Abschlussarbeiten (Bachelor & Master)

Allgemeine Infos

Bei Interesse an einer Abschlussarbeit im Fachgebiet Gewässerökologie in der Landschaftsplanung zu einem der aufgeführten oder weiteren Themen, fragen Sie gerne möglichst frühzeitig bei uns nach.

Hinweise:

  • Neben den formalen Voraussetzungen zur Anmeldung (Klärung mit dem SPS) sind Vorkenntnisse im gewässerökologischen Bereich notwendig (z.B. durch Lehrveranstaltungen des Fachgebiets)
  • Ein Exposé über das Thema der geplanten Abschlussarbeit (Vorgaben zum Exposé) muss mindestens drei Wochen vor der Anmeldefrist zur Korrektur im Fachgebiet vorliegen
  • Bei erhöhter Nachfrage muss eine Auswahl der zu betreuenden Arbeiten anhand der Qualität des Exposes erfolgen

Aktuelle verfügbare Themen für Abschlussarbeiten

Inhalte: Das Fachgebiet Gewässerökologie in der Landschaftsplanung an der Universität Kassel bietet spannende Bachelor- und Masterarbeiten im Bereich der digitalen Erfassung von Gewässerstrukturen. Im Rahmen dieser Arbeiten sollen Sie sich mit der Nutzung und Weiterentwicklung von frei zugänglichen Apps und Tools beschäftigen, die zur Dokumentation und Analyse von Fließgewässern eingesetzt werden können. Ziel ist es, innovative Methoden zu entwickeln, die sowohl wissenschaftlich fundiert als auch für die Allgemeinheit zugänglich und nutzbar sind. Sie werden verschiedene OpenScience-Prinzipien anwenden und dazu beitragen, dass die erhobenen Daten transparent und nachnutzbar sind.

Anforderungen:

  • Interesse an Gewässerökologie und Umweltwissenschaften
  • Grundkenntnisse in der Nutzung von digitalen Werkzeugen und Apps
  • Motivation, sich mit OpenScience-Prinzipien und freier Software auseinanderzusetzen
  • Teamfähigkeit und Kommunikationsstärke, um interdisziplinär und mit externen Partnern zusammenzuarbeiten
  • Bereitschaft zur Feldarbeit und zur Erhebung von Daten vor Ort

Programmierfähigkeiten sind nicht erforderlich. Wir legen Wert auf die Nutzung und Weiterentwicklung bereits existierender Tools, die ohne tiefgehende technische Kenntnisse bedient werden können.

Ziele:

  • Entwicklung und Anwendung einer App-basierten Methodik zur Erfassung von Gewässerstrukturen
  • Integration von OpenScience-Prinzipien, um die Datenerhebung transparent und zugänglich zu gestalten
  • Erstellung eines Leitfadens zur Nutzung und Implementierung der entwickelten Methoden
  • Beitrag zur wissenschaftlichen Forschung im Bereich der Gewässerökologie und zur Förderung von Citizen Science

Kontakt:

Prof. Dr. René Sahm
Universität Kassel
Fachgebiet Gewässerökologie in der Landschaftsplanung, FB 06
rene.sahm[at]uni-kassel.de

Planungsnetzwerk für nachhaltige Regionalentwicklung e.V.
Jens Eligehausen
jens[at]planungs-netzwerk.de
verein.planungs-netzwerk.de

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungen und darauf, gemeinsam innovative Lösungen im Bereich der Gewässerökologie zu entwickeln!

Inhalte: Das Fachgebiet Gewässerökologie in der Landschaftsplanung an der Universität Kassel bietet spannende Bachelor- und Masterarbeiten zur Erstellung eines Gewässerentwicklungsplans für die Freizeitanlage Grube Reinhardt. Im Rahmen dieser Arbeiten sollen Sie sich mit der Planung und Entwicklung von Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerstruktur und -qualität beschäftigen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Integration der Nutzung durch den Verein Unser Giershagen e.V. und dem angrenzenden Diemelradweg. Die Abstimmung mit Anliegern und die Berücksichtigung ihrer Interessen sind hierbei von zentraler Bedeutung. Der Plan sieht vor, die Maßnahmen im Jahr 2025 umzusetzen.

Anforderungen:

  • Interesse an Gewässerökologie und Umweltplanung
  • Grundkenntnisse in der Erstellung von Entwicklungsplänen und der Nutzung von Planungswerkzeugen
  • Motivation zur Zusammenarbeit mit Vereinen und Anliegern
  • Teamfähigkeit und Kommunikationsstärke, um interdisziplinär und mit externen Partnern zusammenzuarbeiten
  • Bereitschaft zur Feldarbeit und zur Erhebung von Daten vor Ort

Ziele:

  • Erstellung eines umfassenden Gewässerentwicklungsplans für die Freizeitanlage Grube Reinhardt
  • Integration der Nutzung des Vereins Unser Giershagen und des Diemelradwegs in die Planungen
  • Abstimmung mit Anliegern und Berücksichtigung ihrer Interessen
  • Vorbereitung der Umsetzung der Maßnahmen im Jahr 2025
  • Beitrag zur nachhaltigen Regionalentwicklung und Förderung der Freizeitnutzung

Kontakt:

Prof. Dr. René Sahm
Universität Kassel
Fachgebiet Gewässerökologie in der Landschaftsplanung, FB 06
rene.sahm[at]uni-kassel.de

Planungsnetzwerk für nachhaltige Regionalentwicklung e.V.
Jens Eligehausen
jens[at]planungs-netzwerk.de
verein.planungs-netzwerk.de

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungen und darauf, gemeinsam innovative Lösungen im Bereich der Gewässerökologie zu entwickeln!

Der aktuelle Klimwandel führt zu meteorologischen Extremereignissen, die inbesondere in den letzten gut 10 Jahren vermehrt zu beobachten sind. Neben starken Regenereignisse, haben inbesondere auch längere Trockenphasen starke Effekte auf die Fließgewässer, die ein schnelleren Austrocknen insbesondere von kleineren Mittelgebirgsbächen in den Sommermonaten zur Folge hat. Die erhöhten Temperaturen verstärken dies zudem durch erhöhte Wassertemperaturen und Verdunstungsraten. Der Nationalpark Kellwerwald-Edersee besteht aus einer Vielzahl von mittlerweile seit mehr als 20 Jahren kaum durch die Nutzung des Menschen beeinträchtigen Habitaten und Ökosystemen, die sehr vielen Arten einen geeigneten Lebensraum bieten. Die Fließgewässer im Nationalpark gehören mehrheitlich zum “Typ 5: Grobmaterialreiche, silikatische Mittelgebirgsbäche” und stellen in vielen Bereichen gewässerstrukturelle Referenzbedingungen dar. Allerdings sind die Gewässer in den letzten Jahren häufig trockengefallen. Welche Effekte dies auf die Faune im Gewässer hat ist aber bisher nicht untersucht worden. Ziel der Arbeit ist es erste Daten zu erheben, um festzustellen wie sich die Lebensgemeinschaften durch die Sommertrockenheit verändern und welche Folgen dies für die Bewertung der Ökosytemen haben kann.

Der Nationalpark Kellwerwald-Edersee besteht aus einer Vielzahl von mittlerweile seit mehr als 20 Jahren kaum durch die Nutzung des Menschen beeinträchtigen Habitaten und Ökosystemen, die sehr vielen Arten einen geeigneten Lebensraum bieten. Die Fließgewässer im Nationalpark gehören mehrheitlich zum “Typ 5: Grobmaterialreiche, silikatische Mittelgebirgsbäche” und stellen in vielen Bereichen gewässerstrukturelle Referenzbedingungen dar. Nichtdestotrotz unterliegen auch diese Ökosystem dem Druck von verschiednenen anthropgenen Stressoren wie z.B. dem Klimawandel, atmosphärischen Depositionen oder ähnlichem. Daher soll am Banfer Bach eine biologische Monitoringstation etabliert werden. Ziel ist es einen langfrsitigen Plan für dieses Monitorung zu erstellen und erste Probenahmen durchzuführen und zu analysieren.

Der Nationalpark Kellwerwald-Edersee besteht aus einer Vielzahl von mittlerweile seit mehr als 20 Jahren kaum durch die Nutzung des Menschen beeinträchtigen Habitaten und Ökosystemen, die sehr vielen Arten einen geeigneten Lebensraum bieten. Allerdings gibt es noch wenige Bereiche der Fließgewässer im Bereich des Nationalparks, die noch renaturiert werden müssen. Darunter fallen insbesondere zwei größere Maßnahmen an der Banfe, die sich derzeit in Planung befinden. Um die Wirksamkeit der Maßnahmen zu überprüfen sollen sowohl Datenaufnahmen vor und nach der entsprechenden Maßnahme durchgeführt werden. Von besonderer Bedeutung sind dabei zum einen die Gewässerstruktur und die das Vorkommen aquatischer Wirbellosen, aber potenziell - je nach Typ der Abschlussarbeit - auch die Emergenz merolimnischer Insekten, die Fischfauna oder die Ufervegetation. Ziel ist es die Wirksamkeit der Maßnahmen und potenzielle Möglichkeiten der weiteren Verbesserung  aufzuzeigen.