Transformations-Szenarien für ein Einfamilienhaus, welche die umliegende Siedlung über die Grundstücksgrenze hinaus sozial und ökologisch positiv beeinflussen

Masterarbeit | Max Maurer
Betreuung: Prof. Frank Kasprusch, Anne Krönker

 

Die Klimakatastrophe und viele weitere Herausforderungen der heutigen Zeit sind Anlass, Faktoren einer sozial- und ökologisch nachhaltigen Architektur zu ermitteln. Anhand der Einfamilienhaussiedlung Auf dem Umkreis in Frankenberg Eder werden drei Transformations-Szenarien entwickelt, welche flexibel auf gesellschaftliche Veränderungen reagieren können. Die drei Szenarien Umbau, Anbau und Aufbau werden mittels eines Beispiel Gebäudes im Detail erläutert. Was kann ein Einfamilienhaus leisten und wie kann eine nachhaltige Transformation aussehen?
 
Gebäude müssen auf viele Lebensentwürfe reagieren können. Anhand der Szenario-Technik werden drei mögliche zukünftige Entwicklungen des Hauses zur Osterhöhe 7 dargestellt. Die einzelnen Szenarien liegen zwischen realitätsnaher Entwicklung und positiver Utopie. Diese können einzeln oder in Kombination angewendet werden. Auch innerhalb der einzelnen Schritte sind wiederum Variablen denkbar. Soziale Situationen, finanzielle Ressourcen oder die Entwicklung der Umgebung verändern den Bedarf und die Möglichkeiten einer Transformation.
Da der Bebauungsplan von 1979 einer zeitgemäßen Problemlösung im Weg steht und eine Überarbeitung zwingend notwendig ist, wurde eine rechtliche Realisierbarkeit außer Acht gelassen. Die Probleme, die mit der Erschließung, sowie auch dem Bestand solcher Siedlungen einhergehen, sind in den meisten Köpfen noch nicht existent. Hier muss sich dringend die gesamtgesellschaftliche Diskussion ändern. Nach wie vor werden solche Baugebiete ausgewiesen und wirtschaftlich starke Regionen können sich den Bau von Einfamilienhäusern weiterhin leisten.

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