50 Jahre Stadterneuerung in der Nachmoderne - 40 Jahre Städtebauförderung | Tagung am 19. und 20. Mai 2011

Die Städtebauförderung in Deutschland wurde im Jahr 2011 40 Jahre alt. Mit dem Städtebauförderungsgesetz wurde 1971 eine einzigartige Erfolgs-geschichte der deutschen Stadtpolitik auf ein solides Fundament gestellt. Allerdings hat das System der Stadterneuerung in Deutschland in der langen Zeit seiner Existenz neben seinen zweifelsfrei anerkannten Leistungen auch eine Vielzahl von Brüchen, Irrwegen, Experimenten und Umdeutungen erlebt. Ebenso bedeutend ist ihre Vorgeschichte, die mit dem 1961 erschienenen Buch „Death and Life of Great American Cities" von Jane Jacobs begann. Zur Entstehung und (Weiter-)Entwicklung der Städtebauförderung fand am 19. und 20. Mai 2011 in Kassel die Jahrestagung des Jahrbuchs Stadterneuerung statt.

Die Tagung hatte zum Ziel insbesondere anhand der Praxis der Stadterneuerung in Deutschland eine Standortbestimmung darüber vornehmen, wo die Stadtplanungsprofession gesamtgesellschaftlich steht. Im Mittelpunkt der Diskussion standen Beiträge, die wesentliche neue Gesichtspunkte zu den genannten Fragen in eine fachöffentliche Debatte einbringen wollten und sich dabei auf planungsgeschichtliche und planungswissenschaftliche
Zugänge bezogen. Darstellungen anhand von Praxisbeispielen waren
erwünscht, sollten aber immer einen starken reflektierenden Bezug auf die zentralen Fragestellungen der Tagung herstellen (s. Call for Papers).

Der Arbeitskreis Stadterneuerung hat sich 1989 gegründet und ist vor allem durch sein seit 1990 jährlich herausgegebenes Jahrbuch Stadterneuerung bekannt. Dieses Jahrbuch behandelt in jeder Ausgabe einen Themen-schwerpunkt. Im Jahrbuch Stadterneuerung 2012 ist die Tagung „50 Jahre Stadterneuerung in der Nachmoderne - 40 Jahre Städtebauförderung" vom Mai 2011 dokumentiert.


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Prof. Dr. Uwe Altrock
+49 561 804-3225
altrock​@​asl.​uni-kassel.​de

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