Willkommen im Institut für Biologie

Das Institut für Biologie ist ein Teil des Fachbereichs 10 "Mathematik und Naturwissenschaften". Derzeit sind über 500 Studierende im Diplom- Bachelor-, und in den Lehramtsstudiengängen Biologie eingeschrieben. Seit dem Wintersemester 2009/10 wird der Diplomstudiengang durch den neuen konsekutiven Bachelor-Masterstudiengang Biologie ersetzt. Im Wintersemester 2003/2004 begann auch der interdisziplinäre Diplomstudiengang "Nanostrukturwissenschaften", an dem die Biologie zu etwa 25% beteiligt ist.

Mit gegenwärtig 12 Professoren und ca. 25 wissenschaftlichen Mitarbeitern ist die Biologie ein überschaubares Institut. Wie das CHE-Ranking regelmäßig zeigt, gewährleistet dies eine intensive Betreuung der Studenten. Überdies etablieren wir frühzeitig den Kontakt zu interessierten Schülern. Dies geschieht durch Angebote von Vorträgen, Praktika und Führungen in den Abteilungen, sowie molekularbiologische Experimente im Schulunterricht, die durch die engagierten Mitarbeiter von Science Bridge vor Ort betreut werden.

Mit den vorhandenen Abteilungen, Arbeitsgruppen und Lehrgebieten wird das ganze Spektrum der Biologie abgedeckt. Studierende im Hauptstudium können zwischen den Studienschwerpunkten Molekularbiologie, Physiologie, Biodiversität und Nanobiologie mit jeweils einem breiten Fächerspektrum wählen. Besonderheiten des Studiums sind Berufsfeldpraktika in außeruniversitären Einrichtungen und eine Seminarreihe zu den Berufsfeldern der Biologie. Im Rahmen von Universitätspartnerschaften und Kooperationen besteht weiterhin die Möglichkeit, Teile des Studiums im Ausland zu absolvieren. Neben unseren Veranstaltungen, die Diplomanden und Doktoranden während ihrer Abschlussarbeiten begleiten, wurde auch ein Promotionskolleg Proteomics eingerichtet.

In der Forschung sind in den meisten Abteilungen besonders molekulare Methoden  etabliert. Gleichzeitig ist die Freilandbiologie, besonders durch die Fachgebiete Ökologie und Botanik, stark vertreten. Tierhaus, Gewächshaus, Zellkulturlabor, Isotopenlabor, DNA Sequenzierung, Massenspektrometrie, biochemische Interaktionsanalyse, Rasterkraftmikroskopie, konfokale Mikroskopie und Elektronenmikroskopie stehen als zentrale Einrichtungen allen Abteilungen zur Verfügung.

Der Forschungsschwerpunkt "Nanostrukturwissenschaften", eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Biologie, Chemie und Physik, wurde 2002 mit dem wissenschaftlichen Zentrum "CINSaT" eingerichtet. Im biologischen Bereich untersucht das Zentrum molekulare Interaktionen auf der Ebene von Einzelmolekülen und setzt biophysikalische Methoden im zellulären und subzellulären Maßstab ein.