Ak­tu­el­le For­­schungs­pro­jek­te

Gari ist ein wichtiges Grundnahrungsmittel vor allem in Westafrika und wird durch einen Fermentierungs- und Röstprozess meist auf offenen Holzfeuern hergestellt. Im Rahmen eines internationalen Kooperationsvorhabens sollen innovative Lösungen für die Gari-Verarbeitung entwickelt werden, die auf Solartechnik basieren. [mehr ...]

Geldgeber:  EU  (LEAP-RE)       

Verantwortlich : Chikonkolo Mwewa, Mwape

SDG-Alumniprojekt 2023: Wissen und Praxis für Entwicklung für Deutschland-Alumni aus Schwellen- und Entwicklungsländern 

Sustainable International Agricultural Value Chains: Income and development perspectives for producers from the global south through access to high-price markets – the role of certification and quality

Förderung : Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und DAAD

 

Die mechanische Unkrautbekämpfung ist das wichtigste Verfahren zur Regulierung von Unkräutern im ökologischen Landbau, jedoch besteht im Gartenbau, insbesondere im geschützten Anbau, eine erhebliche Mechanisierungslücke zwischen der Handarbeitsstufe und dem Traktoreneinsatz, die nun durch eine innovative Gerätetechnik geschlossen werden soll. Es fehlt vor allem im Unterglas-Anbau an Maschinen und Geräten, die die dortige erhebliche gesundheitliche Belastung (Lärm, Abgase) durch Verbrennungsmotoren vermeidet, aber die körperliche anstrengende Handarbeit ersetzen kann. Das Vorhaben ‚E-Hack‘ soll dem Gartenbau eine innovative motorisierte Gerätetechnik für die mechanische Unkrautbekämpfung zur Verfügung stellen, dies basierend auf modernen hocheffizienten elektrischen Antrieben. Damit wird die Schlagkraft des Verfahrens deutlich erhöht und die Konkurrenzfähigkeit kleinerer und mittlerer Betriebe gesichert.

Verantwortlich : Christoph Besse und Jette Götz

Förderung :  Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung 

 

Das MORE-bot Projekt entwickelt eine Robotik-Lösung zur Schneckenbekämpfung im Gartenbau. Diese Entwicklung ist wichtig, da Schnecken durch Fraß-, Schleim-, und Kotspuren Produkte verunreinigen, wodurch eine Vermarktung unmöglich wird. Durch die Schnecken entsteht somit eine Ertragsminderung. Jährlich müssen große Menge Salat, Kohl und weitere Gemüsearten entsorgt werden. Um diese Schäden zu vermeiden, wird nach aktuellem Stand der Wissenschaft und Technik Schneckenkorn gestreut. Das Schneckenkorn kommt dabei häufig erst zum Einsatz, wenn Schäden sichtbar sind. Durch die Wirkungsdauer tritt der Bekämpfungserfolg zu spät ein. Der Erfolg des Schneckenkorneinsatzes ist zudem witterungsabhängig. Zusätzlich werden die Möglichkeiten zur Intervention für den Erwerbsgemüsebau eingeschränkt. Neben zwei Wirkstoffen zur Schneckenbekämpfung bleibt nur noch das händische Einsammeln. Unter dem Eindruck invasiver Arten wird dringend eine Verfahrensalternative benötigt. Mit der beantragten Forschungs- und Entwicklungsarbeit wird das händische Schneckensammeln von einem Roboter übernommen. Das Ziel des beantragten Forschungsprojektes ist, dem Erwerbsgemüsebau ein leistungsfähiges System zur Verfügung zu stellen, dass die Produktion hochwertiger Lebensmittel ohne den Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel ermöglicht. Auf der Versuchsfläche werden mehrere Beete mit Kohl- und Salatköpfen angelegt, um Labormodelle und Prototypen von Robotermodulen zu testen.

Verantwortlich : Dr. Abozar Nasirahmadi und  Mohammadreza Hassanzadehtalouki

Förderung : Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

Partner : Juliuns Kühn-Institut Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI) und Hentschel Systemgesellschaft 

 

Konzeptskizzen des geplanten Roboters zur Schneckenbekämpfung im Gemüsebau

Das Projekt strebt die Entwicklung eines dynamischen Gesamtprozessmodells eines Solartrockners mit integriertem Latentwärmespeicher für landwirtschaftliche Trocknungsprozesse an.  Das Simulationsmodell soll Grundlage und (Auslegungs-) Werkzeug für die technische und ökonomische Bewertung von Maßnahmen zur Speicherintegration sein. Verbesserungspotentiale betreffen die Vergleichmäßigung der Prozessführung im Tag-/Nacht-Betrieb und Erhöhung der Produktqualität.

Verantwortlich : Dr. Franz Roman

Förderung : Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Gegenstand des Vorhabens ist die systemische Optimierung der Wertschöpfungskette (WSK) Fleisch am Beispiel der Schweinehaltung durch Entwicklung und Einbettung digitaler Werkzeuge. Ziel ist die Entwicklung einer digitalen Gesamtlösung zur optimierten tierindividuellen Rückverfolgbarkeit und zur kontinuierlichen Prozessdiagnostik und Prozesssteuerung entlang der WSK von der Zucht bis zur Verarbeitung. Dabei werden folgende Teilziele fokussiert: − Gewährleistung der Rückverfolgbarkeit von tierbezogenen Daten innerhalb der WSK, inkl. dem Einsatz von Medikamenten in der Schweinhaltung − Weiterentwicklung und Umsetzung von Smart Farming und Smart Food Factory Konzepten − Steigerung der Ressourcen- und Energieeffizienz, des Tierwohls und der Produktqualität − Reduzierung der Ausschüsse und der Emissionen sowohl in der Tierhaltung als auch in den nachgelagerten Bereichen.

Verantwortlich: Dr. Abozar Nasirahmadi and Dr. Jan Adolph

Förderung: Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung (BMLE)

Die Geflügelhaltung in Mobilställen ist in den letzten zehn Jahren erheblich ausgeweitet worden. Diese Haltungsform ist insbesondere hinsichtlich der stärkeren Realisierung des Tierwohls sowohl im Bereich der Land- und Agrarwirtschaft, aber auch gesellschaftlich in der Verbraucherschaft anerkannt. Dennoch zeigen sich einige Problematiken.

• Ausgehend von einem gegebenermaßen zentralen Stallbereich werden die angeschlossenen Ausläufe von den Tieren meist nur in der Nähe des Stalles genutzt. Dies führt so zu einem unverhältnismäßig hohen Nährstoffeintrag in diesen Bereichen. Damit wächst die Kontaminierung dieser Bereiche mit Krankheitserregern jedweder Art sehr stark. Es entsteht ein starker und permanenter Infektionsdruck. Die Tiergesundheit und das Tierwohl leiden unter dieser Situation. Auch aus wasserwirtschaftlichen Gründen und hinsichtlich grundsätzlicher Betrachtung und Bewertung von Nährstoffflüssen ist dieser Sachstand nicht tragbar.

• In größeren Entfernungen zum Stall bleiben die Ausläufe dagegen oft ungenutzt und für die Tiere unattraktiv. Hier werden vor allem die Gefahren durch Prädatoren als Ursache vermutet. Auch die Effizienz der Weidenutzung ist in diesem Zusammenhang ein zu beobachtender Faktor. Diese Problematiken sollen durch ein innovatives Stall- und darin integriertes Beweidungskonzept gelöst werden. Das zu entwickelnde Stallkonzept sieht einen Stallbereich im Zentrum einer kreisförmigen Anlage vor. Um dieses wird ein mobiler Auslaufsektor mit Gestaltungs- und Serviceelementen (Fütterung, Tränke, Prädatorenschutz) installiert, der periodisch mit geringem Aufwand um das Zentrum rotierend versetzt werden kann. Das Vorhaben zielt auf eine Weiterentwicklung und Verbesserung grundsätzlich funktionierender Mobilhaltungssysteme unter Berücksichtigung der skizzierten Problematiken ab. Ziel ist, ein praxisnahes System zu erstellen, dass sich deutlich auf dem Weg zur Marktreife befindet und durch entsprechende Konstrukteure und Marktpartner aufgegriffen werden kann.

Verantwortlich : Boris Kulig

Förderung: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)

 

Significant losses occurred in rice storage predominantly caused by insect pests to as high as 10% in terms of quantity. Detection of insect pests in stored grains is important to reduce losses and combat hunger. Several systems are available in the market such as automated monitoring of insect populations that is equipped with temperature sensors but the challenge is that these are not very reliable in early detection of insect populations and manual method is laborious. Often, this lead to huge losses because counter measures are implemented too late. An acoustic system for early detection of insect pest in stored wheat and rye (InsectTap) has been developed by the Department of Agricultural Engineering at the University of Kassel. Further works need to be done to adapt the system for application to rice. The software developed can classify sound patterns of insect pests on species level which is relevant in implementing appropriate control measures. The InsectTap can be modified with thorough study on the sound patterns of storage pests in rice. The proposed project aims to achieve the following – (1) thouroughly study and document the sound patterns of insect pests in stored rice and develop a handheld acoustic measurement system to detect the insect pest species; (2) establish a working prototype that can be developed for small and large scale applications; (3) develop and test the sensors and interfaces that can be used with mobile phones; and (4) assess potential application in other systems such as hermetic storage or grain cooling.Significant losses occurred in rice storage predominantly caused by insect pests to as high as 10% in terms of quantity. Detection of insect pests in stored grains is important to reduce losses and combat hunger. Several systems are available in the market such as automated monitoring of insect populations that is equipped with temperature sensors but the challenge is that these are not very reliable in early detection of insect populations and manual method is laborious. Often, this lead to huge losses because counter measures are implemented too late. An acoustic system for early detection of insect pest in stored wheat and rye (InsectTap) has been developed by the Department of Agricultural Engineering at the University of Kassel. Further works need to be done to adapt the system for application to rice. The software developed can classify sound patterns of insect pests on species level which is relevant in implementing appropriate control measures. The InsectTap can be modified with thorough study on the sound patterns of storage pests in rice. The proposed project aims to achieve the following – (1) thouroughly study and document the sound patterns of insect pests in stored rice and develop a handheld acoustic measurement system to detect the insect pest species; (2) establish a working prototype that can be developed for small and large scale applications; (3) develop and test the sensors and interfaces that can be used with mobile phones; and (4) assess potential application in other systems such as hermetic storage or grain cooling.

responsible : Carlito Balingbing 

in cooperation : ATSAF and IRRI

The International Rice Research Institute
The International Rice Research Institute

Ziel des Vorhabens ist die Optimierung der Zuchtauslese mit Hilfe von Sensoren bei Honigbienen zur Verbesserung der Bienengesundheit und Produktivität. Die aus Asien eingeschleppte Varroamilbe stellt zur Zeit eines der größten Probleme in der Bienenzucht dar. Unbehandelt führt diese Parasitose in der Regel zum Tod der Bienenvölker. Die Bekämpfung erfolgt im Wesentlichen mit chemischen Mitteln, in der ökologischen Imkerei mit wenig selektiven organische Säuren und ätherische Ölen, was einerseits die Vitalität der Völker, andererseits auch die gesamte Imkerbranche über wiederkehrende Mittel- und Arbeitskosten belastet. Der Ansatzpunkt „Prävention durch Zucht auf Selektionsmerkmale“, wie z.B. varroasensitives Hygieneverhalten (VSH) und geringe Varroa-Reproduktion (SMR), hat hier entscheidende ökonomische Bedeutung und somit Hebelwirkung zur nachhaltigen Entlastung der gesamten Imkerbranche. Allerdings benötigt die erfolgreiche Zuchtarbeit und die darin beinhaltende Zuchtwertschätzung bei Honigbienen solides Fachwissen und zeitintensiven Einsatz des Züchters. Auch regelmäßige intensive Kontrollen zur Begutachtung des Zustands des jeweiligen Zuchtvolkes durch den Züchter sind zwar nötig, aber für die Gesundheit des Volkes abträglich. Der Einsatz von Sensorik zur Unterstützung der Zuchtauslese bietet hier ein erhebliches Potential gegenüber dem herkömmlichen Zuchtmanagement, den Zuchtfortschritt zu beschleunigen und zu verbessern. Ziel des Vorhabens ist die Optimierung der Zuchtarbeit durch das Identifizieren von objektiven Indikatoren durch KI-gestützte Datenexploration. Dafür werden Zuchtvölker kontinuierlich sensorisch überwacht und mit den vom Züchter erfassten Zuchtmerkmalen korreliert. Neben allgemeinen Parametern wie Volksstärke und Entwicklung werden VSH, SMR, Schwarmneigung und Winterbrutneigung untersucht, um einen verbesserten Zuchtfortschritt zu ermöglichen.

Projektleitung: Universität Kassel Fachgebiet Agrartechnik

Verantwortlich : Dr. Sascha Kirchner

Projektpartner: Bioland-Imkerei Ivan Curic

Förderung : Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)

 

Wassermangel durch Klimawandel – Folgen und Handlungsansätze für die Landwirtschaft

Das dritte Trockenjahr in Folge zeigt verheerende Wirkung auf Land- und Forstwirtschaft. Was bedeutet der Klimawandel für die Landwirtschaft und das Landschaftsbild ? Vertrocknete Pflanzen, Bäche ohne Wasser und eingestellte Schifffahrt zeigen die Handlungsnotwendigkeiten drastisch auf. Wenn man schon die Regenmenge nicht beeinflussen kann, so ist jedoch die Verteilung, ein reduzierter Abfluss oder eine angepasste Wirtschaftsweise vielleicht ein Lösungsweg, der auch für die Landwirtschaft langfristig existenzsichernd ist. Das Hammbach-Einzugsgebiet in Dorsten als Pilotregion liegt im südlichen Münsterland, der Hammbach mündet in Dorsten in die Lippe. Die Region erhält ihr Trinkwasser aus den Brunnengalerien Holsterhausen und Üfter Mark. Neben der Stadt Dorsten, kleinen Mooren, Feuchtgebieten und Waldbereichen finden sich im Projektgebiet viele landwirtschaftliche Nutzungen mit unterschiedlichen Strukturen (wie Mais, Getreide, Gemüse, Obst, Viehwirtschaft) sowohl in der Produktion als auch in der Weiterverarbeitung. Viele Betriebe entnehmen traditionell Grundwasser für die Beregnung und betriebliche Zwecke. Ein 2019 abgeschlossenes Förderprojekt der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) kam bereits zu dem Ergebnis: „Der landwirtschaftliche Wasserbedarf … von geschätzten 27 Mio. m³/a in Trockenjahren ist wasserhaushaltlich, … nicht gewinnbar. Oberste Priorität muss daher eine effizientere Bewässerung und Anpassung der angebauten Kulturen haben.“ Abflüsse reduzieren, Bewirtschaftung umstellen, Nutzung verstetigen Im Projekt KlimaBeHageN werden nun bis 2022 Wissenschaftler, Ökonomen, wasserwirtschaftliche Ver- und Entsorger und landwirtschaftliche Interessensvertretungen gemeinsam versuchen, übertragbare Lösungen zu finden. Ziel des Projekts KlimaBeHageN ist einerseits ein ausgeglichener Wasserhaushalt mit messbarer Dämpfung der Verbrauchsspitzen insbesondere in Trockenperioden; andererseits sollen wirtschaftliche Tätigkeiten und bezahlbare Wasserpreise auch zukünftig gewährleistet werden. Fragestellungen sind u.a.: Welchen Bewässerungsbedarf hat die Landwirtschaft in Trockenjahren und können sparsamere Bewässerungstechniken eingesetzt werden? Gibt es Kulturpflanzen, die hier besser zum Einsatz kämen und weniger Wasser benötigen? Zudem wird der Frage nachgegangen, wie die künftige Organisation und Finanzierung der Wasserbereitstellung erfolgen können. Des Weiteren sollen ökologische Verbesserungen erfolgen.

Verantwortlich : Michael Hesse

Projektpartner : Emschergenossenschaft und Lippeverband

Förderung: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

 

Das SmartFence Projekt widmet sich der Förderung der Weidehaltung durch Entwicklung eines sich selbst wartenden, digitalen Zaunsystems. Gegenwärtig werden die Potentiale der Weidehaltung hinsichtlich Tierwohl, Klima-, Umwelt- und Ressourcenschutz nur unzureichend genutzt. Hindernisse sind insbesondere die potentiellen arbeitswirtschaftlichen Nachteile der Weidehaltung (v.a. Zaun-Wartung). SmartFence gleicht diese Nachteile aus und ebnet den Weg zur vollständigen Automatisierung der Weidehaltung weiter. Zu diesem Zweck wird ein neuartiges digitales Zaunsystem entwickelt, das nicht nur seinen Zustand und seine korrekte Funktion rund um die Uhr überwacht und dokumentiert, sondern auch Störungen exakt lokalisiert und sie beseitigt. Das zu entwickelnde Zaunsystem besteht aus a) speziell für diesen Zweck optimiertem Zaunmaterial, das eine besonders gute Erkennbarkeit mit Computer Vision Verfahren gewährleistet, b) einem intelligenten Nachrüstmodul, bestehend aus einer Master-Einheit und mehreren Einzelgeräten, das die Zaunspannung permanent in Echtzeit überwacht, Störungen zuverlässiger als alle bisherigen Systeme erkennt und lokalisiert, c) einem autonomen Kontroll- und Wartungsvehikel, das periodisch und im Fall einer Störung startet, am Zaun entlang navigiert, dabei den Zustand des Zauns bewertet und dokumentiert, die Art und Position von Störungen exakt bestimmt, den Anwender informiert und in den Zaun einwachsende Vegetation bekämpft, sowie d) einem zentralen Server mit einer grafischen Oberfläche, über die Anwender das System steuern und über den die Komponenten mit einander kommunizieren.

verantwortlich : Carsten Bruckhaus

Characterization and utilization of solar energy in Kenya to improve agricultural productivity, food security and livelihoods

The main objective of the study is to close a knowledge gap in solar technologies for agriculture to improve agricultural productivity, food security and livelihoods in Kenya through collaboration with German institutions that have demonstrated success in solar energy adoption. The objective is to model spatial and temporal solar energy availability in the different parts of Kenya to determine the viability of solar energy utilization for agricultural applications such as solar irrigation, crop drying, evaporative cooling, solar cooking and industrial water heating in Kenya, furthermore development of solar equipment for off-grid electricity

Cooperation with Dr. Duncan Onyango Mbuge, University of Nairobi, Nairobi, Kenya

Financing by:  Deutsche Forschungsgemeinschaft

 

Knowledge for Tomorrow – Cooperative Research Projects in Sub-Saharan Africa

PostDoc projects:

Enhanced flame retardancy of bio-composite plastics developed with rice husks and clay fillers Dr. Michael Lubwama, Makerere University, School of Engineering, Department of Mechanical Engineering, Kampala/Uganda

Nature Assisted Low-Cost- Low-Temperature Storage Structure by Combining Different Principles of Cooling for Rift Valley Production Areas and Retail Distribution Centers in Ethiopia Dr. Yetenayet Tola, Jimma University, College of Agriculture and Veterinary Medicine, Department of Postharvest Management, Jimma/Ethiopia

Software-based decision-making and control tools for optimizing Organic Municipal Solid Waste collection and composting in Tiassale, Southern Cote d'lvoire Dr. Kouassi Dongo, Swiss Center of Scientific Research (CSRS), Abidjan/Ivory Coast

Optimization and Upscaling of Hybrid Desiccant / Solar Dryer and Granary to prevent Aflatoxin Contamination in Maize Dr. Duncan Onyango Mbuge, University of Nairobi, School of Engineering, Department of Environmental and Biosystems Engineering, Nairobi/Kenia

Development of a technology for optimal use of bioactive carbons from rice husks in Uganda for water purification Dr. Peter Wilberforce Olupot, Makerere University, College of Engineering, Art and Technology, Department of Mechanical Engineering, Kampala/Uganda

 

responsible :  Joana Albrecht & Lilian Beck

Optimisation of Recirculating Water Treatment Process for a Smart Communal Hand Washing System

COVID-19 is an infectious disease caused by the most recently discovered novel coronavirus SARS-CoV-2. This prompted the Government of Uganda to take bolder steps aimed at curbing the rapid spread of COVID-19. Such steps include extensive promotion of handwashing with soap and clean water. Handwashing still remains limited among some communities in Uganda, due to water scarcity. Moreover, with the increased practice of handwashing among the populace, a significant amount of wastewater is generated, which is merely left to go down the drain. Using wastewater treatment technologies, the handwashing wastewater can be treated, and subsequently recycled for similar purposes. With the activated carbons produced from our ongoing research, we propose to develop a low cost wastewater treatment system for incorporation in the communal hand washing systems.

responsible : Dr. Peter W. Olupot Department of Mechanical Engineering, Makerere University, Kampala, Uganda

Projektziel ist die Entwicklung eines Sensorsystems zur automatischen Überwachung des Zustandes der Zurrmittel, die zum Niederzurren eingesetzt werden. Es erlaubt eine sofortige Information des Fahrers im Falle einer Lockerung der Zurrmittel durch ein optisches und akustisches Signal.

Die Lockerung wird durch akustische Sensoren am Fahrzeugaufbau ermittelt, die die Schwingungsfrequenz der Zurrmittel messen. Eine Lockerung der Zurrmittel führt zu einer Änderung der Schwingungsfrequenz, die durch eine Software ausgewertet  wird.

Projektverantwortlich : Ulrike Wilzek , Boris Kulig

 

Development of multivariate regression models for real-time monitoring of physicochemical changes of foodstuffs during drying process using Vis-NIR optical imaging

Drying is the most widely used method of long-term foodstuffs preservation. Currently employed drying methods result predominantly in a low retention of product quality. Polyphenols, carotenoids, and vitamins are some of the most important nutritious substances which are very sensitive to heat. Furthermore, physical attributes undergo severe changes during the thermal processing. For the optimization of the process, it is intrinsic to fully understand the dynamic changes of a product (and its components) undergoing throughout the process, which is only possible if reliable non-invasive quality inspection systems are available. To this end, optical techniques as non-destructive, non-contact, and rapid tools for monitoring of foodstuffs exposed to the drying process have gained a significant interest over the last decades. The current study intends to develop, evaluate, and compare multivariate regression models based on the data acquired using a hyperspectral and four multispectral imaging techniques (i.e. laser-light backscattering, biospeckle, Filter- and LED-based imaging techniques) in the spectrum range of 400-1700 nm with the aim of prediction of total polyphenols, total carotenoids, vitamin C (ascorbic acid), soluble solid contents (SSC), moisture content, shrinkage, rehydration, and firmness of apple, potato, and carrot (two varieties and maturities each) during a hot-air drying process. Most research in the field of optical monitoring of foodstuffs exposed to drying process is limited to the measurement of moisture content. There is a severe lack of knowledge in optical measurement of polyphenols, carotenoids, and vitamins (particularly vitamin C) during the drying process, particularly with a view of the development of non-invasive real-time measurement devices and protocols. Furthermore, previous studies have mainly focused on the application of the hyperspectral imaging technique, whilst the current research will investigate the possible replacement of hyperspectral imaging with different multispectral imaging techniques with the aim of delivering a smart drying system which is in line with the principles of Agriculture 4.0 and Industry 4.0. Biospeckle imaging, one of the multispectral imaging techniques which has a great potential for the inclusion in drying process, will for the first time be studied for its appropriateness. The results of this study will significantly contribute to a deeper understanding of optical techniques and their potential use in real-time observation of drying processes. The developed methods and set-ups will also open new possibilities for wider application across the field of food processing and product quality driven process control.

responsible :  Dr. Arman Arefi

 

 

Decentralised postharvest processing of underutilised species into innovative value added products for improved food and nutrition security in West Africa

Rural societies in SSA countries often suffer from a lack of access to balanced diets and “feast or famine” due to the seasonality of many agricultural products, limited means of preservation, transportation and lack of appropriate small-scale storage facilities. Current measures to address malnutrition involve micronutrient supplementation, fortification of staple foods and bio fortification. Earlier attempts to address the need to fortify foods in small and medium scale food processing units failed as they lacked a scalable technology solution and a sustainable business model to support target beneficiaries. Due to the preceding, resource-constrained rural people often rely on traditional food processing techniques such as manual peeling, chopping and grinding as well as sun drying to process food for household consumption and local markets. Thus emphasising the need for an innovative, user-friendly, low-cost, low maintenance and environmentally friendly processing machinery for targeted beneficiaries in rural areas.

The UPGRADE Plus project aims to develop a scientifically grounded modular, decentralised solar driven food processing unit (peeling, chopping, drying, grinding) and improve the diets of women, infants and young children while at the same time creating income generating opportunities for women’s self-help groups in West Africa and reducing post-harvest losses in underutilized agricultural produce. Specifically, the project seeks to:

i)       develop innovative small-scale modular, decentralised photovoltaic driven post-harvest food processing units suitable for local conditions,

ii)     utilise high-value underutilised species for the production of innovative and diverse nutrient-rich processed food products with extended shelf-life,

iii)   to empower women, especially those in self-help groups, in order to prevent  micronutrient deficiencies in children as well as increase the health status of pregnant and lactating women,

iv)    stimulate the rollout of the technologies and processes through training of local artisans who will build the systems using mainly locally available materials and selected members of women groups who will train new users.

The UPGRADE Plus project commenced in October 2017 and will continue for the period of 4 years. The project is supported with 1.1 Mio Euros by the Federal Ministry of Food and Agriculture Germany (BMEL) and executed through the Federal Office for Agriculture and Food Germany (BLE).

UPGRADE Plus consortium consists of six partners from 4 different countries. These include University of Kassel (Germany) as the Project Coordinator, German Institute for Tropical and Sub-Tropical Agriculture (DITSL) (Germany), Innotech Ingenieursgesellschaft mbH (Germany), University for Development Studies (Ghana), Njala University (Sierra Leone), National Horticultural Research Institute (Nigeria)

 

UPGRADE Plus - Mehr und bessere Lebensmittel [publik MAGAZIN 04/18] 

UPGRADE Plus FLYER

Project Management  – Dr. Sharvari Raut

EcoStack - Bündelung von Ökosystemleistungen: Mechanismen und Interaktionen für optimalen Pflanzenschutz, Bestäubung und Produktivität (H2020-SFS-2017-2)

EcoStack wird den europäischen Landwirten das Wissen und die Werkzeuge zur Verfügung stellen, die zur Maximierung der Ökosystemleistungen für die Produktion von Pflanzen benötigt werden, während gleichzeitig die Umweltauswirkungen der Landwirtschaft minimiert und die Rentabilität der Landwirtschaft sichergestellt wird. Die Ziele werden durch die Bündelung von Ökosystemleistungen erreicht, um das effektive Zusammenspiel der Dienstleister synergetisch zu verbessern.

Dauer: 01.10.2018 bis 31.09.2023

Keywords:

Arteninteraktionen / Landwirtschaft im Zusammenhang mit Pflanzenproduktion, Bodenbiologie und Anbau / Funktionelle Biologie / Mikroökonomie, Verhaltensökonomie / Sozioökologische Systeme

Pressemitteilung vom 13.11.2018 EcoStack - Optimierter Pflanzenbau

Projektverantwortlich : Dr. Sascha Kirchner, Julian Winckler