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Der CO2-Fußabdruck im Maschinen- und Anlagenbau – Von den gesetzlichen Vorschriften zur Praxis
Wie können kleine und mittelständische Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau den steigenden regulatorischen Anforderungen zur CO2-Bilanzierung wirtschaftlich und praxisnah begegnen? Diese Fragestellung stand im Mittelpunkt der 1. Transferveranstaltung „Der CO2-Fußabdruck im Maschinen- und Anlagenbau – Von den gesetzlichen Vorschriften zur Praxis“, die am 17. Februar 2026 in Zwickau stattfand. Die Veranstaltung wurde im Rahmen des Forschungsprojektes acCO2unt.log gemeinsam von der Forschungsgruppe Industry Analytics der Westsächsischen Hochschule Zwickau [a] und dem Fachgebiet Produktionsorganisation und Fabrikplanung der Universität Kassel [b] (Projektteam siehe Abbildung 1) sowie dem BVMW (Bundesverband mittelständische Wirtschaft) sowie der BVL (Bundesvereinigung Logistik) organisiert.
Bild: LeissauFür den Mittelstand entwickelt sich die CO2-Bilanzierung zunehmend von einer regulatorischen Pflicht zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Große Auftraggeber fordern belastbare Emissionsdaten, internationale Märkte setzen transparente Nachhaltigkeitskennzahlen voraus, und Finanzierungsentscheidungen berücksichtigen ESG (Environmental, Social, Governance)-Kriterien immer stärker.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand daher die Frage, wie sich regulatorische Anforderungen, insbesondere im Kontext produktbezogener CO2-Nachweise, strukturiert und praxistauglich im Maschinen- und Anlagenbau umsetzen lassen. Erste methodische Ansätze zur systematischen Ermittlung eines Product Carbon Footprint (PCF) wurden aus dem Forschungsprojekt acCO2unt.log vorgestellt und diskutiert.
Bild: LeissauIn der Podiumsdiskussion (Teilnehmer siehe Abbildung 3) wurden konkrete Herausforderungen aus dem Unternehmensalltag aufgegriffen und begrenzte personelle Ressourcen, die Komplexität der Datenerhebung in internationalen Lieferketten sowie die Unsicherheiten hinsichtlich zukünftiger Berichtspflichten diskutiert.
Bild: LeissauDie Zusammenarbeit zwischen der Westsächsischen Hochschule Zwickau und der Universität Kassel mit Wirtschaftsverbänden wie dem BVMW und der Bundesvereinigung Logistik unterstreicht die Bedeutung praxisnaher Transferformate. Der direkte Dialog zwischen Forschung, Verbänden und Unternehmen wurde von den Teilnehmenden ausdrücklich als Mehrwert bewertet.
Ein großes Dankeschön geht an alle Referent:innen, Teilnehmer:innen sowie unsere Sponsoren BVMW und BVL, die zum Erfolg unserer Veranstaltung beigetragen haben!
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