Centro de Estudios Latinoamericanos (CELA)

Das CELA bündelt die Lateinamerika-bezogenen Aktivitäten der Universität Kassel und fördert interdisziplinäre Zusammenarbeit in Forschung und Lehre. Ziel ist es, gesellschaftliche, politische und kulturelle Entwicklungen in Lateinamerika aus verschiedenen Perspektiven zu analysieren und den internationalen Austausch zu intensivieren. Durch Kooperationen mit Partnerinstitutionen in Lateinamerika und Europa schafft das CELA ein dynamisches Netzwerk für wissenschaftlichen Dialog, gemeinsame Projekte und akademische Mobilität.

Forschungsprojekte

CALAS (Centro Maria Sibylla Merian de Estudios Latinoamericanas Avanzados)

Das Forschungsnetzwerk des CALAS (Centro Maria Sibylla Merian de Estudios Latinoamericanas Avanzados) ist als internationales Konsortium mit 7 Standorten in Lateinamerika und Deutschland strukturiert und basiert auf einer kontinuierlichen, belastbaren wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den Universitäten beider Regionen.

CALAS (Centro Maria Sibylla Merian de Estudios Latinoamericanas Avanzados): Mehr Infos zu CALAS

Extractivism.de

Wie beeinflusst die weltweite Nachfrage nach Rohstoffen Gesellschaften im Globalen Süden? Das Forschungsprojekt extractivism.de widmet sich der politischen Ökonomie des Rohstoffabbaus.

Extractivism.de: Mehr Infos zu Extracivism.de

Changes. Exploring Critical Sustainable Development Education from Global Perspectives.

Das Projekt wird 2025 bis 2029 im Rahmen des Programms Lehramt International durch den Deutschen Akademishcen Austauschdienst (DAAD) finanziert. Ziel ist der Aufbau eines internationalen, transkulturellen und interdisziplinären Kooperationsnetzwerks.

Changes. Exploring Critical Sustainable Development Education from Global Perspectives. : Mehr Infos zu "Changes"

Buscando oro. Der Reichtum Amerikas in historiografischen Texten und Briefen (16.-17. Jahrhundert)

Die Eroberung und Kolonisierung Lateinamerikas spiegelt in Berichten, historiografischen Texten und Briefen, die Konquistadoren und Kolonisatoren im 16. und 17. Jahrhundert verfassten.

Kleine Souveränität. Personale Herrschaftsformen des Alltags und ihre Darstellung im hispanoamerikanischen Roman des 20. und 21. Jahrhunderts

Im Projekt wird anhand hispanoamerikanischer Erzählliteratur gezeigt, dass in einem Kontext von gesellschaftlichen Notlagen, Ungleichheiten und schwachen politischen Institutionen die kleine Souveränität Teil der alltäglichen sozialen Anschauung ist.

Kleine Souveränität. Personale Herrschaftsformen des Alltags und ihre Darstellung im hispanoamerikanischen Roman des 20. und 21. Jahrhunderts: Mehr Infos zu "Kleine Souveränitäten"

Umkämpfte Geschichte(n): Interdisziplinäre Erinnerungsforschung im Kontext globaler antidemokratischer Gegenbewegungen”

Das Projekt untersucht, wie neurechte Bewegungen etablierte Geschichtsbilder und Erinnerungskulturen systematisch in Frage stellen und progressive Errungenschaften der demokratischen Gesellschaften angreifen. Im Mittelpunkt steht die Untersuchung der Nutzung kultureller Erzählungen und sozialer Medien für die Verbreitung geschichtsrevisionistischer und antidemokratischer Vergangenheitsinterpretationen.

Umkämpfte Geschichte(n): Interdisziplinäre Erinnerungsforschung im Kontext globaler antidemokratischer Gegenbewegungen”: Mehr Infos zu "Umkämpfte Geschichte(n)"

Studium

Lateinamerika-Schwerpunkt

Der Studienstandort Kassel verfügt über einen fachübergreifenden Lateinamerika-Schwerpunkt in der Romanistik, den Politik- und Geschichtswissenschaften sowie in den Wirtschaftswissenschaften. 

Ein politisches Interesse angehender Studierender kann mit interkulturellen Fragestellungen und dem Thema Lateinamerika optimal gekoppelt werden: So sieht der Studiengang B.A.-Politikwissenschaften eine Kombination mit dem Nebenfach Spanisch vor. Auch im MA-Politikwissenschaft bieten wir ein Modul zu Lateinamerika und Cross-Area Studies an. 

Auch die geistes- und kulturwissenschaftlichen Studiengänge des Instituts für Romanistik bieten für Spanisch und Französisch zahlreiche Veranstaltungen zu Lateinamerika und zur Karibik an. 

Ein Lateinamerika-Studium in dieser Variante wird durch das CELA optimal begleitet, etwa durch Veranstaltungen, Gesprächsrunden und Meetings zu aktuellen politischen und kulturellen Trends oder durch Hilfestellung bei der Herstellung von Studien- und Forschungskontakten in jener Region.

Aktuellen Lehrveranstaltungen zum Thema Lateinamerika

Bild: Milan Soremski

Lateinamerika- und Karibikzertifikat

Das Lateinamerika und Karibik-Zertifikat richtet sich an alle Studierenden und Promovierenden der Universität Kassel. Es ist für alle interessant, die sich mit der Vielfalt Lateinamerikas und der Karibik auseinandersetzen, ihre Sprachkenntnisse ausbauen sowie über den Tellerrand ihres Studiums hinausschauen wollen. Anrechenbar sind eine Vielzahl an Veranstaltungen aus dem fachwissenschaftlichen und sprachpraktischen Lehrangebot des Instituts für Romanistik, Sprachkurse, sowie Vorlesungen und Seminare anderer Fachbereiche, die sich mit verschiedenen Aspekten Lateinamerikas und der Karibik auseinandersetzen. Mit dem Zertifikat weisen Absolvent:innen zukünftigen Arbeitgeber*innen regionenbezogene Fach- und Sprachkenntnisse nach, die sie insbesondere für Tätigkeiten in der internationalen Zusammenarbeit befähigen,, sowie die Fähigkeit, interdisziplinär zu denken und zu handeln.

Studieren in Lateinamerika

Studierende der Universität Kassel haben vielfältige Möglichkeiten, ein Auslandssemester an Partneruniversitäten in Lateinamerika zu absolvieren. Eine Übersicht aller Kooperationen bietet die Datenbank des International Office. Finanzierungsmöglichkeiten bestehen insbesondere über das International Office sowie den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD). Aktuell bestehen Kooperationen mit Stipendienmöglichkeiten in folgenden Ländern:

Universidad Nacional de San Martín (UNSAM), Buenos Aires

Zielgruppe: Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften (BA, MA) sowie Promovierende
Förderung: DAAD (fachbezogene Hochschulpartnerschaft), jährliche Ausschreibungen für Vollstipendien (Oktober/November)
Ansprechpartner: Johann Eschenburg


Universidad Nacional de Cuyo, Mendoza

Zielgruppe: Studierende des Bau- und Umweltingenieurwesens (BA, MA)
Förderung: DEAR (Deutsch-Argentinisches Hochschulzentrum, CUAA-DAHZ)
Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Oliver Reul

Universidad del Rosario, Bogotá

Ansprechpartnerin: Liliana Gómez


Universidad ICESI, Cali

Ansprechpartnerin: Liliana Gómez

Universidad de La Habana

Zielgruppe: Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften (BA, MA)
Förderung: DAAD (Internationales Studierendenaustauschprogramm), jährliche Ausschreibungen für Vollstipendien (Oktober/November)
Ansprechpartner: Dr. Hannes Warnecke-Berger


Universidad de Sancti Spíritus

Ansprechpartner: Prof. Dr. Ralf-Kiran Schulz

Aktuelle Meldungen

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Kontakt

CELA Standort
Untere Königsstraße 71
D-34117 Kassel
E-Mail: cela@uni-kassel.de

Kooperationen

Das Centro de Estudios Latinoamericanos (CELA) pflegt ein breites Netzwerk internationaler Kooperationen mit Universitäten, Forschungsinstituten und wissenschaftlichen Organisationen in Europa und Lateinamerika. Diese Partnerschaften bilden die Grundlage für gemeinsame Forschungsprojekte, akademischen Austausch und internationale Lehrangebote.

Partnerinstitutionen/Universitäten:

  • Universidad de Guadalajara
  • Universidad Nacional de San Martín
  • Universidad de Buenos Aires (UBA)
  • Universidad Nacional de Salta
  • Universidad de La Habana

Forschungs- und Netzwerkorganisationen:

  • ADLAF (Arbeitsgemeinschaft Deutsche Lateinamerikaforschung)
  • FLACSO Ecuador (Facultad Latinoamericana de Ciencias Sociales)
  • CrossArea e.V.

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