Kon­ti­nu­ier­li­che Stei­ge­rung der En­er­gie­ef­fi­zi­enz an Hoch­schu­len durch Im­ple­men­tie­rung des Intrac­ting-Mo­dells

An Hochschulen werden selbst hochwirtschaftliche Energiesparmaßnahmen vielfach nicht umgesetzt. Es fehlen der Hochschulverwaltung häufig sowohl das Personal als auch die finanziellen Mittel, um die erforderlichen Investitionen umzusetzen. Zudem konkurrieren die benötigten Finanzmittel mit den Investitionen in Lehre, Forschung oder notwendige Verwaltungsaufgaben.


In Kommunen wird das Modell des Intractings seit etwa 10 Jahren angewendet um positive finanzielle und organisatorische Rahmenbedingungen für die kontinuierliche Steigerung der Energieeffizienz zu schaffen. Das Prinzip des Intracting ist die Finanzierung aus sich selbst, mittels der durch die energetischen Maßnahmen eingesparten Geldmittel. Dazu ist es erforderlich, einen besonderen Haushaltsposten – im Weiteren als Intracting-Kostenstelle bezeichnet - zu bilden, der mit einer einmaligen Anschubfinanzierung ausgestattet wird. Mit dieser werden erste Maßnahmen finanziert, die mit der Zeit zu Kosteneinsparungen führen. Diese Differenz aus den vorher und nachher aufgewendeten Energiekosten wird dem Haushaltsposten gutgeschrieben. Damit können dann wieder neue Maßnahmen finanziert werden und auch die Anschubfinanzierung mit der Zeit amortisiert werden.

In­trHo | Hand­lungs­leit­fa­den

Projektlaufzeit: 10/2015–02/2022

Projektleitung:
Prof. Dr.-Ing. Knissel, Jens

Projektbeteiligte:
M. Sc. Ehlert, Marius
M. Sc. Fox, Stina
M. Sc. Hagedorn, Stephanie

weitere Beteiligte
Prof. Dr.-Ing. Maas, Anton
Prof. Dr. rer. nat. Vajen, Klaus
Prof. Dr. Wetzel, Heike

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