Aktuelles
2026
Mit dem “German-Namibian Exchange of Educators 2026/27” ist im Frühjahr diesen Jahres ein internationales Bildungsprogramm gestartet, das angehende und praktizierende Pädagog:innen aus Deutschland und Namibia über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren zusammenbringt. Insgesamt 16 Teilnehmende – je acht aus Namibia und Deutschland – nehmen an dem Austausch teil, darunter Lehramtsstudierende, Lehrkräfte und Sozialarbeiter:innen.
Im Zentrum des Programms stehen der Aufbau interkultureller Kompetenzen sowie die Auseinandersetzung mit Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). In Online-Meetings, Wochenend-Workshops und zwei Studienreisen – in Namibia und Deutschland – entwickeln die Teilnehmenden in deutsch-namibischen Teams eigene BNE-Projekte für Schüler:innen.
Bereits seit dem Projektstart im Mai 2026 haben sich die Teilnehmenden aus beiden Ländern online kennengelernt und sich auf die gemeinsame Arbeit vorbereitet. Aktuell findet eine dreiwöchige Studienreise in Namibia statt, bei der die Gruppe erstmals persönlich aufeinander traf.
Ein Schwerpunkt des Aufenthalts in Namibia war ein fünftägiger Aufenthalt beim NADEET Centre im Namib Rand Nature Reserve. Dort erhielten die Teilnehmenden praxisnahe Einblicke in nachhaltiges Leben und Lernen: Dazu gehörten Inputs zu Lehrmethoden im Bereich BNE, der Austausch über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Deutschland und Namibia im Bereich BNE, Biodiversitäts-Walks, Lern-Einheiten zu Themen wie Klimawandel und Nachhaltigkeitsentscheidungen sowie das Kennenlernen des sogenannten “Whole-Institution-Approaches” von NaDEET: NaDEET setzt Nachhaltigkeit auch außerhalb der Lern-Aktivitäten konsequent um – etwa durch die Nutzung von Solar-Öfen zum Kochen und die tägliche Messung und Reflexion des Wasser- und Energieverbrauchs.
Aktuell hospitieren die deutschen Teilnehmenden fünf Tage lang an der namibischen Schule ihrer Austauschpartner:innen, um das dortige Schulsystem kennenzulernen. Weitere Programmpunkte des Aufenthalts sind die gemeinsame Entwicklung von BNE-Projekten in deutsch-namibischen Teams sowie Besuche von Bildungseinrichtungen in der Omaheke-Region in Namibia, darunter Schulen und das regionale Bildungsministerium.
Drei Biologie-Lehramtsstudierende der Universität Kassel nehmen im Rahmen des Vertiefungsmoduls in der Biologiedidaktik an dem Austausch teil. Das Angebot läuft unter dem Titel „Connecting Culture, Shaping Futures: A Transnational Course on Education for Sustainable Development“ (Dozent: Dr. Tim Hartelt).
Die Teilnehmenden ziehen bereits jetzt ein sehr positives Fazit des Austausches. Ineke Lil Freitag, Studentin der Universität Kassel, beschreibt die Gruppe als sehr offen und vielfältig: „Wir sind ein gutes Team und es fühlt sich so vertraut an, als würden wir uns schon sehr lange kennen.“ Besonders wertvoll sei für sie die unterschiedliche Zusammensetzung der Gruppe mit Teilnehmenden aus verschiedenen Lebensphasen und Bildungshintergründen. Durch Vorträge, Gespräche und gemeinsame Aktivitäten habe sie während des Aufenthaltes im NaDEET Centre viel über Bildung für nachhaltige Entwicklung gelernt und dabei ein erweitertes Bewusstsein für dessen Relevanz und praktische Umsetzung im Schulalltag entwickelt. Im NADEET Centre habe sie durch den “Whole-Institution-Approach” erfahren, wie ressourcensparendes Leben konkret aussehen kann. Zugleich betont sie den interkulturellen Austausch als zentrale Lernerfahrung, der von gegenseitigem Interesse, Geduld und viel Offenheit geprägt gewesen sei.
Auch Tjimasora Makotoka Ngupahua, Student der University of Namibia, hebt die persönliche und fachliche Bedeutung des Programms hervor. Er spricht von einer besonderen Gelegenheit und bereits jetzt „unvergesslichen Erfahrungen“. Die erste persönliche Begegnung mit den deutschen Austauschpartner:innen habe sich angefühlt, „als würden wir uns schon seit vielen Jahren kennen“. Die Zeit in NaDEET beschreibt er als „sehr lehrreich – sowohl theoretisch als auch praktisch“ und betont, dass er dort viel über nachhaltiges Leben gelernt habe. Besonders eindrücklich seien für ihn der Einsatz von Solar-Öfen, die Beobachtungen zur Biodiversität in der Namib-Wüste sowie das gemeinsame Reflektieren über den Verbrauch von Wasser, Strom und weiteren Ressourcen gewesen. Auch die alltägliche Teamarbeit – vom gemeinsamen Backen in Solar-Öfen bis zum gemeinsamen Abwasch – habe das Miteinander gestärkt und das Programm für ihn nicht nur fachlich, sondern auch menschlich prägend gemacht.
Geleitet wird das Austauschprogramm von Dr. Tim Hartelt (Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Didaktik der Biologie, Universität Kassel; Vorstandsmitglied Suni e.V.), Elizabeth Kashango (Otjivero Combined School, Namibia), Gijsbertha van Rooyen (Light for the Children Foundation, Namibia) und Barbara Scharfbillig (Universität Trier; Vorstandsmitglied Suni e.V.).
Das Austauschprogramm wird gefördert vom Deutsch-Afrikanischen Jugendwerk bei Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie vom Entwicklungspolitischen Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz e.V. und der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz in Kooperation mit Suni e.V., der Light for the Children Foundation, dem Bildungsdirektorium der Omaheke-Region, der Universität Trier und der Universität Kassel.
Beim Campus-Fest der Universität Kassel zeigte das Team der Biologiedidaktik, wie biologische Phänomene im Biologieunterricht erforscht werden, welche Rolle Tiere im Unterricht spielen und was im Freilandlabor Dönche untersucht wird. Des Weiteren ging es um Bildung für nachhaltige Entwicklung, Klimabildung und innovative Lehr-Lern-Strategien zur Evolution.
Die Frühjahrsschule der FDdB findet vom 22.–25. Februar 2027 an der Universität Kassel (AG Prof. Martens) statt. Die Tagung richtet sich primär an Promovierende in der Didaktik der Biologie und bietet die Möglichkeit, die eigenen Forschungsprojekte zu präsentieren, Ideen zu diskutieren und sich zu vernetzen. Der Call for Papers und weitere Informationen folgen. Wir freuen uns, euch nächstes Jahr in Kassel begrüßen zu können!
Vom 19. bis zum 22. April fand die 99. Konferenz der National Association of Research in Science Teaching (NARST) in Seattle, USA statt. Dr. Tim Hartelt präsentierte hier einen Vortrag mit dem Titel „Should we individualize the way we deal with students‘ conceptions?“ (Ko-Autorin: Joelina Henniges, Ruhr-Universität Bochum). [im Foto: Dr. Tim Hartelt, Universität Kassel; Dr. Helena Aptyka, Universität zu Köln]
Vom 23. bis 26. Februar fand die 27. Frühjahrsschule (FJS) der Fachsektion Didaktik der Biologie (FDdB) im VBIO, eine Tagung speziell für Promovierende, in Dresden statt. Neben einigen interessanten Vorträgen standen insbesondere die Poster bei dieser Tagung im Fokus des Geschehens. In insgesamt vier Postersessions wurden zahlreiche Poster mit einer erstaunlichen Themenvielfalt vorgestellt. Von der Thematisierung von Schlaf im Biologieunterricht über Citizen Science Projekte bis hin zu Nature Journaling wurden die unterschiedlichsten Forschungsprojekte vorgestellt. Aus unserer Arbeitsgruppe stellte Hannah Leah Fries ein Poster mit dem Titel „Effekte von metakognitiver Instruktion und auf Cognitive Biases basierenden Erklärungen in populärwissenschaftlichen Medien auf das konzeptuelle Wissen über Evolution“ vor. Neben dem wissenschaftlichen Programm hat die ausrichtende Arbeitsgruppe rund um Prof. Monique Meier nicht nur für eine äußerst leckere, selbst gekochte und gebackene Verpflegung gesorgt, sondern auch für ein schönes Rahmenprogramm. Direkt am ersten Abend gab es ein Get-together im „Wohnzimmer“. Die Promovierenden erhielten zudem eine Führung durch den Dresdener Zoo und hinter seine Kulissen (z. B. durch die Futterküche) und eine Taschenlampenführung durch den botanischen Garten. Die Highlights erstreckten sich von frei hangelnden Faultieren bis hin zu kommunikationsfreudigen Pfeiffröschen. Der Bärenzwinger bot schließlich noch ein wunderbar uriges Ambiente für einen langen ausgelassenen Gesellschaftsabend.
Vom 16. bis zum 20. Februar 2026 reisten Hannah Leah Fries, Dr. Tim Hartelt sowie Prof. Dr. Helge Martens zu einem Kooperationsmeeting zur Stony Brook University, New York, USA. Dabei wurde das gemeinsame Forschungsprojekt „‚Cognitive bias‘ bei Schüler*innenvorstellungen: Einfluss von Erklärungen mit ‚cognitive bias‘ in populärwissenschaftlichen Medien und von metakognitiver Instruktion auf das konzeptuelle Wissen über Evolution“ besprochen, in hochschuldidaktischen Kursen hospitiert sowie Vorträge gehalten. Wir danken Prof. Dr. Ross Nehm und seiner Arbeitsgruppe für die sehr produktive, erkenntnisreiche und angenehme Zeit!
Der Bewerbungszeitraum für eine Teilnahme am Deutsch-Namibia-Austausch (2026–2027) für (angehende) Pädagog:innen mit dem Fokus auf Bildung für nachhaltige Entwicklung ist gestartet (Anmeldefrist: 15. März): https://suni-ev.de/wp-content/uploads/2026/02/Call-for-Applications_2026-2027_Exchange_of_Educators.pdf Die Teilnahme am Austausch kann Biologie-Lehramtsstudierenden der Universität Kassel als zwei Vertiefungsseminare angerechnet werden. Bei Fragen wenden Sie sich gerne per E-Mail an Dr. Tim Hartelt.
2025
Populärwissenschaftliche Videos zu biologischer Evolution - Kritische Reflexion alternativer Vorstellungen und medialer Darstellungen.
FÜR WEN
Es existieren zwei Module von VIDEVO. Modul 1 ist für die Jahrgangsstufen 7 bis 10 geeignet. Modul 2 richtet sich an die Oberstufe. Teilnehmen können Lernende aller Schulformen. Es ist kein spezifisches Vorwissen erforderlich.
WO
Wir kommen in Ihre Schulklasse. VIDEVO muss nicht notwendigerweise im Biologieunterricht stattfinden. Sie können alternativ auch an die Universität Kassel kommen. Dann finden Termin 1 und 2 gebündelt als Projekttag statt.
WANN
Ihre Klasse kann im Zeitraum von Oktober 2026 bis Juli 2027 an VIDEVO teilnehmen. Vorgesehen sind 3 Termine à 90 + 90 + 45 Minuten. Der dritte Termin findet als Follow-Up-Test ca. 6 bis 10 Wochen nach den ersten zwei Terminen statt.
AUFWAND FÜR SIE
Wir treten mit Ihnen für die Terminkoordination in Kontakt. Während VIDEVO wird Ihre Klasse von uns betreut. Wir bitten Sie, sicherzustellen, dass die Einverständniserklärungen der Erziehungsberechtigten bis zum ersten Termin vorliegen.
WARUM
„Nichts in der Biologie ergibt Sinn, außer im Lichte der Evolution.“ (Dobzhansky, 1973).
Jedoch finden sich insbesondere zur Evolution zahlreiche alternative Vorstellungen.
Vielfach existieren diese alternativen Vorstellungen auch noch nach dem Evolutionsunterricht.
Diese Problematik erreicht vor dem Hintergrund des zunehmenden Konsums populärwissenschaftlicher Medien eine neue Intensitätsdimension. Auf YouTube, Instagram, TikTok und Co werden Jugendliche immer häufiger auch mit alternativen Vorstellungen zur biologischen Evolution konfrontiert.
Deswegen brauchen Schülerinnen und Schüler Tools an die Hand, um mit ihren eigenen Vorstellungen und medialen Darstellungen kritisch reflexiv und konstruktiv umgehen zu können.
Der Nutzen geht über Evolution, Biologie und das Klassenzimmer hinaus.
WORUM ES GEHT
VIDEVO ist eine Studie im Sinne der evidenzbasierten Unterrichtsentwicklung mit folgenden Zielen:
Verständnis von Evolution, insbesondere von natürlicher Selektion
Reflexion alternativer Vorstellungen und Erwerb wissenschaftlicher Vorstellungen
kritischer Umgang mit populärwissenschaftlichen Medien
VORTEILE FÜR SIE
Mit VIDEVO leisten Sie nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Bildungsforschung, sondern bieten Ihren Schülerinnen und Schülern auch Unterricht am Puls der Zeit. Sie profitieren dabei von einem vielfach erprobten Unterrichtskonzept, das durch mehrere Entwicklungs- und Optimierungsschleifen gelaufen ist und thematisch im Kerncurriculum für die Sekundarstufe I im Inhaltsfeld „Vielfalt, Veränderung und Abstammung von Lebewesen“ verortet ist.
VORTEILE FÜR IHRE LERNENDEN
Evolution ist ein Unterrichtsthema, das insbesondere in der Sekundarstufe I oft zu kurz kommt. VIDEVO bietet einen komprimierten, digital aufbereiteten Einstieg in diese relevante Thematik. Eingebettet in spannende Kontexte offeriert VIDEVO einen metakognitiven Ansatz zum Umgang mit alternativen Vorstellungen und medialen Darstellungen. Dabei werden die Schülerinnen und Schüler befähigt, kritisch mit populärwissenschaftlichen Medien umzugehen.
SO MELDEN SIE IHRE KLASSE AN
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann können Sie sich gerne mit weiterführenden Fragen oder einer direkten Anmeldung an folgende Mail-Adresse wenden:
fries@uni-kassel.de
Die erfolgreiche Anmeldung wird Ihnen per E-Mail bestätigt.
NOCH FRAGEN?
Dann kontaktieren Sie uns gerne.
Ansprechpartnerin
fries@uni-kassel.de
+49 561 804-4327
Projektbetreuung
Am 03.11.2025 fand bei uns in der Abteilung ein Fortbildungstag für Lehrkräfte zum Thema "Nichts in der Biologie ergibt Sinn, außer im Lichte der Evolution" – Evolutionsunterricht in der Oberstufe weiterentwickeln statt. Dabei ging es um ein breites Themenfeld wie die Diagnose von und den Umgang mit Schüler:innenvorstellungen zu natürlicher Selektion, die Bedeutung von Zufall und Wahrscheinlichkeit für das Verstehen von Evolution, den Themenkomplex der kulturellen Evolution sowie die Diagnose von und den Umgang mit Schüler:inneneinstellungen zu Evolution (und Schöpfung). An der Fortbildung nahmen knapp 25 Biologielehrkräfte teil. Neben Prof. Dr. Helge Martens und Dr. Tim Hartelt von der Universität Kassel gestalteten auch Dr. Helena Aptyka (Universität Köln), Dr. Susan Hanisch (Universität Jena) sowie Dr. Christiane Konnemann (Universität Münster) die spannenden Workshops.
Vom 15. bis 18. September fand die 25. internationale Tagung der Fachsektion Didaktik der Biologie (FDdB) im VBIO in Kooperation mit dem Verein Österreichischer Biologiedidaktik (VÖBD) in Innsbruck statt. Die Arbeitsgruppe der Biologiedidaktik hat diese Tagung durch Beiträge in Round Tables, das Halten von Vorträgen sowie das Vorstellen von Postern mitgestaltet. So hat Charlotte Wolff beispielsweise einen Vortrag zum Thema „Zur Konstruktion und Relation von Wissenschaft und Nachhaltigkeit – Eine rekonstruktive Interviewstudie mit Biologielehrpersonen“ gehalten und Prof. i. V. Katharina Düsing hat unter anderem das Thema „Effekte der Darstellung authentischer Forschungsprozesse in Videos: Kommunikation von prozeduralem und epistemischem Wissen sowie der Denkprozesse von Naturwissenschaftler *innen“ präsentiert. Des Weiteren leitete Dr. Marit Kastaun einen Round Table zum Thema „Künstliche Intelligenz – Wunderwerkzeug oder Risikofaktor für die (biologie-)didaktische Bildung & Forschung?!“ Exemplarisch seien als Beiträge in diesem Symposium hier die Vorträge von Dr. Marit Kastaun zum Thema „Maschine oder Mensch? Individuelles Feedback zur Generierung von naturwissenschaftlichen Hypothesen“ und von Dr. Tim Hartelt zum Thema „Wie gut kann ein Large Language Model Schüler:innenvorstellungen diagnostizieren?“ genannt. Anastasia Biedermann präsentierte zudem ein Poster zum Thema „Data Literacy als Kernkompetenz einer BNE?! - Daten- und nachhaltigkeitsbezogene Kompetenzen von angehenden Biologie-Lehrkräften“ mit Ergebnissen aus ihrer Staatsexamensarbeit.
Was ist Künstliche Intelligenz? Wie können wir KI im Schulalltag bei biologischen Themen als wertvolle Hilfe einsetzen? Wie lassen sich Projekte bearbeiten, gute Texte und Bilder generieren? Und was hat KI mit Organtransplantation zu tun? Mit diesen und weiteren Themen beschäftigt sich die neue Ausgabe von Unterricht Biologie kompakt, welches von Dr. Marit Kastaun herausgegeben wurde und an dem weitere Mitarbeitende unser Abteilung beteiligt waren.
Vom 25. bis zum 29. August fand die internationale Konferenz der European Science Education Research Association (ESERA) in Kopenhagen statt. Vertretungs-Prof. Dr. Katharina Düsing präsentierte hier ihre Beiträge "Using videos to open scientific research processes: Effects of communicating procedural and epistemic knowledge and thinking processes of scientists“ und "Exploring teachers’ perspectives on the relationship between core concepts and systems thinking in biology education“. Dr. Tim Hartelt moderierte ein Symposium zu „Metacognition about intuitive thinking and language in science education” und thematisierte darin in einem Vortrag auch die Frage „Self-assessments – A strategy to develop students’ metacognitive awareness of their intuitive and scientific conceptions?”. Betina Cupo, die als Doktorandin an der Universität Buenos Aires einen Forschungsaufenthalt in Kassel absolvierte, präsentierte im gleichen Symposium einen Vortrag zum Thema „A possible progression hypothesis for metacognitive vigilance of intuitive teleological thinking in learning Natural Selection.“ Des Weiteren präsentierte Dr. Tim Hartelt ein Poster zu “Investigating the potential of using a Large Language Model to assess students’ scientific explanations.” Joelina Henniges, die gerade ihr Studium an der Universität Kassel beendet hat, präsentierte Ergebnisse aus ihrer Staatsexamensarbeit zum Thema „Dealing with heterogeneity regarding students’ alternative conceptions.“ Die Konferenz war für alle Teilnehmenden ein voller Erfolg mit spannenden Diskussionen!
My name is Betina Cupo, I am from Argentina, and I am currently pursuing my PhD studies at the University of Buenos Aires. My research focuses on the teaching and learning of evolution by natural selection in secondary school students. Specifically, I aim to characterize the learning process in this topic when metacognitive reflection on teleology is encouraged—teleology being a cognitive bias that shapes how students understand natural selection.
I had the valuable opportunity to carry out an academic stay at the University of Kassel, which allowed me to share the progress of my research with experienced colleagues working on closely related topics. I received insightful feedback, suggestions, and stimulating exchanges of ideas that proved to be highly beneficial for my academic and professional development as both a researcher and a teacher. I was able not only to share my ideas in group meetings but also to engage in enriching one-on-one discussions with Prof. Dr. Helge Martens and Dr. Tim Hartelt, whose feedback was particularly meaningful.
In addition, I had the chance to talk with secondary school teachers, who provided me with a better understanding of the German educational context. Thanks to them, I was even able to attend a class, which gave me valuable insights for rethinking certain aspects of my own teaching practice.
Beyond the academic and professional aspects, I would also like to highlight the warm welcome I received from the entire community of the University of Kassel. I truly enjoyed the city, explored its attractions, and met many kind and fun people.
I am deeply grateful to the Biology Education research group at the University of Kassel. I am confident that we will continue to stay in touch, building fruitful academic collaborations, and of course, I look forward to the day when they can visit us in Argentina.
Hier gehts zum vollständigen Artikel: Studie sieht nur geringe Lernerfolge und warnt vor Risiken
2024
Hier gehts zum vollständigen Artikel: Diese Unterrichtsmethoden helfen.