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22.02.2022 | DFG-Projekt

"Ach­tung, die An­ge­ber kom­men", ti­telt die SZ vom 21.2.22. Der Ar­ti­kel stützt sich auf Ha­mann & Kal­ten­brun­ner (2022)

SZ-Autor Andreas Bernard schreibt: "Der CV, wie er in Bewerbungsschreiben oder Linkedin-und Xing-Profilen dargestellt wird, folgt nicht dem Leben, sondern das Leben muss dem schillernden CV folgen. Das unscheinbare Format produziert also Erscheinungsweisen professioneller Subjektivität. In einem bemerkenswerten Aufsatz über akademische Lebensläufe zwischen 1950 und 2010 haben die Soziologen Julian Hamann und Wolfgang Kaltenbrunner die historische Genese dieser Selbstbeschreibung gerade untersucht." (SZ vom 21.02.2022)

Der SZ-Artikel basiert auf Forschungsergebnissen von Julian Hamann (DFG-Forschungsgruppe Multipler Wettbewerb im Hochschulsstem) und Wolfgang Kaltenbrunner. Sie untersuchten die Entwicklung akademischer Lebenläufe zwischen 1950 und 2010. Veröffentlicht in: Julian Hamann, Wolfgang Kaltenbrunner, Biographical representation, from narrative to list: The evolution of curricula vitae in the humanities, 1950 to 2010, Research Evaluation, 2022;, rvab040, https://doi.org/10.1093/reseval/rvab040