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Phi­lo­so­phie des Hoch­schul­sports

Die Aufgaben und Ziele des Allgemeinen Hochschulsports (AHS) sind vielfältig und breit gefächert. Der AHS fördert und organisiert den Gesundheits-, Breiten- und Wettkampfsport für alle Hochschulmitglieder und -angehörigen. Der Gesundheitssport umfasst neben spezifischen Bewegungs- und Entspannungsangeboten verschiedene Bildungsangebote, die nachhaltig in den Bewegungsalltag der Nutzer:innen verankert werden. Zu diesem Zweck greift der AHS unter anderem auf Präventionskurse nach §20 SGB V zurück und integriert sie als fester Bestandteil in sein Angebot. Die zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten an den Standorten Holländischer Platz und Heinrich-Plett-Straße sowie in der Damaschkestraße, insbesondere das Unifit, bieten dafür optimale Voraussetzungen.

Der Hochschulsport steht weiterhin für Gesundheitsförderung durch Bewegung und Entspannung, unter anderem als Ausgleich zum Studien- und Arbeitsalltag, in verschiedensten Bewegungsfeldern. Zu den Bewegungsfeldern zählen ferner Fit und Gesund, Kämpfen und Budosport, Ballsport und Spiele, Laufen und Ausdauersport, Tanzen und Rhythmus, Turnen und Bewegungskünste sowie weitere Bewegungsangebote im und auf dem Wasser. Der Schwerpunkt dieser Ausrichtung ist breitensportlich orientiert.

Über diese verschiedenen Zugänge zum Sport versteht sich der AHS nicht als nur ein zentraler Dienstleister für Bewegung und Entspannung, sondern orientiert sich in der inhaltlichen Ausgestaltung seiner Angebote auch an dem Bildungsgedanken, verankert im Leitbild der Universität Kassel. In den Sportangeboten wird neben der Vermittlung von motorischen Fertigkeiten auch die Entwicklung von kognitiven und sozial-emotionalen Fähigkeiten gefördert. Es ergeben sich so auch außerhalb des fachspezifischen Studiums Möglichkeiten, soziale Kompetenzen zu erwerben, die in vielen Arbeitsbereichen als Schlüsselkompetenzen nicht selten maßgeblichen Einfluss auf die zukünftige berufliche Biografie haben. Viele Student:innen, wissenschaftliche Mitarbeiter:innen unterhalb der Professur und Gäste nehmen aus diesen Gründen den AHS auch als eine Plattform des Kennenlernens wahr, so dass nicht selten die Angebote als Integrationsmedium für eine soziale (universitäre) Gemeinschaft gesehen werden. Darüber hinaus unterstreicht der AHS seine Bildungsabsichten, in dem er seit 2016 zwei Ausbildungsplätze für den Beruf Sport- und Fitnesskauffrau /-mann anbietet.

Als Partnerhochschule des Spitzensports besitzt aber auch der Leistungs- und Wettkampfsport einen nicht zu unterschätzenden Stellenwert. Vielfältige Wettkampfaktivitäten und sportliche Erfolge der Athlet:innen repräsentieren die Hochschule und tragen mit dem übrigen Angebot wesentlich zur Identifikation mit der Universität bei. Der Hochschulsport vollbringt damit eine gewichtige Funktion als sekundärer Standortfaktor.

Durch diese Aufgaben erfüllt der AHS die an ihn gestellten Erwartungen von einerseits der Hochschule selbst, aber natürlich auch von den Nutzer:innen und darüber hinaus von externen (Sport-)Organisationen und Fachverbänden – zu letzteren zählt insbesondere der adh (Allgemeiner Deutscher Hochschulverband).