Sofort-Programm 11+1“ der hessischen Landesregierung gehört und wird durch das Ministerium gefördert.

SprecherInnen sind Prof. Dr. Ursula Birsl (Philipps-Universität Marburg) und Prof. Dr. Thomas Biebricher (Goethe-Universität Frankfurt)

weitere Informationen: https://www.uni-marburg.de/de/aktuelles/news/2025/starke-demokratie-durch-starke-forschung-hessens-neuer-forschungsverbund

https://wissenschaft.hessen.de/presse/starke-demokratie-durch-starke-forschung-hessens-neuer-forschungsverbund