Themen für Abschlussarbeiten / Master
Mobilität ist eine zentrale Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Sie ermöglicht den Zugang zu Versorgung, Erwerbstätigkeit, sozialen Kontakten und Aktivitäten des täglichen Lebens. Aber nicht allen Menschen stehen die für die Alltagsbewältigung notwendigen Mobilitätsoptionen in gleichem Maße zur Verfügung. Fehlt beispielsweise der Zugang zu geeigneten Verkehrsmitteln, kann dies dazu führen, dass Wege eingeschränkt oder ganz unterlassen werden.
Ziel der Arbeit ist es daher, Mobilitätsverzicht anhand der Daten der Erhebung „Mobilität in Deutschland“ aus dem Jahr 2023 quantitativ zu untersuchen. Dabei soll insbesondere das Zusammenwirken mehrerer Einflussfaktoren (z.B. Geschlecht, Alter und Einkommen) auf Mobilitätsverzicht betrachtet werden.
Kraftstoffpreise gelten als ein Einflussfaktor auf das Mobilitätsverhalten, da sie die relativen Kosten des motorisierten Individualverkehrs (MIV) gegenüber alternativen Verkehrsmodi verändern. Aus verkehrsökonomischer Perspektive ist zu erwarten, dass bspw. steigende Kraft-stoffpreise zu Substitutionseffekten weg vom MIV hin zu kostengünstigeren Alternativen (z.B. Fahrrad oder ÖPNV) führen können. Im Rahmen der Masterarbeit sollen daher Kraftstoffpreisdaten mit Daten automatisierter Fahrgastzählsysteme des NVV sowie Verkehrsmengendaten der Dauerzählstellen des Kfz- und Fahrradverkehrs der Stadt Kassel verknüpft und gemeinsam ausgewertet werden. Ziel ist es zu prüfen, inwiefern sich kurzfristige Preissteigerungen im Verkehrsaufkommen der verschiedenen Verkehrsmodi widerspiegeln.
Das Mobilitätsverhalten verändert sich im Verlauf der Lebensspanne. Insbesondere im hohen Alter treten zunehmend Mobilitätseinschränkungen auf, wodurch sowohl die Außer-Haus-Quote als auch der Mobilitätsaufwand hinsichtlich zurückgelegter Entfernungen abnehmen. Gleichzeitig steigt der Anteil der zu Fuß zurückgelegten Wege, während der Anteil der Fahrten mit dem motorisierten Individualverkehr sinkt. Aufgrund der aktuellen demografischen Entwicklung wird der Anteil älterer Menschen in Deutschland in den kommenden Jahren deutlich zunehmen.
Mobilität stellt dabei eine zentrale Voraussetzung für soziale Teilhabe dar. Sie ermöglicht den Zugang zu Versorgung, sozialen Kontakten und Aktivitäten des täglichen Lebens. Vor diesem Hintergrund ist es besonders wichtig, dass auch ältere Menschen ihre relevanten Zielgelegenheiten weiterhin erreichen können.
Ältere Menschen mit geringer Alltagsmobilität sind in Mobilitätserhebungen häufig schwer zu erreichen. Ziel dieser Arbeit ist es daher, das Mobilitätsverhalten sowie die Mobilitätsoptionen älterer Menschen quantitativ zu analysieren. Hierfür können unter anderem die Daten der Erhebung „Mobilität in Deutschland 2023“ genutzt, eine eigene empirische Erhebung durchgeführt und/oder der Mobilitätsoptionenindex – ein Instrument zur Berechnung individueller Mobilitätsoptionen – angewendet werden.
Das Mobilitätsverhalten von Person verändert sich über die Lebensspanne. Es ist bekannt, dass mit im hohen Alter zunehmend Mobilitätseinschränkungen auftreten und sich die Außer-Haus-Quote und der Mobilitätsentfernungsaufwand reduzieren. Der Anteil der Fußwege steigt, während der Anteil der MIV-Fahrten sinkt. Wegen der derzeitigen Altersverteilung in Deutschland wird es in den nächsten Jahren einen hohen Anteil an hoch betagten Personen geben. Gerade hoch betagte Personen, die in Pflegeeinrichtungen leben, sind für Befragungen jedoch schwer zu erreichen. Ziel der Arbeit ist es die Mobilität der Personen in Pflegeeinrichtungen (zu pflegende Personen) genauer zu erfassen. Dafür sollen ca. 10-15 Interviews mit einigen Einwohnenden von Kasseler Pflegeheimen geführt und diese zu Ihrer Mobilität befragt werden.
Für die Stadt Kassel stehen umfangreiche Daten zum Verkehrsaufkommen aus verschiedenen Quellen zur Verfügung, darunter Daten zum Radverkehr aus Dauerzählstellen, Zähldaten des Kfz-Verkehrs sowie AFZS-Daten von Bussen des NVV. Auf Basis dieser Daten soll untersucht werden, ob und in welchem Umfang Streiks im ÖPNV Auswirkungen auf das Verkehrsverhalten haben (da häufig lediglich kommunale Verkehrsbetriebe bestreikt werden, verkehren die Busse des NVV regulär). Dazu werden Zeitreihen der verschiedenen Zähldaten analysiert und Zeiträume mit ÖPNV-Streiks mit geeigneten Vergleichszeiträumen gegenübergestellt. Ziel der Arbeit ist es, mögliche Veränderungen im Verkehrsaufkommen sowie (temporäre) Verlagerungseffekte zu identifizieren und zu quantifizieren.
Dem Fachgebiet liegen Buchungsdaten des Ridepooling-Angebots „Schaddel“ der Kasseler Verkehrs-Gesellschaft (KVG) vor, die für Abschlussarbeiten genutzt werden können. Die Daten ermöglichen Analysen zur Nutzung und Nachfrage des Angebots sowie zu räumlichen und zeitlichen Mustern oder betrieblichen Fragestellungen. Auf dieser Grundlage können Sie eigene Forschungsfragen entwickeln und diese im Rahmen Ihrer Abschlussarbeit bearbeiten.
Infektionsschutz im ÖPNV war ein wichtiges Thema während der COVID-19-Pandemie. Dies umfasste neben Reglungen zum Maskentragen auch die Belüftungssysteme in den Fahrzeugen des ÖPNV. Mehrere Jahre nach der Pandemie soll nun der Standard und der Umgang der Belüftungssysteme in der ÖPNV-Branche erfasst werden.
Ziel der Masterarbeit ist es, eine standardisierte Befragung zu entwickeln, durchzuführen und auswerten, mit der der Stand der Praxis beim Infektionsschutz im ÖPNV erfasst wird. Bei der Befragung soll ein Schwerpunkt auf dem Umgang mit Lüftungssystemen liegen. Für die Fragebogenerstellung sollen vorab einige mehrere Experteninterviews mit Personen aus der Branche durchgeführt werden. Die Ergebnisse der standardisierten Befragung sind vor dem Hintergrund der Erkenntnisse zum Infektionsschutz – u.a. aus dem Handlungsleitfaden des EMILIA-Projektes – zu interpretieren.
Ein Problem bei der Abbildung des touristischen Mobilitätsverhaltens in Verkehrsnachfragemodellen ist, dass nur sehr eingeschränkt zeitlich fein aufgelöste Daten zur Attraktivität touristischer Attraktionen zur Verfügung stehen. Im Rahmen einer Abschlussarbeit soll geprüft werden, inwiefern sich Daten, die durch die Google-Suche anfallen (Google Trends), zum Verringern dieser Datenlücke eignen.
Dazu sollen Daten von Google Trends sowie die Besucherzahlen ausgewählter deutscher Museen ausgewertet werden, um zu prüfen, ob sich Google-Trends-Daten als Referenzdatenquelle zur Abschätzung von Besucherzahlen eignen. Zunächst soll untersucht werden, ob ein Zusammenhang zwischen dem Suchverhalten und den realen Besuchszahlen besteht. Im Falle einer Eignung der Daten soll eine Methode entwickelt und exemplarisch angewandt werden, die eine Nutzung der Daten zur Schätzung von Besucherzahlen ermöglicht.
Nicht nur die Verkehrsmittelnutzung sondern auch der Flächenverbrauch für Verkehr hat Auswirkungen auf die Umwelt. So schaden versiegelte Flächen den Böden und begünstigen Hochwasser. Die Bundesregierung will den Flächenverbrauch bis 2030 auf weniger als 30 ha pro Tag senken. Spätestens zum Jahr 2050 soll – nach der Ressourcenstrategie der Europäischen Union und dem Klimaschutzplan der Bundesregierung – der Übergang zur Flächenkreislaufwirtschaft (Netto-Null-Ziel) geschafft werden. Doch wie ist die aktuelle Verkehrsfläche nach den Verkehrsmitteln Pkw, ÖPNV und Rad aufgeteilt? Entspricht die prozentuale Verteilung der Fläche auf die Verkehrsmittel dem Modal Split? Diese Fragen sollen GIS-basiert und unter Zuhilfenahme der Annahmen des CostTools unseres Fachgebietes exemplarisch für einen ländlichen Raum mit ausreichender Datenverfügbarkeit beantwortet werden.
Im März 2025 wurden die Ergebnisse der aktuellen Erhebung "Mobilität in Deutschland" (MiD 2023/24) veröffentlicht, die repräsentative Daten zum Mobilitätsverhalten der deutschen Bevölkerung liefert. Die MiD 2023/24 ermöglicht beispielsweise interessante Vergleiche zur Erhebung von 2017 sowie Einblicke in die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und aktueller Maßnahmen wie des Deutschlandtickets. Wir wollen ihnen die Möglichkeit bieten, im Rahmen von Abschlussarbeiten diese Daten zu analysieren, wobei sowohl die nachfolgende Fragestellung als auch eigene Themenvorschläge bearbeitet werden können. Eine Kombination der MiD-Datenauswertungen mit der Durchführung und Auswertung Fokusgruppe (z.B. mit jugendlichen Mofafahrenden aus Großstadt und ländlichen Räumen) ist ebenfalls möglich.
Fragestellung: Welche soziodemografischen Merkmale kennzeichnen die Gruppe der Pedelecfahrenden, der Mofafahrenden und der Motorradfahrenden (z.B. Alter, Geschlecht, Einkommen, Wohnlage, Haushaltstyp)? Was kennzeichnet die jeweils zurückgelegten Wege (Wegelänge, Wegezecke, Reisezeit)? Gibt es signifikante Unterschiede zwischen den drei Gruppen? Gibt es signifikante Unterschiede innerhalb der drei Gruppen (z.B. nach Geschlecht, Einkommen, Wohnlage, Haushaltstyp)?
Die schrittweise Umstellung auf Elektroantriebe erfordert eine robuste Strominfrastruktur. Hierfür ist es erforderlich, frühzeitig kleinräumig (z.B. auf Ebene einzelner Quartiere oder Bebauungstypen im Stadtgebiet) den zu erwartenden Strombedarf entlang von Tagesganglinien abzuschätzen. Der Strombedarf für Elektrofahrzeuge hängt insbesondere von folgenden Faktoren ab:
• Hochlauf von Elektrofahrzeugen (insb. Pkw und Nutzfahrzeuge) in Deutschland,
• Modal-Split-Anteilen im Verkehr,
• Fahrzeiten, Wegelängen und Ladezeiten der Elektrofahrzeug-Fahrenden
• Fahrleistungen der entsprechenden Elektrofahrzeuge.
Zum Hochlauf von Elektrofahrzeugen liegen eine Vielzahl von Studien vor (z. B. ADAC, Agora Verkehrswende). Gleiches gilt für die Daten zur Alltagsmobilität der aktuellen Bevölkerung (z. B. MiD, SrV). Hier ist auch eine Verschneidung mit für wissenschaftliche Zwecke verfügbaren Raumstrukturdaten zu prüfen (z.B. Bebauungsarten, Siedlungsdichte, Bevölkerungszusammensetzung auf Quartiersebene).
Ziel der Arbeit soll es sein, die Daten und Studien auszuwerten und zu prüfen, inwieweit sich daraus – ggf. unter Zuhilfenahme weiterer Annahmen, möglichst basierend auf weiterer Fachliteratur – begründete Schätzungen ableiten lassen für den zu erwartenden zukünftigen Strombedarf in 2045, insbesondere entlang von Tagesganglinien.
Eine leistungsfähiger ÖPNV und gute Erreichbarkeit gelten als Standortfaktoren für die wirtschaftliche Entwicklung ländlicher Räume. Die sog. Verkehrswende mit einer Verlagerung vom MIV hin zum Umweltverbund soll nicht nur die CO2-Bilanz des Verkehrssektors verbessern, sondern könnte auch die Attraktivität ländlicher Regionen als Wohn- und Wirtschaftsstandorte steigern. Doch wie wirken sich die Erreichbarkeit im ÖPNV tatsächlich auf die regionale Wirtschaft aus und welche direkten und indirekten wirtschaftlichen Effekte lassen sich in ländlichen Räumen nachweisen? Diese Forschungsfrage soll mit Hilfe einer Masterarbeit untersucht werden. Dabei ist folgendes methodisches Vorgehen denkbar:
- Fallstudienanalyse von Modellregionen mit Vorher-Nachher-Vergleich,
- Statistische Analysen zu Zusammenhängen zwischen ÖPNV-Angebot und wirtschaftlichen Kennwerten,
- Interviews mit regionalen Akteuren und Unternehmen.
Im März 2025 wurden die Ergebnisse der aktuellen Erhebung "Mobilität in Deutschland" (MiD 2023/24) veröffentlicht, die repräsentative Daten zum Mobilitätsverhalten der deutschen Bevölkerung liefert. Die MiD 2023/24 ermöglicht beispielsweise interessante Vergleiche zur Erhebung von 2017 sowie Einblicke in die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und aktueller Maßnahmen wie des Deutschlandtickets. Wir wollen ihnen die Möglichkeit bieten, im Rahmen von Abschlussarbeiten diese Daten zu analysieren, wobei sowohl die nachfolgende Fragestellung als auch eigene Themenvorschläge bearbeitet werden können. Eine Kombination der MiD-Daten mit anderen Panels (Bspw. SOEP oder SrV) ist ebenfalls möglich.
Fragestellung: Wie wirken sich Mobilitätseinschränkungen auf das Verkehrsverhalten und die soziale Teilhabe aus? Welche unterschiedlichen Gründe für Mobilitätseinschränkungen (finanziell, gesundheitlich, angebotsbezogen) lassen sich identifizieren?
Im März 2025 wurden die Ergebnisse der aktuellen Erhebung "Mobilität in Deutschland" (MiD 2023/24) veröffentlicht, die repräsentative Daten zum Mobilitätsverhalten der deutschen Bevölkerung liefert. Die MiD 2023/24 ermöglicht beispielsweise interessante Vergleiche zur Erhebung von 2017 sowie Einblicke in die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und aktueller Maßnahmen wie des Deutschlandtickets. Wir wollen ihnen die Möglichkeit bieten, im Rahmen von Abschlussarbeiten diese Daten zu analysieren, wobei sowohl die nachfolgende Fragestellung als auch eigene Themenvorschläge bearbeitet werden können. Eine Kombination der MiD-Daten mit anderen Panels (Bspw. SOEP oder SrV) ist ebenfalls möglich.
Fragestellung: Eine verhaltenspsychologische Analyse der Diskrepanz zwischen Verkehrsmittelverfügbarkeit und tatsächlicher Nutzung als Indikator für Präferenzstrukturen. Wie lassen sich aus den Nutzungsmustern (Häufigkeit, Regelmäßigkeit, Situationsspezifität) implizite Präferenzen und Entscheidungsheuristiken ableiten?
Im März 2025 wurden die Ergebnisse der aktuellen Erhebung "Mobilität in Deutschland" (MiD 2023/24) veröffentlicht, die repräsentative Daten zum Mobilitätsverhalten der deutschen Bevölkerung liefert. Die MiD 2023/24 ermöglicht beispielsweise interessante Vergleiche zur Erhebung von 2017 sowie Einblicke in die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und aktueller Maßnahmen wie des Deutschlandtickets. Wir wollen ihnen die Möglichkeit bieten, im Rahmen von Abschlussarbeiten diese Daten zu analysieren, wobei sowohl die nachfolgende Fragestellung als auch eigene Themenvorschläge bearbeitet werden können. Eine Kombination der MiD-Daten mit anderen Panels (Bspw. SOEP oder SrV) ist ebenfalls möglich.
Fragestellung: Wie beeinflussen Begleitpersonen und Haushaltskonstellationen geschlechtsspezifische Mobilitätsmuster? Eine Analyse von Wegeketten, Begleitmustern (Anzahl/Art der Begleitpersonen) und deren Zusammenhang mit Wegezwecken wie 'Bringen/Holen von Personen' unter Berücksichtigung von Haushaltstyp und Erwerbsstatus.
Im März 2025 wurden die Ergebnisse der aktuellen Erhebung "Mobilität in Deutschland" (MiD 2023/24) veröffentlicht, die repräsentative Daten zum Mobilitätsverhalten der deutschen Bevölkerung liefert. Die MiD 2023/24 ermöglicht beispielsweise interessante Vergleiche zur Erhebung von 2017 sowie Einblicke in die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und aktueller Maßnahmen wie des Deutschlandtickets. Wir wollen ihnen die Möglichkeit bieten, im Rahmen von Abschlussarbeiten diese Daten zu analysieren, wobei sowohl die nachfolgende Fragestellung als auch eigene Themenvorschläge bearbeitet werden können. Eine Kombination der MiD-Daten mit anderen Panels (Bspw. SOEP oder SrV) ist ebenfalls möglich.
Fragestellung: Welche geschlechterspezifischen Unterschiede zeigen sich in der Verkehrsmittelwahl, Wegelängen und Wegezwecken, und wie variieren diese nach Haushaltstyp und Erwerbsstatus? Haben sich diese Unterschiede seit der letzten MiD-Erhebung verändert?
Das Handbuch für die Bemessung von Straßenverkehrsanlagen (HBS) von 2015 enthält in Kapitel S7 ein analytisches Verfahren zur Bewertung der geschwindigkeitsbezogenen Angebotsqualität im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Dieses Verfahren hat einige Unzulänglichkeiten, die zu geringer Akzeptanz in der Praxis führen. Zu deren Behebung wurde in einem von der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) beauftragten Forschungsprojekt ein Entwurf für eine Neufassung des Kapitels S7 erarbeitet, der u.a. auch den Anwendungsfall „Qualitätssicherung im Bestand“ abdeckt und die Einbeziehung von Messdaten erlaubt und regelt.
In dieser Arbeit soll dieses neue Verfahren für den Anwendungsfall „Qualitätssicherung im Bestand“ mit Nutzung von Messdaten für einige ÖPNV-Linien der Kasseler Verkehrsgesellschaft (KVG) und des Nordhessischen VerkehrsVerbunds (NVV) angewendet und evaluiert werden. Aus den Ergebnissen der Bewertung der geschwindigkeitsbezogenen Angebotsqualität sollen Vorschläge für Maßnahmen zu deren Verbesserung abgeleitet werden.
In einer Kooperation mit dem VDV sollen wichtige Entscheidungstragende im ÖPNV-Bereich zu ihrer Verkehrsmittelwahl interviewt werden. Es geht dabei um ihren Alltag, ihre Strategien und wie sie mit kognitiven Dissonanzen umgehen.
Wie ist der Stand der Forschung zu diesem Thema (Literaturrecherche)?
Wie kann der ungewollte Verzicht auf Wege im Sinne fehlender Teilhabe von einer ökologisch erwünschten Verkehrsvermeidung unterschieden werden? Über welche Fragen kann man sich der Immobilität differenziert annähern?
Die großen kommerziellen Carsharing-Anbieter konzentrieren sich nach wie vor auf die großen Städte. Dennoch werden auch in ländlichen Räumen Autos untereinander verliehen und gemeinsam genutzt. Diese Verleihvorgänge sind jedoch von Außenstehenden nicht als solche erkennbar und kaum wissenschaftlich erforscht. Im Rahmen dieser Arbeit sollen am Beispiel einer ländlichen Gemeinde untersucht werden, wie oft, aufgrund welcher Umstände, nach welchen Entscheidungskriterien und für welche Zwecke zurzeit informell private Pkw zwischen Haushalten verliehen werden.
Hierfür ist auf Basis einer Literaturrecherche ein Fragebogen zu entwickeln, der die Alltagspraktiken und Einstellungen zum informellen Carsharing mit unterschiedlich vertrauten Personengruppen ermittelt. Mit diesem Fragebogen ist ein Pretest durchzuführen und mit einfachen statistischen Verfahren auszuwerten. Auf Basis des Antwortverhaltens ist die Eignung des Fragebogens für das Untersuchungsziel zu reflektieren, inklusive konkreter Änderungsvorschläge. Der Fragebogen kann von der Zielgruppe in Präsenz oder online ausgefüllt werden.
Hierfür ist auf Basis einer Literaturrecherche ein Fragebogen zu entwickeln, der die Alltagspraktiken und Einstellungen zum informellen Mitnehmen und Mitbringen mit unterschiedlich vertrauten Personengruppen ermittelt. Mit diesem Fragebogen ist ein Pretest durchzuführen und mit einfachen statistischen Verfahren auszuwerten. Auf Basis des Antwortverhaltens ist die Eignung des Fragebogens für das Untersuchungsziel zu reflektieren, inklusive konkreter Änderungsvorschläge. Der Fragebogen kann von der Zielgruppe in Präsenz oder online ausgefüllt werden.
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