UNI­KAT-Agen­tur Öko­lo­gi­sche Agrar­wis­sen­schaf­ten

Die UNIKAT-Agentur Ökologische Agrarwissenschaften unterstützt Studierende, Alumni und wissenschaftliche Mitarbeitende des Fachbereichs bei der Umsetzung ihrer Gründungsideen. Sie ist Teil von UNIKAT, der Unterstützungsstruktur für Gründerinnen und Gründer, an der Universität Kassel.

Aktuell wird sie durch das Projekt "Entwicklung eines Startup - Hotspots für ökologische Land- und Ernährungswirtschaft im Werra-Meißner Kreis" gefördert, durch das „IWB-EFRE-Programm Hessen“. Innerhalb des Vorhabens werden die Gründungsaktivitäten am Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften durch folgende Maßnahmen unterstützt:

„Bootcamp für Entrepreneur*innen der ökologischen Land- und Ernährungs-wirtschaft“: Vermittlung von spezifischen Branchenwissen, Erprobung der eigenen Geschäftsidee, formale und rechtliche Schritte der Unternehmensgründung; 30 Präsenzstunden; Zielgruppe: Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, Absolvent*innen.

Aufbau eines „Unternehmer*innen Rates der Bioregion Werra-Meißner“:
„Öko-Unternehmen“ aus dem Werra-Meißner stehen Startups aus dem Fachbereich als Sparringpartner zur Seite und helfen über persönliche Kontakte weiter.

Ra­d­­­schlag Un­­­­­ter­­­neh­­­men­s­­­grün­­­dung: Start-ups des Fach­be­­­reichs Öko­­­­­lo­gi­­­sche Agrar­wis­­­sen­­­schaf­­­ten auf der Spur

Aus dem Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften der Universität Kassel sind zahlreiche Unternehmensgründungen hervorgegangen. Im Rahmen der hessischen BioTage besuchen wir folgende Start-ups der jüngeren Vergangenheit: Zik-Zak Ziegentrekking, Streuobst-Solawi Solawiz und Tofufaktur mit dem Fahrrad, erfahren was die Gründerinnen und Gründer antreibt, welche Produkte und Dienstleistungen sie entwickeln und wo diese angeboten werden.

Wann: 15. September von 16:00 – 18:00 Uhr

Wo: Startpunkt für die Radtour ist der Haupteingang zum alten Klostergebäude (Mensa) in der Steinstr. 19.

Anzahl Teilnehmer*innen: 10 - 20

Teilnahme ist kostenfrei.

Anmeldung erforderlich bis zum 14.09. unter: biewer[at]uni-kassel[dot]de

träumt ihr davon auf einem eigenen Acker Feldfrüchten anzubauen?
Möchtet ihr diese verkaufen, einen Zuverdienst erwirtschaften und
Erfahrungen in der Vermarktung sammeln? Fehlt euch bisher der
geeignete Platz und der Anstoß eure Träume wahr werden zu lassen?
Der Start-up Acker könnte dann genau das Richtige für euch sein.


Der Start-up Acker ist 1 ha Ackerfläche auf dem Biolandhof Reulein
& Schöne, die ihr selber bewirtschaften könnt. Ihr seid dabei
eingebunden in das Bewirtschaftungskonzept des landwirtschaftlichen
Betriebs, d.h. die Ackerfläche rotiert mit der Fruchtfolge und
Anbau- und Bewirtschaftungspläne müssen zuvor mit dem
landwirtschaftlichen Betrieb und der Gründungsförderung am
Fachbereich abgestimmt sein. Darüber hinaus seid ihr aber frei wann
ihr säen, hacken, ernten und wie ihr eure Erzeugnisse vermarkten
wollt. Sofern es in die Arbeitsabläufe des Biolandhofs passt,
könnt ihr über ihn maschinelle Arbeiten durchführen lassen, die
dann über den Satz des Maschinenrings abgerechnet werden. Auch die
Vermarktungsstrukturen des Biolandhofs können in Absprache
mitgenutzt werden, das gilt insbesondere für die Ausweisung als
Bioware, die nur über den Namen und die Biokontrollstellennummer
des Biolandhofs möglich ist.

Neugierig geworden?

Melde dich gerne bei der Gründungsförderung des Fachbereichs:
Sonja Biewer, Tel.: +49 5542 98 1210, Mail: biewer[at]uni-kassel[dot]de
 

Mentoren-Netzwerk Ökolandbau gegründet

Erfahrene Landwirte helfen in schwierigen Situationen

Das neu gegründete „Mentoren-Netzwerk Ökolandbau“ hat seine Arbeit aufgenommen. Im „Mentoren-Netzwerk Ökolandbau“ teilen Öko-Landwirte ihr Wissen und ihre Erfahrung mit Öko-Landwirten, die Unterstützung brauchen. Das kann Hilfe in verschiedenen betrieblichen Situationen sein. Wenn ein junger Öko-Landwirt zum Beispiel in eine Hofgemeinschaft eintritt und seine Interessen nicht durchsetzen kann. Auch in existenziellen Notsituationen wie Liquiditätsproblemen oder der Umstrukturierung eines Betriebes kann ein Mentor unterstützen, einen klaren Kopf zu bewahren und die richtige Entscheidung vorzubereiten. Oft kann schon ein Gespräch mit einem Mentor Auswege und Lösungen aufzeigen. Die Mentoren stehen auch Existenzgründern zur Seite, die zum Beispiel einen Hof übernehmen.
Das Netzwerk wird vom Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen koordiniert. Es leitet Anfragen von Hilfe suchenden Landwirten an den für die Fragestellung am besten geeigneten Mentor weiter. Es sorgt für eine verlässliche und unbürokratische Abwicklung sowie kontinuierliche Betreuung des Mentoring.
Die ersten zwei Treffen mit einem Mentor sind kostenlos. Ab dem dritten Treffen wird demjenigen, der den Mentor in Anspruch nimmt, eine pauschale Aufwandsentschädigung von 75 Euro pro Treffen berechnet. Weitere Informationen unter www.mentoring.bio und bei Laura Bertzbach, l.bertzbach@oeko-komp.de, Tel. 04262/9593-85.

In­ku­ba­tor re­ge­ne­ra­ti­ve Agro­forst­wirt­schaft

angesprochen sind landwirtschaftliche Projekte in Europa, die

  • Bäume in die Landwirtschaft integrieren, um den Boden aufzubauen und Ökosysteme wiederherzustellen
  • mit >1000 Bäumen oder auf >10ha eine skalierbare, diverse, resiliente und produktive Landwirtschaft hervorbringen
  • die wirtschaftliche Machbarkeit von Agroforstsystemen unter Beweis stellen und das Startkapital an den Inkubator zurückzahlen können

Projektanträge nehmen wir bis zum 31.12.2020 entgegen. Zur Beurteilung durch unsere internationale Expertenjury benötigen wir einen ausführlichen Landnutzungs- und Businessplan. Weitere Infos