20.02.2019

bloxberg: Blockchain für die Wissenschaft mit großem Potenzial

Auf dem Schloss Ringberg der Max-Planck-Gesellschaft fand vom 20. bis zum 22. Februar 2019 der erste bloxberg-Summit statt.

Unter Federführung der Max Planck Digital Library wurde von Angehörigen eines Dutzends der führenden Blockchain-Institutionen (darunter Universität Koopenhagen, Universität Nikosia, University College London, ETH Zürich, Carnegie Mellon University, Georgia Tech, Karlsruhe Institute of Technology, University of Johannesburg) das bloxberg-Manifesto feierlich unterzeichnet und bloxberg in Betrieb genommen. Dabei handelt es sich um eine Blockchain für die Wissenschaft, mit der z.B. die Authentizität von Daten bewiesen, wertvolle Forschungsresultate gesichert, Zertifikate und Abschlussdiplome unverfälschbar gemacht, Open-Access-Publikationen wesentlich erleichtert und die Forschungsförderung effizienter gestaltet werden können.

Die von vier Kontinenten stammenden, das Gründungs-Konsortium bildenden Forscherinnen und Forscher unterschiedlicher Fachdisziplinen waren sich einig, dass mit bloxberg ein neues Kapitel der Qualitätssicherung akademischer Forschung und der globalen Forschungszusammenarbeit aufgeschlagen wurde.

Als Sprecher des Blockchain-Center.eu der Universität Kassel unterzechnete Prof. Blocher das Manifesto. Einer der ersten Validator Nodes der unter dem Proof-of-Authority Konsensmechanismus betriebenen bloxberg-Blockchain läuft im ITS der Universität Kassel.