Willkommen im Institut für Biologie

Das Institut für Biologie ist ein Teil des Fachbereichs 10 "Mathematik und Naturwissenschaften". Derzeit sind über 800 Studierende im Bachelor-, Master- und in den Lehramtsstudiengängen Biologie eingeschrieben. Am interdisziplinären Diplomstudiengang "Nanostrukturwissenschaften" ist die Biologie zu etwa 25% beteiligt. 

Mit gegenwärtig 11 Professoren und ca. 25 wissenschaftlichen Mitarbeitern ist die Biologie ein überschaubares Institut. Wie das CHE-Ranking regelmäßig zeigt, gewährleistet dies eine intensive Betreuung der Studenten. Überdies etablieren wir frühzeitig den Kontakt zu interessierten Schülern. Dies geschieht durch Angebote von Vorträgen, Praktika und Führungen in den Abteilungen, Informationsveranstaltungen im Rahmen der Studien- und Berufsinformationstage (alljährlich im Februar) sowie durch molekularbiologische Experimente im Schulunterricht, die durch die engagierten Mitarbeiter von Science Bridge vor Ort betreut werden. 

Mit den vorhandenen Abteilungen, Arbeitsgruppen und Lehrgebieten wird das ganze Spektrum der Biologie abgedeckt. Im Bachelor-Studiengang erwerben die Studierenden ein solides und breites Grundlagenwissen in den Fachgebieten der Biologie sowie grundlegende Kenntnisse der Chemie, Physik und Mathematik/Statistik. Im fortgeschrittenen Studienabschnitt des Bachelor-Studiums besteht die Möglichkeit der Spezialisierung und individuellen Profilbildung. In dem zum Wintersemester 2016/2017 neu konzipierten Masterstudium können die Studierenden zwischen den drei Studienschwerpunkten Molekularbiologie der Zelle, Biodiversität und Evolution sowie Umwelt- und Agrarbiologie mit jeweils einem breiten Fächerspektrum wählen. 

Besonderheiten des Bachelor- und des Masterstudiums sind 6-wöchige Berufsfeldpraktika in außeruniversitären Einrichtungen und eine Seminarreihe zu den Berufsfeldern der Biologie. Im Rahmen von Universitätspartnerschaften und Kooperationen besteht die Möglichkeit, Teile des Studiums im Ausland zu absolvieren. Im Bachelorstudium bietet sich das 5. Semester als mögliches „Auslandsfenster“ an.

In der Forschung stehen in den meisten Abteilungen molekulare Methoden im Vordergrund, jedoch ist auch die Freilandbiologie stark vertreten. Tierhaus, Gewächshaus, Zellkulturlabor, Isotopenlabor, biochemische Interaktionsanalyse, Rasterkraftmikroskopie, konfokale Lasermikroskopie und Elektronenmikroskopie stehen als zentrale Einrichtungen allen Abteilungen zur Verfügung. 

Der Forschungsschwerpunkt "Nanostrukturwissenschaften", eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Biologie, Chemie und Physik, wurde 2002 mit dem wissenschaftlichen Zentrum "CINSaT" eingerichtet. Im biologischen Bereich untersucht das Zentrum molekulare Interaktionen auf der Ebene von Einzelmolekülen und setzt biophysikalische Methoden im zellulären und subzellulären Maßstab ein.