Stiftungslehrstuhl für Wirtschafts- und Unternehmensethik: Olaf J. Schumann
Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Nora-Platiel-Str. 4
34127 Kassel
Curriculum Vitae
Studium der Wirtschaftswissenschaften
(Volkswirtschaftlehre) und Philosophie an der Universität Kassel. 1993
Diplom Ökonom, anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter an der
Universität Kassel in einem empirischen Forschungsprojekt zur
Unternehmenskultur; 1995-1998 Promotionsstipendiat der Hans Böckler
Stiftung, anschließend wissenschaftlicher Referent am Institut für
Wirtschafts- und Sozialethik an der Universität Marburg. Von 2000 bis
2002 und 2004 bis 2006 Mitarbeiter und seit 2006 assoziiertes Mitglied
am Interfakultären Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) der
Universität Tübingen. Seit 2008 Wiss. Mitarbeiter an der Arbeitsstelle
Wirtschaftsethik, FB 02 Wirtschaftswissenschaften, Goethe-Universität
Frankfurt a. M. (beurlaubt).Seit September 2010 Inhaber der
Gastprofessur für Wirtschaftsethik an der Universität Kassel.
Forschungsschwerpunkte
Ökonomie und Gerechtigkeit, Ethik, Politische Ökonomie, Theoriegeschichte der Ökonomie, Wissenschaftstheorie
Inhaber der Gastprofessur für Wirtschaftsethik Stiftungslehrstuhl für Wirtschafts- und Unternehmensethik, FB Wirtschaftswissenschaften, Universität Kassel | Kassel seit 9/2010 |
Arbeitsstelle Wirtschaftsethik FB Wirtschaftswissenschaften, Goethe-Universität Leiter der Arbeitsstelle und Projektleiter (ab 9/2010 beurlaubt) |
Frankfurt a. M. seit 2008 |
Lehrtätigkeit an verschiedenen Hochschulen (Tübingen, Ulm, Frankfurt u.a.), vor allem im Bereich der Wirtschaftsethik (siehe Lehre) |
seit 2001 |
Interfakultäres Zentrum für Ethik in den Wissenschaften Eberhard-Karls-Universität Tübingen Mitarbeiter (wissenschaftlicher Koordinator des Graduiertenkollegs Bioethik) |
Tübingen 2004-2006 |
Hanse-Wissenschaftskolleg (HWK) Fellow im Rahmen einer internationalen Forschergruppe |
Delmenhorst 8-10/2005 |
Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte Mitarbeiter |
Berlin 9-12/2002 |
Interfakultäres Zentrum für Ethik in den Wissenschaften Eberhard-Karls-Universität Tübingen Mitarbeiter |
Tübingen 2000-2002 |
Promotion zum Dr. rer. pol. (magna cum laude) Universität Kassel, FB Wirtschaftswissenschaften Interdisziplinäre, wissenschaftsphilosophische Arbeit zur Wirtschaftsethik. Betreuer und Gutachter: Prof. Dr. Hans G. Nutzinger, Volkswirt, Univ. Kassel Prof. Dr. Eve-Marie Engels, Philosophin, Univ. Tübingen |
Kassel 2000 |
Institut für Wirtschafts- und Sozialethik an der Philipps-Universität Marburg Mitarbeiter in dem von der EKD geförderten Projekt „Arbeit plus“ |
Marburg 1998-1999 |
Hans-Böckler-Stiftung Universität Kassel Promotionsstipendiat |
Kassel 1995-1998 |
Auslandsstipendium Neun Monate (im Rahmen des Promotionsstipendiums) |
Frankreich 1995-1996 |
Industrie- und Handelskammer Kassel Nebenberuflicher Dozent für Volkswirtschaftslehre |
Kassel 1994-1995 |
Studium der Philosophie und Germanistik (ohne Abschluss) Universität Kassel |
Kassel 1992-1994 |
Forschungsstätte der Ev. Studiengemeinschaft (FEST) Forschungsauftrag: Radikaler Konstruktivismus als Begründung einer Sozialen Marktwirtschaft |
Heidelberg 1994 |
Empirisches Forschungsprojekt zur Unternehmenskultur „Unternehmenskultur zwischen Partnerschaft und Mitbestimmung”, finanziert durch die Bertelsmann Stiftung und die Hans-Böckler-Stiftung Universität Kassel Mitarbeiter |
Kassel 1993-1994 |
Studium der Wirtschaftswissenschaften (VWL) Universität Kassel |
Kassel 1987-1993 |
Diplom Ökonom II Diplomarbeit II bei Prof. Dr. H. G. Nutzinger, Thema: „Wissenschaftstheoretische Begründungsprobleme in der Unternehmenskulturforschung: Theoretische Überlegungen und empirische Umsetzungsprobleme“; Note: sehr gut |
Kassel 1993 |
stud./wiss. Hilfskraft bei Prof. Dr. Hans G. Nutzinger, Volkswirtschaft |
Kassel 1990-1993 |
Diplom Ökonom I Diplomarbeit I bei Prof. Dr. F. Eckey, Fachgebiet Empirische Wirtschaftsforschung, Thema: „Zur Prognosefähigkeit makroökonometrischer Modelle dargestellt am Beispiel des DIW-Langfristmodells“; Note: sehr gut |
Kassel 1991 |
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Sechsmonatiges Praktikum in der Abteilung „Volkswirtschaftliche Produktionsfaktoren“ |
Berlin 1989/90 |
- Universität Kassel, FB Wirtschaftswissenschaften (seit SoSe 2010)
- Universität Frankfurt a. M., FB Wirtschaftswissenschaften (seit WS 2006/2007)
- Universität Tübingen, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät (seit WS 2001/2002)
- Universität Ulm, Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften (SoSe 2002 – SoSe 2008) und Humboldt-Studienzentrum für Philosophie und Geisteswissenschaften (seit SoSe 2004)
- Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen/Geislingen, Studiengang Immobilienwirtschaft (SoSe 2004 – WS 2006/2007)
- Internationales Hochschulinstitut Zittau, Studiengang Sozialwissenschaften (SoSe 2003 – SoSe 2007)
- Berufsakademie – Staatliche Studienakademie – Villingen-Schwenningen, Bereich Sozialwesen (WS 2006/2007 – WS 2007/2008)
Zertifikate:
- Hochschuldidaktischer Basiskurs (2005)
- Hochschuldidaktischer Aufbaukurs (2006)
Sommersemester 2010
Ethik in den Wirtschaftswissenschaften (Vorlesung, 3 SWS), FB Wirtschaftswissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt a. M.
Einführung in die Wirtschaftsethik (Vorlesung 4 SWS), Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, Universität Kassel
Wohlfahrt und Gerechtigkeit (interdisziplinäres Seminar 2 SWS), Humboldt-Studienzentrum für Philosophie und Geisteswissenschaften, Universität Ulm (mit Prof. Dr. Gunter Löffler und Dr. Hans-Klaus Keul)
Wintersemester 2009/2010
Ethik in den Wirtschaftswissenschaften (Vorlesung, 3 SWS), FB Wirtschaftswissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt a. M.
Ökonomie und Gerechtigkeit (Hauptseminar, 2 SWS), Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Universität Tübingen
Ökologie, Ökonomie und Ethik (interdisziplinäres Seminar, 2 SWS), Humboldt-Studienzentrum für Philosophie und Geisteswissenschaften, Universität Ulm (mit Prof. Dr. Dieter Beschorner und Dr. Hans-Klaus Keul)
Sommersemester 2009
Ethik in den Wirtschaftswissenschaften (Vorlesung, 3 SWS), FB Wirtschaftswissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt a. M.
Ökonomie und Gerechtigkeit (Seminar, 2 SWS), FB Wirtschaftswissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt a. M.
Wintersemester 2008/2009
Ethik in den Wirtschaftswissenschaften (Vorlesung, 3 SWS), FB Wirtschaftswissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt a. M.
Gerechtigkeit bereichsspezifisch (interdisziplinäres Seminar, 2 SWS), Humboldt-Studienzentrum für Philosophie und Geisteswissenschaften, Universität Ulm (mit Dr. Hans-Klaus Keul)
Sommersemester 2008
Ökonomie und Gerechtigkeit (Hauptseminar, 2 SWS), Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Universität Tübingen
Ethik in den Wirtschaftswissenschaften (Seminar, 3 SWS) Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt a. M.
Ökonomie und Gerechtigkeit (Vorlesung 2 SWS) Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften, Universität Ulm
Wissenschaft und Verantwortung (Seminar, 2 SWS) Humboldt-Studienzentrum für Philosophie und Geisteswissenschaften, Universität Ulm (mit Prof. Dr. Dieter Beschorner und Dr. Hans-Klaus Keul)
Biomedical Ethics (Seminar, 2 SWS) Master/PhD Programme in Molecular Medicine, Medizinische Fakultät, Universität Ulm (mit Dr. Hans-Klaus Keul)
Wintersemester 2007/2008
Ethik in den Wirtschaftswissenschaften - Schwerpunkt Gerechtigkeit (Seminar, 3 SWS), Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, Universität Frankfurt a. M.
Ökologie und Ethik (Seminar, 2 SWS), Humboldt-Studienzentrum für Philosophie und Geisteswissenschaften, Universität Ulm (mit Prof. Dr. Dieter Beschorner und Dr. Hans-Klaus Keul)
Person - Gleichheit - Gerechtigkeit. Aspekte angewandter Ethik in Medizin, Technik und Wirtschaft (Seminar, 2 SWS), Humboldt-Studienzentrum für Philosophie und Geisteswissenschaften, Universität Ulm (mit Dr. Hans-Klaus Keul)
Geistes- und sozialwissenschaftliche Grundlagen für die Soziale Arbeit (Ethik, Sozialphilosophie, Anthropologie) (Vorlesung, 4 SWS), Studiengang Sozialwesen, Berufsakademie - Staatliche Studienakademie - Villingen-Schwenningen
Sommersemester 2007
Ökonomie und Gerechtigkeit (Hauptseminar, 2 SWS), Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Universität Tübingen
Ethik in den Wirtschaftswissenschaften - Schwerpunkt Gerechtigkeit (Seminar, 3 SWS) Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, Universität Frankfurt a. M.
Einführung in die Wirtschaftsethik - Schwerpunkt Gerechtigkeit (Vorlesung 2 SWS) Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften, Universität Ulm
Wissenschaft und Verantwortung (Seminar, 2 SWS) Humboldt-Studienzentrum für Philosophie und Geisteswissenschaften, Universität Ulm (mit Prof. Dr. Dieter Beschorner und Dr. Hans-Klaus Keul)
Biomedical Ethics (Seminar, 2 SWS) Master/PhD Programme in Molecular Medicine, Medizinische Fakultät, Universität Ulm (mit Dr. Hans-Klaus Keul)
Einführung in die Politische Ökonomie (Seminar 2 SWS) Studiengang Sozialwissenschaften, Internationales Hochschulinstitut (IHI) Zittau
Wintersemester 2006/2007
Ökonomie und Gerechtigkeit (Hauptseminar, 2 SWS), Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Universität Tübingen
Ethik in den Wirtschaftswissenschaften – Schwerpunkt Gerechtigkeit (Seminar 2 SWS), Fachbereich Wirtschaftswissenschaftliche, Universität Frankfurt a. M.
Zwischen Wollen und Können. Zum ethischen Verhältnis von Ökologie, Ökonomie und Technik (Seminar 2 SWS), zusammen mit Prof. Dr. Dieter Beschorner und Dr. Hans-Klaus Keul, Humboldt-Studienzentrum für Philosophie und Geisteswissenschaften, Universität Ulm
Aktuelle Problemfelder der Wirtschafts- und Unternehmensethik – Schwerpunkt Gerechtigkeit (Hauptseminar, 2 SWS), Studiengang Sozialwissenschaften, Internationales Hochschulinstitut Zittau (IHI)
Ethik (Vorlesung, 2 SWS), Studiengang Immobilienwirtschaft, Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen/Geislingen
Geistes- und sozialwissenschaftliche Grundlagen für die Soziale Arbeit (Ethik, Sozialphilosophie, Anthropologie) (Vorlesung, 4 SWS), Studiengang Sozialwesen, Berufsakademie - Staatliche Studienakademie - Villingen-Schwenningen
Sommersemester 2006
Ökonomie und Gerechtigkeit (Kolloquium, 2 SWS), Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Universität Tübingen
Natur, Technik, Ethik (Seminar, 2 SWS), zusammen mit Prof. Dr. Dieter Beschorner und Dr. Hans-Klaus Keul, Humboldt-Studienzentrum für Philosophie und Geisteswissenschaften, Universität Ulm
Ethik (Vorlesung, 2 SWS), Studiengang Immobilienwirtschaft, Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen/Geislingen
Angewandte Ethik (Seminar, 2 SWS), Studiengang Sozialwissenschaften, Internationales Hochschulinstitut Zittau (IHI)
Wintersemester 2005/2006
Institutionenethik (Kolloquium, 2 SWS), Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Universität Tübingen
Mensch und Natur. Zum Verhältnis von Ökonomie, Ökologie und Ethik (Seminar, 2SWS), zusammen mit Prof. Dr. Dieter Beschorner und Dr. Hans-Klaus Keul, Humboldt-Studienzentrum für Philosophie und Geisteswissenschaften, Universität Ulm
Ethik (Vorlesung, 2SWS), Studiengang Immobilienwirtschaft, Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen/Geislingen
Institutionenethik (Seminar, 2SWS), Studiengang Sozialwissenschaften, Internationales Hochschulinstitut Zittau (IHI)
Wirtschaftsethik (Vorlesung, 1SWS), Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen/Geislingen, Berufsbegleitendes Studium zur Externenprüfung als Dipl.-Betriebswirt/in (FH)
Sommersemester 2005
Selbstinteresse, Selbsterhaltung und Selbstbestimmung. Zum Spannungsfeld von Ethik, Ökonomie und Ökologie (Seminar, 2SWS), zusammen mit Prof. Dr. Dieter Beschorner und Dr. Hans-Klaus Keul, Humboldt-Studienzentrum für Philosophie und Geisteswissenschaften, Universität Ulm
Ethik (Vorlesung, 2SWS), Studiengang Immobilienwirtschaft, Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen/Geislingen
Wintersemester 2004/2005
Wirtschaftsethik (Lehrveranstaltung, 2SWS), Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Universität Tübingen
Ethik (Vorlesung, 2SWS), Studiengang Immobilienwirtschaft, Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen/Geislingen
Institutionenethik (Seminar, 2SWS), Studiengang Sozialwissenschaften, Internationales Hochschulinstitut Zittau (IHI)
Wirtschaftsethik (Vorlesung, 1SWS), Technische Akademie Esslingen (TAE), Berufsbegleitendes Studium zur Externenprüfung als Dipl.-Betriebswirt/in (FH)
Sommersemester 2004
Wirtschaftsethik (Lehrveranstaltung, 2SWS), Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Universität Tübingen
Ethik im Spannungsfeld von Ökologie und Ökonomie (Seminar, 2SWS), zusammen mit Prof. Dr. Dieter Beschorner und Dr. Hans-Klaus Keul, Humboldt-Studienzentrum für Philosophie und Geisteswissenschaften, Universität Ulm
Ethik (Vorlesung, 2SWS), Studiengang Immobilienwirtschaft, Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen/Geislingen
Ethische, wissenschaftstheoretische und anthropologische Grundlagen der Bioethik (Seminar, 2SWS), zusammen mit Prof. Dr. Eve-Marie Engels und Dr. Thomas Potthast, IZEW, Universität Tübingen
Wintersemester 2003/2004
Einführung in die Wirtschaftsethik (Lehrveranstaltung, 2SWS), Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Universität Tübingen
Ökologische Ökonomie (Seminar, 2SWS), Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften, Universität Ulm
Sommersemester 2003
Wirtschaftsethik und Globalisierung (Lehrveranstaltung, 2SWS), Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Universität Tübingen
Unternehmensethik (Seminar, 2SWS), mit Prof. Dr. Dieter Beschorner und Dr. Hans-Klaus Keul, Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften, Universität Ulm
Niklas Luhmann: Einführung in die Systemtheorie (Seminar, 2SWS), Studiengang Sozialwissenschaften, Internationales Hochschulinstitut (IHI) Zittau
Wintersemester 2002/2003
Adam Smith und seine Rezeption in der modernen Wirtschaftsethik (Lehrveranstaltung, 2SWS), Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Universität Tübingen
Wirtschaftsethik (Seminar, 2SWS), Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften, Universität Ulm
Sommersemester 2002
Wirtschafts- und Unternehmensethik zwischen Grundlagenkritik und Anwendungsbezug (Lehrveranstaltung, 2SWS), Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Universität Tübingen
Ökologische Ökonomie (Vorlesung, 4SWS), Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften, Universität Ulm
Wintersemester 2001/2002
Einführung in die Wirtschaftsethik (Lehrveranstaltung, 2SWS), Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Universität Tübingen
Globalisierung als Herausforderung für die Wirtschaftsethik (Seminar, 2SWS), mit Prof. Dr. Dietmar Mieth und PD Dr. Hille Haker, Katholisch-Theologische Fakultät, Universität Tübingen
Organisierte Tagungen, Vortragsreihen, Workshops
1. Zur Wirtschafts- und Unternehmensethik
Marktwirtschaft und Menschenrechte – wirtschaftsethische Dimensionen und Herausforderungen
Interdisziplinäre Fachtagung vom 11.3.-13.3.2010 im Forschungskolleg Humanwissenschaften, Bad Homburg
Finanziert durch die Alfons und Gertrud Kassel Stiftung
Leitung zusammen mit Prof. Dr. Hille Haker, FB Katholische Theologie, Goethe-Universität, Organisation: Martin Schröter, Arbeitsstelle Wirtschaftsethik, Goethe-Universität
Auf der interdisziplinären Tagung wurde das Verhältnis von Marktwirtschaft und Menschenrechten aus verschiedenen Perspektiven diskutiert. Folgende übergeordnete Fragen stecken dabei das Feld ab: Braucht ein marktwirtschaftliches System einen Ordnungsrahmen, der Menschenrechte garantiert? Trägt ein marktwirtschaftliches System aus sich heraus zur Achtung der Menschenrechte bei? Welche Verantwortung kommt dem Staat und den Unternehmen bei der Durchsetzung von Menschenrechten zu? Inwieweit rechtfertigt die Durchsetzung der Menschenrechte staatliche Eingriffe in die „Freiheit“ einer auf Wettbewerb basierenden Marktwirtschaft? Inwieweit verpflichten andererseits Menschenrechte zur Marktwirtschaft? Diese Fragen werden spätestens seit Beginn des 19. Jahrhunderts intensiv diskutiert, einer Zeit, in der die Idee der Menschenrechte noch jung war und sich die ökonomische und soziale Lage großer Teile der Bevölkerung in Europa zunehmend verschärft hat. Aber auch heute in einer ökonomisch globalisierten Welt stellt das Verhältnis von Marktwirtschaft und Menschenrechten eine große Herausforderung für Wissenschaft, Wirtschaft und Politik dar.
Die Tagung gliedert sich in vier Themenblöcke (TB), die jeweils von einem Keynote Speaker eröffnet wurden und dem jeweils weitere Vorträge folgten. TB 1: Gerechtigkeit und Ökonomie: Dimensionen einer (menschen)rechtebasierten Perspektive, TB 2: Unternehmensverantwortung (CSR) zwischen Eigeninteresse, Wohltätigkeit und Recht(en), TB 3: Zum Verhältnis von Ökonlomie und Menschenrechten in der Theoriegeschichte, TB 4: Entwicklung und Menschenrechte.
Keynote Speaker: Prof. Dr. Peter Ulrich (Tagungs-Eröffnungsvortrag), Prof. Dr. Stefan Gosepath (TB 1), Prof. Dr. Georges Enderle (TB 2), Prof. Dr. Dr. h. c. Joachim Starbatty (TB 3), Prof. Dr. Herrmann Sautter (TB 4)
Die Tagung wird in einem Sammelband dokumentiert, der 2011 im Mohr Siebeck Verlag, Tübingen erscheinen wird.
Weitere Informationen unter: www.marktwirtschaft-und-menschenrechte.de
Unternehmensethik und Konsum
Consulting Akademie Unternehmensethik 2007, Plansecur Akademie, Kassel-Wilhelmshöhe, 3.-7.9.2007
Leitung zusammen mit Prof. Dr. Matthias Schmidt, Organisation: Kristin Vorbohle
Die Consulting Akademie Unternehmensethik wurde 2003 von Prof. Dr. Thomas Beschorner und Prof. Dr. Matthias Schmidt gegründeten und findet seit dem jährlich unter einem speziellen Schwerpunktthema statt.
Zielgruppe sind fortgeschrittene Studierende mit Interesse an unternehmensethischen Fragestellungen, insbesondere in Hinblick auf eine sozial-ökologische Unternehmensführung.
In dem einwöchigen Blockseminar werden sowohl theoretische wie auch praxisbezogene Themen behandelt. Dazu werden Referentinnen und Referenten aus der Wissenschaft und der Praxis eingeladen, um in einen Dialog zu treten und eine konstruktiv-kritische Diskussion mit den teilnehmenden Studierenden zu führen. Die Studierenden selbst werden sich im Rahmen von kleineren Arbeitsgruppen intensiv mit ausgewählten Fragen beschäftigen und die Ergebnisse präsentieren.
Referent(inn)en: Prof. Dr. Matthias Schmidt, Dr. Olaf J. Schumann, Annette Trayser, Esther Hoffmann, Dr. Klaus Fichter, Prof. Dr. Andreas Ernst, Jörn Westphal, Prof. Dr. Anne Reichold, Prof. Dr. Luis Carlos Bombasarro, Dr. Kai Uwe Hellmann, Dr. Martin Booms, Prof. Dr. Andreas Deckmann.
Unternehmensethik
Interdisziplinärer Workshop am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF), Universität Bielefeld, 9.-10.12.2005
Organisation und Leitung zusammen mit Dr. Thomas Beschorner (Universität Oldenburg und McGill University, Montreal, Canada) und Dr. Dr. Alexander Brink (Universität Bayreuth).
Zu dem Workshop wurden unter Beteiligung der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, der Philosophie, der Theologie, der Soziologie und den Rechtswissenschaften Referent(inn)en aus Deutschland, der Schweiz, England, den USA und Kanada eingeladen, deren Beiträge mit den insgesamt 31 Teilnehmer(inne)n ausführlich diskutiert wurden. Der Workshop war in drei Themenfelder mit jeweils vier Referaten unterteilt: I. Managementethik, II. Ethik der Organisation sowie III. Unternehmen und Gesellschaft. Abgerundet wurde der Workshop durch eine kritische Reflexionsrunde, in der zwei Wissenschaftler ihre Beobachtungen des Workshops referierten, um sie anschließend mit den Teilnehmer(inne)n zu diskutieren.
Referent(inn)en waren: Prof. Dr. Michael S. Aßländer, PD Dr. Detlev Aufderheide, Prof. Dr. Jens Beckert, Dr. Thomas Beschorner, Dr. Dr. Alexander Brink, PD Dr. Martin Büscher, Prof. Dr. Georges Enderle, PD Dr. Elisabeth Göbel, Prof. Dr. Matthias Kettner, Prof. Dr. Dirk Matten, Prof. Dr. Reinhard Pfriem, Prof. Dr. Andreas G. Scherer, Dr. Olaf J. Schumann, Dr. Anja Schwerk.
Publikation: Schumann, O. J. / Brink, A. / Beschorner, T. (Hg.) (2010): Unternehmensethik. Forschungsperspektiven zur Verhältnisbestimmung von Unternehmen und Gesellschaft, Marburg: Metropolis, 192 S.
Kultur – Ökonomie - Ethik
18. Tagung des Berliner Doktoranden- und Habilitandenforums zur Wirtschafts- und Unternehmensethik, Universität Tübingen, 11.-12.11.2005
Organisation und Leitung zusammen mit Dr. Mi-Yong Lee-Peuker, Fabian Scholtes und Jochen Fehling, gefördert vom Graduiertenkolleg Bioethik am IZEW.
Auf dem Weg zu universalen Wirtschaftsbürgerrechten – Die Chancen einer rechtebasierten Sozialethik für eine interkulturelle Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik
Symposium, Universität Tübingen, 1.-3.9.2004
Organisation und Leitung zusammen mit Prof. Dr. Dietmar Mieth, Interfakultäres Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW), Universität Tübingen, und Prof. Dr. Peter Ulrich und Dr. Ulrich Thielemann, Institut für Wirtschaftsethik (IWE), Universität St. Gallen (CH), finanziert durch die Volkswagenstiftung.
Auf dem Symposium war die Frage leitend, ob und inwieweit die politisch-philosophische und wirtschaftsethische Idee universaler Wirtschaftsbürgerrechte hilfreich ist, um verallgemeinerbare Grundsätze und Leitlinien praktisch vernünftiger Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik zu entwickeln und zu begründen. Menschen- und Bürgerrechte werden bislang vor allem auf die Sphäre der Politik bezogen und finden dort als allgemeine Persönlichkeitsschutzrechte und politische Teilnahmerechte ihren Niederschlag. Zugleich wächst, insbesondere angesichts einer zunehmend globalisierten Weltwirtschaft, das Bewusstsein für die Bedeutung wirtschaftsethischer Fragen. Beide Perspektiven wurden bislang noch nicht systematisch verbunden und für einander fruchtbar gemacht.
Zu dem Symposium wurden Vertreter(innen) der verschiedenen Disziplinen und Expert(inn)en aus unterschiedlichen Politikbereichen eingeladen, um auf Grundlage eines Konzeptpapiers aus ihrer jeweiligen Perspektive spezifische Problem(lösungs)aspekte eines Wirtschaftsbürgerrechteansatzes zu formulieren. Referent(inn)en waren: Prof. Dr. Peter Ulrich, PD Dr. Stefan Gosepath, Franziska Koller, Prof. Dr. Dietmar Mieth, Prof. Dr. Reiner Wimmer, PD Dr. Thomas Kesselring, Prof. Dr Christoph Stückelberger, Karma Galay M.A., Dr. Ulrich Thielemann, Dr. Olaf J. Schumann, Dr. Ulrike Knobloch, Dr. Josef Klee, Prof. Dr. Joachim Wiemeyer, Prof. Dr. Jörg Paul Müller, Dr. Brigitta Herrmann.
In dem Symposium wurde deutlich, dass mit dem Thema eine wichtige disziplin- und kulturübergreifende Fragestellung behandelt wurde, die vor dem Hintergrund aktueller globaler wirtschaftlicher Entwicklungen bisher ein Desiderat in der interdisziplinären wirtschaftsethischen Forschung darstellt. Darüber hinaus konnten in kontroversen, aber durchweg konstruktiven Diskussionen weitere Forschungsperspektiven entwickelt werden. Die Beiträge zu dem Symposium sind in einem Reader dokumentiert.
Wirtschafts- und Unternehmensethik: Rückblick-Ausblick-Perspektiven
Tagung, Universität Erfurt, 19.-20.9.2002
Planung, Organisation und Leitung zusammen mit Dr. Thomas Beschorner, Dr. Bettina Hollstein, Dr. Mi-Yong Lee-Peuker und Dr. Matthias König. Eine Tagung des Berliner Forums in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik (zfwu) und dem Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt, gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG).
Der deutschsprachigen Wirtschafts- und Unternehmensethik (WUE), wie sie sich in den letzten etwa 20 Jahren entwickelt hat, kann im Vergleich mit anderen wissenschaftlichen Provenienzen, aber auch im internationalen Vergleich ein beachtlicher Reifegrad bescheinigt werden. Nichtsdestotrotz – oder gerade deshalb – scheint es von Zeit zu Zeit angebracht, einmal innezuhalten, würdigend und zugleich kritisch zurückzublicken, um daraus neue Forschungsperspektiven zu entwickeln. Die in dem Titel vermerkten Begriffe „Rückblick – Ausblick – Perspektiven“ geben sogleich die allgemeine Struktur der Veranstaltung vor: Folgender Tagungsverlauf ist vorgesehen: I. Rückblick: Beginnend mit einer Retrospektive auf 20 Jahre Wirtschafts- und Unternehmensethik soll die vergangene Diskussion aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet werden. Fünf Referate haben aus Sicht der Praxis, der Ökonomie und der Philosophie, durch einen internationalen Vergleich, durch einen Vergleich mit anderen „Bindestrichethiken“ und durch eine Meta-Analyse eine Bestandsaufnahme gewagt. Die Vorträge sind jeweils durch Korreferate kritisch kommentiert werden. II. Ausblick: Die wirtschafts- und unternehmensethische Diskussion wurde in der Vergangenheit von vier Ansätzen dominiert. Sie stellen daher das Scharnier zwischen dem Rückblick und den Perspektiven dar. Während es bei den anderen beiden Tagungsteilen um spezifische Aspekte der Diskussion zur WUE geht, wurden hier die vier bestimmenden Ansätze und die Diskussion im Überblick thematisiert. Die Referenten haben das Erreichte jeweils in einem Kurzreferat kritisch bilanzieren und für ihren Ansatz einen Ausblick formulieren. Die Statements wurden durch zwei Beobachter der Diskussion kommentiert. III: Perspektiven: In dem abschließenden Veranstaltungsblock sind (Forschungs-)Perspektiven innerhalb von sechs Workshops entwickelt worden. Jeder Workshop behandelt ein Schwerpunktthema, das durch ein Statement einer Fachvertreterin / eines Fachvertreters eingeführt wurde. Zusätzlich waren Bewerbungen für Kurzvorträge möglich.
Referent(inn)en: Prof. Dr. Reinhard Pfriem, Dr. Matthias Schmidt, Prof. Dr. Stephan Panther, Prof. Dr. Aandreas Suchanek, Prof. Dr. Birger P. Priddat, PD Dr. Thomas Petersen, Prof. Dr. Sonja Grabner-Kräuter, Prof. Dr. Peter Ulrich, Prof. Dr. Andreas Scherer, Prof. Dr. Karl Homann, Prof. Dr. Josef Wieland, Prof. Dr. Kurt Röttgers, Dr. Dr. Thomas Bausch, Dr. Olaf. J. Schumann, Prof. Dr. Michael S. Aßländer, Dr. Annette Barkhaus, Prof. Dr. Hans G. Nutzinger, Dr. Bernd Siebenhüner.
Publikation: Beschorner, Th. / Hollstein, B. / König, M. / Lee-Peuker, M.-Y. / Schumann, O. J. (Hg.) (2005): Wirtschafts- und Unternehmensethik: Rückblick – Ausblick – Perspektiven, München Mering: Hampp.
Reflexionsfelder der integrativen Wirtschaftsethik
Vortragsreihe (universitätsöffentlich) + Seminar, Universität Tübingen, WS 2001/2002
Zusammen mit Prof. Dr. Dietmar Mieth, IZEW, Universität Tübingen, in Kooperation mit Prof. Dr. Peter Ulrich, Institut für Wirtschaftsethik (IWE), Universität St. Gallen.
Der Ansatz der „integrativen Wirtschaftsethik“, der zu den bedeutenden wirtschaftsethischen Konzepten im deutschsprachigen Raum gehört, wurde von Prof. P. Ulrich entwickelt. In der Vortragsreihe haben P. Ulrich und fünf seiner Mitarbeiter(innen) verschiedene Dimensionen dieses St. Galler Ansatzes beleuchtet. Dazu gehörten u. a. grundsätzliche Fragen nach dem Verhältnis von Ökonomie, Politik und Ethik sowie nach den normativen Grundlagen der Ökonomie, die kritische Reflexion von Begriffen wie Ökonomisierung und Globalisierung, Fragen der Gerechtigkeit, des guten Lebens und nicht zuletzt unternehmensethische Fragen nach der gesellschaftlichen und sozialen Verantwortung von Unternehmen.
Referent(inn)en: Prof. Dr. P. Ulrich, Dr. Bernhard Waxenberger, Dr. Ulrike Knobloch, Dr. Ulrich Thielemann, Dr. Thomas Maak, Dr. Markus Breuer.
Die Referent(inn)en standen darüber hinaus jeweils am folgenden Tag den Mitgliedern des Interfakultären Zentrums für Ethik in den Wissenschaften und weiteren interessierten Studierenden im Rahmen eines Seminars für eine vertiefte Diskussion zur Verfügung.
Publikation: Mieth, D. / Schumann, O. J. / Ulrich, P. (Hg.) (2004): Reflexionsfelder integrativer Wirtschaftsethik, Tübingen: Francke. In dem Sammelband werden diese „Reflexionsfelder integrativer Wirtschaftsethik“ von zwei konstruktiv-kritischen Beiträgen der Mitherausgeber Mieth und Schumann aus Tübingen eingerahmt.
Unternehmen als moralischer Akteur
7. Tagung des Berliner Doktoranden- und Habilitandenforums zur Wirtschafts- und Unternehmensethik (Berliner Forum), Universität Kassel, 4.-5.12.1998
Organisation und Leitung
2. Zu anderen interdisziplinären Themen anwendungsorientierter Ethik
Ethische und wissenschaftstheoretische Herausforderungen der Neurowissenschaften
Vortragsreihe (universitätsöffentlich), Universität Tübingen, WS 2004/2005
zusammen mit Prof. Dr. Eve-Marie Engels (Leitung), Graduiertenkolleg Bioethik, Interfakultäres Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW), Universität Tübingen.
Die Neurowissenschaften befinden sich in einer rasanten Entwicklung und gehören zurzeit zu den am meisten beachteten Naturwissenschaften. Einerseits berühren ihre Ergebnisse zahlreiche natur-, geistes- und sozialwissenschaftliche Disziplinen, andererseits werden große Hoffnungen für die Behandlung von Patient(inn)en mit neuronalen Erkrankungen gesetzt. Damit hat sich gleichzeitig ein Themenfeld herausgebildet, das einer intensiven ethischen und rechtlichen Bearbeitung bedarf. So zeichnen sich in den Neurowissenschaften am Ende der „Dekade des Gehirns“ zahlreiche Innovationen, nicht zuletzt mit Aussichten auf medizinische Anwendungen, ab. Darüber hinaus werden die Neurowissenschaften für die Philosophie und die Ethik auch direkt relevant, indem sie sich der empirischen Erforschung zentraler (praktisch-)philosophischer Konzepte widmen, wie (Willens-)Freiheit, Selbstbewusstsein, Vernunft, Handlung. Manche Wissenschaftler(innen) sehen in dieser Entwicklung eine anthropologische Revolution, ein völlig neues Verständnis vom Menschen, mit bisher noch kaum absehbaren Folgen. Ziel der universitätsöffentlichen Vortragsreihe war es, den aktuellen Forschungsstand anhand ausgewählter Themenfelder in Bezug auf ihre ethischen und wissenschaftstheoretischen Herausforderungen kritisch zu diskutieren.
Referenten: Prof. Dr. Thomas Metzinger, Prof. Dr. Niels Birbaumer, Prof. Dr. Dr. Olaf Breidbach, Prof. Dr. Albert Newen, Prof. Dr. Michael Pauen, Prof. Dr. Michael Heidelberger
Zum Verhältnis von normativer und angewandter Ethik
Workshop, Universität Tübingen, 1.-3.7.2005
zusammen mit Prof. Dr. Reiner Wimmer, Graduiertenkolleg Bioethik, Interfakultäres Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW), Universität Tübingen.
Mit der Entwicklung einzelner wissenschaftlicher Bereichsethiken wird auch die normative oder allgemeine Ethik herausgefordert, stellt sie doch einen Anknüpfungspunkt für die Bereichsethiken dar. Angewandte Ethik ist somit zwischen normativer Ethik auf der einen und praktischen Handlungsfeldern auf der anderen Seite angesiedelt. Sie soll eine auf die konkreten Handlungsfelder bezogene Orientierungshilfe entwickeln, die sich möglichst auf gut begründete und verallgemeinerbare normative Prinzipien stützt. Angewandte Ethik erfordert daher fundierte Kenntnisse sowohl in der normativen Ethik als auch in dem jeweiligen spezifischen Handlungsfeld und ist somit typischerweise interdisziplinär angelegt. Als Bezugspunkt stellt die normative Ethik allerdings verschiedene gut begründete Ansätze (deontologische, utilitaristische etc.) zur Verfügung. Das Ziel dieses Workshops bestand darin, die Kollegiat(inn)en des Graduiertenkollegs Bioethik mit dieser Diskussion vertraut zu machen und sie in das Spannungsfeld von normativer und angewandter Ethik einzuführen.
Neue Forschungsperspektiven der Bioethik
Vortragsreihe (universitätsöffentlich), Universität Tübingen, SS 2004
zusammen mit Prof. Dr. Eve-Marie Engels (Leitung), Graduiertenkolleg Bioethik, Interfakultäres Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW), Universität Tübingen.
Die Bioethik ist ein Hauptgebiet der interdisziplinären, anwendungsbezogenen Ethik. Sie strebt eine normative Verständigung über die Spielräume und Grenzen menschlichen Handelns im Umgang mit der lebendigen Natur einschließlich der Natur des Menschen an. Insbesondere durch die Entwicklung neuer Technologien und Techniken im Bereich von Biologie und Medizin (Biotechniken) werden die dem menschlichen Handeln ursprünglich von der Natur gesetzten Grenzen immer weiter und schneller hinausgeschoben, ohne dass der Umgang mit den neu eröffneten Handlungsspielräumen durch die herkömmlichen rechtlichen und ethischen Normsysteme geregelt wäre. Wissenschaft, Medizin, Ethik, Recht, Politik und Gesellschaft sind dadurch vor ganz neue Herausforderungen gestellt. Vor diesem Hintergrund sollte die Vortragsreihe aus verschiedenen Disziplinen, aber auch aus der Arbeit einer Selbsthilfeorganisation neue Perspektiven in Forschung und Praxis zur Diskussion stellen.
Referent(inn)en: Christiane Lohkamp, Prof. Dr. Petra Gehring, Prof. Dr. Martin Nettesheim, Prof. Dr. Claudia Wiesemann
Methodenprobleme anwendungsorientierter Ethik
Workshop, 2.-3.7.2004
Zusammen mit Prof. Dr. Eve-Marie Engels (Leitung), Graduiertenkolleg Bioethik, Interfakultäres Zentrum für Ethik in den Wissenschaften, Universität Tübingen.
Dieser zweitägige Workshop hat die Kollegiat(inn)en des Graduiertenkollegs Bioethik mit methodischen und methodologischen Problemen der anwendungsorientierten Ethik im Allgemeinen und der Bioethik im Besonderen vertraut gemacht. Drei Vorträge und die Arbeit an Texten bildeten die Grundlage für jeweils intensive Diskussionen. Referent(inn)en: Julia Dietrich, M. A., Dr. Hans-Klaus Keul, Prof. Dr. Albrecht. Müller
