Ver­an­stal­tun­gen

15.11.2022, 18.00 Uhr, hybrid

"Was sind ökosoziale Risiken und kann eine Ökosozialversicherung hinreichenden Schutz bieten?" mit  Prof. Dr. Frank Nullmeier (Deutsches Institut für Sozialpolitikforschung, DIFIS),

Die Veranstaltung findet hybrid statt. Den Link für eine Onlinezuschaltung erhalten Sie nach Anmeldung bei nathalie.rothe@gw.hs-fulda.de oder in Präsenz an der Universität Kassel I Nora-Platiel-Str. 6 I Raum 0210.


07.12.2022, 16.00 Uhr, hybrid

"Kategorien als Grundbaustein des Antidiskriminierungsrechts" mit Prof. Dr. Bengiz Barskarnmaz (Hochschule Fulda).

Vortragsreihe Migration, Gender und soziale Praxis, in Kooperation mit dem CeSSt der Hochschule Fulda.

Der Vortrag wird das kategoriale Denken im transnational geprägten Antidiskriminierungsrecht als Ausgangspunkt nehmen, um dieses für die empirische Rechts- und Sozialforschung zu reflektieren. Dabei geht es um die Frage, wie die Kategorien „Geschlecht“, „Rasse“, „Hautfarbe“, "ethnische Herkunft“, „Behinderung“ und „Klasse" weiterhin ihre rechtliche, theoretische und praktische Relevanz für die Themenfelder der Diversity und Migration behalten sollten.

Die Veranstaltung findet hybrid statt. Den Link für eine Onlinezuschaltung erhalten Sie nach Anmeldung bei nathalie.rothe@gw.hs-fulda.de oder in Präsenz an der Hochschule Fulda I Gebäude 21 I Raum 023.


14.12.2022, 18 Uhr, online

"Berufs- und Studienwahlentscheidungen von Einsteigern und Einsteigerinnen in die Gesetzliche Unfallversicherung" mit Prof. Dr. Benjamin Diel (DGUV) & Prof. Dr. Kathrin Brünner (DGUV).

In Kooperation mit dem Verein zur Förderung von Forschung und Wissenstransfer in Sozialrecht und Sozialpolitik e.V.

Die Veranstaltung findet online statt. Den Link erhalten Sie nach Anmeldung bei nathalie.rothe@gw.hs-fulda.de.


11.01.2023, 16.00 Uhr, hybrid

"Mitbestimmung und gerechte ökologische Transformation" mit Dr. Johanna Wenckebach (Hugo Sinzheimer Institut für Arbeitsrecht (HSI) der Hans-Böckler-Stiftung)

Mitbestimmung als Demokratie im Betrieb gehört zu den zentralen Versprechen der sozialen Marktwirtschaft. Wie ist es heute um sie bestellt? Der Vortrag widmet sich der Frage, warum Demokratie im Betrieb gerade in Zeiten der ökologischen Transformation von Bedeutung ist und wie sie gestärkt werden kann.

Die Veranstaltung findet hybrid statt. Den Link für eine Onlinezuschaltung erhalten Sie nach Anmeldung bei nathalie.rothe@gw.hs-fulda.de oder in Präsenz an der Universität Kassel I Nora-Platiel-Str. 6 I Raum 0212.


18.01.2023, 18.00 Uhr, hybrid 

"Zur Kontingenz der Feststellung von sonderpädagogischem Förderbedarf. Zwischen Verwaltungsverfahren und pädagogischem Handlungsproblem" mit Prof.in Dr. Julia Gasterstädt & Anna Kistner (beide Universität Kassel).

Im Rahmen des Vortrags werden Ergebnisse aus dem Projekt InDiVers vorgestellt, dass die Verfahren zur Feststellung sonderpädagogischen Förderbedarfs vor dem Hintergrund des Konzepts institutioneller Diskriminierung in den Blick nimmt und damit analysiert, wie eine (auch) pädagogische Entscheidung im Rahmen eines Verwaltungsverfahrens prozessiert wird und dabei ‚andere‘ Schüler*innen, nämlich Schüler*innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf, konstruiert werden. Zur Diskussion gestellt werden erste empirische Ergebnisse an einer Schnittstelle zwischen pädagogischem und verwaltungsrechtlich relevantem Handeln von Lehrkräften, das häufig im individuellen Fall unter dem Mantel der Förderung zu einer Einschränkung der Teilhabe an Bildung führt.

Die Veranstaltung findet hybrid statt. Den Link für eine Onlinezuschaltung erhalten Sie nach Anmeldung bei nathalie.rothe@gw.hs-fulda.de oder in Präsenz an der Universität Kassel I Nora-Platiel-Str. 6 I Raum 0211.

DIE VERANSTALTUNG ENTFÄLLT!


19.01.2023,18.00 Uhr, online

"Parkinson durch Pestizide - auf dem Weg zu einer Berufskrankheit?" mit Prof. Dr. Wolfgang Römer, Matthias Rahn (SVLFG) &  Prof. Dr. Gamze Güzel-Freudenstein (Hochschule Fulda)-

In Kooperation mit dem Verein zur Förderung von Forschung und Wissenstransfer in Sozialrecht und Sozialpolitik e.V.

Die Veranstaltung findet online statt. Den Link erhalten Sie nach Anmeldung bei nathalie.rothe@gw.hs-fulda.de.


24.01.2023, 18.00 Uhr, hybrid

"Über die Notwendigkeit von empirischer Forschung für die Realisierung der Gleichheitsversprechungen des Rechts" mit Dr. Caroline Voithofer (Assistenzprofessorin für Rechtstheorie, Universität Innsbruck).

Gleichheit und Recht sind untrennbar miteinander verknüpft. Wozu bräuchten wir Recht, wenn es nicht auch dafür sorgen würde, dass Gleiches gleich und Ungleiches ungleich behandelt wird? Das Versprechen Gleichheit in diesem Sinn zu schützen, ist bis in die Antike zurückzuverfolgen. Dabei bleibt die Frage, was gleich und was ungleich ist, umstritten. Das zeigt sich etwa an Diskussionen um den Gleichheitsbegriff selbst, die rund um Unterformen der Gleichheit – von materieller über formelle zu evolutiver Gleichheit – ausdifferenziert geführt werden. Das zeigt sich in zahlreichen Gleichheitsfiktionen im Recht; etwa im Vertragsrecht wird die grundsätzliche Gleichheit der Privatrechtsakteur:innen fingiert, oftmals um den Preis, dass bestehende Ungleichheiten im Tatsächlichen (zB Wissensasymmetrie beim Vertragsabschluss oder unterschiedliche ökonomische Verhältnisse) dadurch verstärkt werden. Es zeigt sich aber auch in der Diskussion rund um intersektionelle oder multiple Diskriminierung im Antidiskriminierungsrecht. Artikel 6 der Behindertenrechtskonvention anerkennt erstmals als Menschenrechtsdokument multiple Diskriminierung. Damit wird zugleich die ungleiche Wahrscheinlichkeit Diskriminierungen – also benachteiligende Ungleichbehandlungen – im Laufe eines Lebens zu erfahren, ernst genommen. Doch woher wissen wir um die Relevanz von Gleichheits- und Ungleichheitsdimensionen? Woher wissen wir, worauf es bei der Schaffung sowie der Anwendung von Recht ankommt, um nicht zu diskriminieren? Woher wissen wir, ob die Gleichheitsversprechungen des Rechts tatsächlich emanzipatorische Veränderungen bewirken? Diese Fragen können nicht mit rechtsdogmatischen Methoden beantwortet werden. Vielmehr braucht es ergänzend dazu eine empirische, theoriegeleitete Analyse der Lebenswirklichkeiten. Im Vortrag wird zunächst anhand von Beispielen gezeigt, wie Recht mit Gleichheitsfragen umgeht. Im Anschluss daran werden die Potentiale empirischer Rechtsforschung für die Einlösung der Gleichheitsversprechungen des Rechts diskutiert. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich interaktiv einzubringen.

Die Veranstaltung findet hybrid statt. Den Link für eine Onlinezuschaltung erhalten Sie nach Anmeldung bei nathalie.rothe@gw.hs-fulda.de oder in Präsenz an der Universität Kassel I Nora-Platiel-Str. 6 I Raum 0212.


25.01.2023, 18.00 Uhr s.t., hybrid

"Richterbilder. Das Richterbild des Grundgesetzes und was davon im Film zu finden ist" mit Dr. Miriam Hannes (Richterin am Bundessozialgerichts).

In Kooperation mit dem Verein zur Förderung von Forschung und Wissenstransfer in Sozialrecht und Sozialpolitik e.V.

Die Veranstaltung findet hybrid statt. Den Link für eine Onlinezuschaltung erhalten Sie nach Anmeldung bei nathalie.rothe@gw.hs-fulda.de oder in Präsenz an der Universität Kassel I Mönchebergstraße 5 I Gießhaus.