Wir über uns

Climate Thinking wurde 2019 als Projekt aus den Reihen der Kollegiat*innen des Promotionskollegs GeKKo durch Felix Böhm, Martin Böhnert, Paul Reszke und Murat Sezi initiiert. Bereits 2020 wurde es als Lehr- und Forschungsschwerpunkt des Fachbereichs Geistes- und Kulturwissenschaften der Universität Kassel verankert. Seit 2022 besteht Climate Thinking als IAG (Interdisziplinäre Arbeitsgruppe). Aktuell arbeiten 17 Promovierende und Post-Docs in der IAG des Graduiertenprojekts.

Wir verstehen die stetige Ausweitung und Komplementierung unseres Methodeninventars als einen notwendigen Prozess, um diejenigen Verflechtungen der Denk- und Lebensgewohnheiten erschließbar zu machen, die die Problemkomplexe Klimakrise und Nachhaltigkeit in ihrer gesamtgesellschaftlichen Einbettung konstituieren.

Zu unseren bisherigen Zugängen zählen Diskurslinguistik, Erkenntnistheorie, Kulturanthropologie, Medienlinguistik, Ökofeminismus, Plant Studies, Post Colonial Studies, Science and Technology Studies, Sprachdidaktik, Umweltethik, Umweltgeschichte, Wissenschaftsgeschichte und -philosophie.


Ansprechpartner:innen

Die Koordination der IAG (Martin Böhnert & Johannes Thüne) ist erreichbar unter iag[at]climate-thinking.de


Das Logo von Climate Thinking; die Worte Climate Thinking mittig in einem Kreis

Warum der Name "Climate Thinking"?

Climate Thinking war ursprünglich trotz – oder gerade aufgrund – seiner grammatischen Inkorrektheit ein im kleinen Kreis scherzhaft genutzter Arbeitstitel. Er verweist auf ein anderes Projekt zweier der Initiatoren von Climate Thinking, Martin Böhnert und Paul Reszke: “Vom Binge Watching zum Binge Thinking”. Da das spontan entwickelte Projekt schnell neue Mitglieder gewinnen konnte, sich die Bezeichnung auch über den kleinen Kreis hinaus verbreitete, völlig selbstverständlich genutzt und letztlich auch sehr schnell am Fachbereich Geistes- und Kulturwissenschaften der Universität Kassel verankert wurde, entschieden wir uns dazu, den Namen beizubehalten.

Somit spiegeln sich im Namen einerseits die Dynamiken, von denen Forschungsprozesse immer begleitet und geprägt werden. Andererseits sorgt diese grammatische Ungewöhnlichkeit der Wendung Climate Thinking zugleich dafür, dass sich das Projekt über Suchmaschinen schnell und ohne Dopplungen finden lässt.