Soziologie der Diversität

Profil des Fachgebiets in Forschung und Lehre

Die Soziologie der Diversität fragt nach der Bedeutung von Unterschiedlichkeit im Zusammenleben von Menschen, nach gesellschaftlichen, institutionellen und organisationalen sowie individuellen Konstruktionsprozessen von Dominanz und Unterordnung (Marginalität und Hegemonie), ihren jeweiligen Effekten sowie nach Ermächtigungs- und Handlungspotenzialen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf den miteinander verschränkten Differenzachsen, die soziogesellschaftliche und interaktive Verhältnisse regulieren: Zugehörigkeiten und Zuweisungen zu Geschlechtern, Altersgruppen, einheimischen oder migrationsanderen Gruppen, Sexualitäten, Milieus und sozialen Schichten, Gruppen mit unterschiedlichen geistigen und/oder körperlichen Befähigungen. Die Komplexität dieser Verhältnisse und die Verschränkung der verschiedenen Differenzen (Stichwort: Intersektionalität) theoretisch, methodologisch und methodisch einzuholen, ist eine spannende Herausforderung, der die Soziologie der Diversität sich im Rückgriff auf die Gender Studies, die Postcolonial und Cultural-Studies, die (Dis)Ability Studies und die Sexualwissenschaft sowie weitere (interdisziplinäre) Zugänge stellt. [mehr]

 

 



Prof. Dr. Elisabeth Tuider
Leitung des Fachgebiets Soziologie der Diversität

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