For­schung

Fo­rum Em­pi­­ri­­sche Grun­d­­schu­l­­for­­schung

Die empirische Grundschulforschung hat sich im Zuge der Ausdifferenzierung der Erziehungswissenschaft zu einem etablierten universitären Wissenschaftsgebiet entwickelt. Seit 2006 wird mit dem Forum für empirische Grundschulforschung Studierenden des Lehramts an Grundschulen, Promovierenden im Bereich der Grundschulforschung, interessierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, aber auch Lehrerinnen und Lehrern sowie Kolleginnen und Kollegen aus Studienseminaren und aus der Lehrerfortbildung Gelegenheit zum interdisziplinären und interinstitutionellen Dialog geboten. Es werden Referentinnen und Referenten gewonnen, die durch ihre aktuellen Forschungsarbeiten die derzeitige Entwicklung und Vielfalt der empirischen Bildungs- und Unterrichtsforschung im Bereich Grundschulpädagogik repräsentieren.

„In­ter­dis­zi­pli­nä­res Pro­mo­ti­ons­kol­lo­qui­um Grund­schul- und Kind­heits­for­schun­g“

Das Interdisziplinäre Promotionskolloquium besteht seit 2004. Es wurde im Rahmen der IAG Grundschulpädagogik (seit 2008 „Referat Interdisziplinäre Grundschulpädagogik“ RInG) für Promovierende an der Universität Kassel im Bereich der Grundschulpädagogik, der Kindheitsforschung und der primarstufenspezifischen Fachdidaktiken initiiert. Ein Ziel des Kolloquiums besteht darin, auch promovierenden Lehrerinnen und Lehrern einen Rahmen zur Diskussion über den Stand ihrer Arbeiten zu bieten.

In den Jahren 2008 bis 2012 wurde es als Kolleg aus Mitteln der Zentralen Forschungsförderung der Universität Kassel unterstützt. Auch nach Auslaufen der Förderung wurde die gemeinsame Arbeit fortgesetzt.

Die Promotionsprojekte beziehen sich auf die drei Themencluster des Kollegs: 1. Kindheitsforschung in der Grundschule, 2. Kompetenzentwicklung von Schülerinnen und Schülern im Grundschulunterricht und 3. Professionalisierungsprozesse von Grundschullehrerinnen und Grundschullehrern.

Es finden mehrere Termine zur Präsentation der Promotionsprojekte im Jahr statt. Zudem wird – auf Wunsch der Promovierenden  – einmal jährlich ein Methodenworkshop organisiert. Die Promovierenden können außerdem Angebote des Kompetenzzentrums für Forschungsmethoden und der Graduiertenakademie der Universität Kassel wahrnehmen. Ferner beteiligen sich die Promovierenden, die mit qualitativen Methoden arbeiten, an Interpretationswerkstätten.

Je eine Promovendin/ ein Promovend übernimmt für mindestens ein Jahr die Koordination des Kolloquiums.

Folgende Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer beteiligen sich regelmäßig an der Beratung und Diskussion der Promotionsvorhaben: