Lin­Sel

Nach­ruf der Pro­jekt­part­ner für Prof. Dr. Sa­bi­ne Gru­ber

Pro­jekt­be­schrei­bung

LinSel – Selektion geeigneter Sortentypen von Linsen (Lens culinaris) für nachhaltige Anbausysteme

Das Gesamtprojekt LinSel soll Menschen in der Landwirtschaft an mitteleuropäische Verhältnisse gut angepasste Linsengenotypen (Lens culinaris L.) zur Verfügung stellen. Damit sollen Ertrag, Ertragssicherheit und Qualität gesteigert werden und in der Folge, der Anbau der Leguminose Linse ausgedehnt werden. Im Rahmen des Projektes werden Genotypen identifiziert, selektiert, weiterentwickelt und geprüft, um eine optimale Passung für Anbausysteme in Deutschland zu erreichen und damit die Leguminose Linse fest als „neue“ alte Kulturart zu etablieren.

Dabei wird ein Anbau auch über die traditionellen Standorte hinaus angestrebt. Die Ergebnisse des Projektes kann die Produktpalette in der Züchtung, der Landwirtschaft und für Konsumenten um eine legume Marktfrucht erweitern, die speziell im ressourcenschonenden Mischanbau sowie im ökologischen Landbau zum Einsatz kommt.

Zu­sam­men­fas­sung

Gefördert durch:

BMEL – BÖLN - Eiweißpflanzeninitiative
Projektpartner:
  • Institut für Kulturpflanzenwissenschaften Universität Hohenheim,
    • Fachgebiet Allgemeiner Pflanzenbau
    • Qualität pflanzlicher Erzeugung
  • Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung, Abteilung Genbank
  • Keyserlink-Institut
  • Erzeugergemeinschaft Lauteracher Alb-Feld-Früchte
Ziel:Untersucht werden Standortanpassung und die Nutzung der natürlicher Auslese im on-farm Management in der Züchtung verbesserter Sorten und Populationen für diverse Standorte. Vier genetisch diverse Populationen (aus je 20 F3-Linien bzw. 4 F8-Linien) unterlagen drei Jahre an drei Orten der natürlichen Auslese. Die Ausgangslinien stammten aus dem Zuchtprogramm der University of Saskatchewan / Kanada.
Versuchsstandorte:
  • Neu-Eichenberg (Lehm)
  • Gut Fahrenbach (Ton)
  • ZALF in Brandenburg (Sand, grundwasserfern)