Vor dem Hintergrund des Anspruchs auf hochwertige Bildung für alle lädt die Tagung „Hochwertige Bildung für alle? Hochschulbildung im Justizvollzug“ am 18. und 19. Juni 2026 an der Universität Kassel dazu ein, Chancen und Herausforderungen postsekundärer Bildung im Justizvollzug zu diskutieren.
Aus interdisziplinärer Perspektive beleuchtet die Tagung zentrale Fragen der Teilhabe und Ausgrenzung im Hochschulwesen im Kontext von Straffälligkeit. Im Fokus stehen dabei die rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen ebenso wie grundlegende Überlegungen dazu, wie Wissen, Bildung und Expert*innenschaft in diesem Kontext verstanden und gestaltet werden können.
Ziel der Veranstaltung ist es, den Austausch zwischen Wissenschaft, Praxis und weiteren beteiligten Akteur:innen zu intensivieren, bestehende Netzwerke zu stärken und mehr Transparenz zu schaffen – insbesondere im Hinblick auf rechtliche Grundlagen und strukturelle Voraussetzungen hochschulischer Bildung im Justizvollzug.
Wir laden Sie ein, an dieser Tagung teilzunehmen, insbesondere sprechen wir Forschende und Studierende aller Disziplinen an sowie Vertreter*innen der Justizministerien, Mitarbeitende in Justizvollzugsanstalten, die Bundesarbeitsgemeinschaft Lehrerinnen und Lehrer im Justizvollzug, Kompetenzzentren für die Aus- und Weiterbildung des Personals sowie zur Weiterentwicklung des Justizvollzugs, Mitglieder einschlägiger Vereine und Assoziationen sowie des Strafvollzugsarchivs.
Anmeldeschluss: 20. Mai 2026
Veranstaltungsort: Gießhaus der Universität Kassel, Mönchebergstraße 5, 34127 Kassel
Die Teilnahme ist kostenlos.
Veranstalter:
International Center of Higher Education Research (INCHER) der Universität Kassel, Fachhochschule Dortmund, Gesellschaft für interdisziplinäre Kriminologie (GiwK), Alice-Solomon-Hochschule Berlin, Strafvollzugsarchiv und Tatort Zukunft, mit Unterstützung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Lehrerinnen und Lehrer im Justizvollzug (BAG)